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	<title>Glaubenspunkte &#8211; Christliches Gesundheitswerk</title>
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		<title>Die neue Erde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christliches Gesundheitswerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 10:10:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glaubenspunkte]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem die Erde am Ende der tausend Jahre durch das Feuer gereinigt wurde, wird die Verheißung über die neue Erde, die unseren geistlichen Vorvätern gegeben wurde, erfüllt. 1. Mose 12, 7; 17, 7. 8; 2. Mose 6, 5-8; Apostelgeschichte 7, 2. 5; Römer 4, 13; Hebräer 11, 9. 10, 13-16, 39; 13, 14. Die Erde wird erlöst und in ihrem ursprünglichen, paradiesischen Zustand wiederhergestellt sein. Alle Dinge werden neu gemacht. Jesaja 11, 1-11; 32, 16-18; 35, 4-8; 65, 17-25; Psalm 37, 11. 29; Micha 4, 8; Matthäus 5, 5; 2. Petrus 3, 13; Offenbarung 22, 1-5; Daniel 2, 35. 44; 7, 27 (vgl. Offenbarung 11, 15). „Das von Gott verheißene Erbe ist nicht in dieser Welt. Abraham besaß ‚kein Eigentum darin, auch nicht einen Fuß breit’. (Apostelgeschichte 7, 5)&#8230; Die Abraham und seinen Nachkommen verheißene Schenkung schloss ja nicht nur das Land Kanaan ein, sondern die ganze Erde. Der Apostel sagt: ‚Denn die Verheißung, dass er sollte der Welt Erbe sein, ist Abraham oder seinen Nachkommen nicht geschehen durchs Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens.’ (Römer 4, 13.) Und die Schrift lehrt eindeutig, dass die Abraham gemachten Verheißungen durch Christus erfüllt werden sollen. Alle, die in Christus Jesus sind, sind ‚Abrahams Kinder und nach der Verheißung Erben’, (Galater 3, 29) Erben eines ‚unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbes’, (1. Petrus 1, 4) nämlich der vom Fluch der Sünde befreiten Erde. Denn ‚das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden’, (Daniel 2, 27) und ‚die Elenden werden das Land erben und ihre Freude haben an großem Frieden.’ (Psalm 37, 11.)“ – Patriarchen und Propheten, S. 146. 147. „‚Und du, Turm Eder, du Feste der Tochter Zion, zu dir wird kommen und einkehren die vorige Herrschaft.’ (Micha 4, 8.) Die Zeit ist gekommen, auf die heilige Männer mit Sehnsucht gewartet haben, seit das Flammenschwert das erste Menschenpaar aus Eden verbannte: die Zeit ‚unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden.’ (Epheser 1, 14.) Die Erde, ursprünglich dem Menschen als sein Reich anvertraut, von ihm in die Hände Satans verraten und von dem mächtigen Feind so lange im Besitz gehalten, ist durch den großen Erlösungsplan wiedergewonnen worden. Alles, was durch die Sünde verloren war ist wiederhergestellt worden. ‚Denn so spricht der Herr&#8230; der die Erde bereitet hat und hat sie gemacht und zugerichtet – und sie nicht gemacht hat, dass sie leer soll sein, sondern sie bereitet hat, dass man darauf wohne solle.’ (Jesaja 45, 18.) Gottes ursprüngliche Absicht bei der Erschaffung der Erde ist erfüllt, da sie zum ewigen Wohnort der Erlösten gemacht ist.’ Die Gerechten erben das Land und bleiben ewiglich darin.‘ (Psalm 37, 29.)“ – Der große Kampf, S. 673. Auf der neuen Erde, die die ewige Heimat der Erlösten sein wird, wird es kein Leid geben, „denn das Erste ist vergangen.“ Die Sünde und ihr Urheber existieren nicht mehr, und der große Kampf ist zu Ende. Offenbarung 21, 1-7. Im neuen Jerusalem wird es keine Nacht geben, weil Gottes Licht und Herrlichkeit die Stadt erleuchten wird. Offenbarung 21, 25; 22, 3-5. „Gottes Volk genießt die Gnade, freie Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn zu haben.“ – Der große Kampf, S. 675. Von einem Sabbat zum andern werden sich alle vor Gott treffen in alle Ewigkeit. Jesaja 66, 22. 23. Die Stätte, die Gott für die Erlösten vorbereitet hat, wird von Paulus so beschrieben: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“ (1. Korinther 2, 9.) „Dasselbe Feuer von Gott, das die Gottlosen vernichtete, reinigte auch die ganze Erde. Die zerrissenen und schroffen Berge zerschmolzen vor großer Hitze, die Elemente, ebenso und alle Stoppeln wurden verzehrt. Dann lag unser Erbe vor uns, herrlich und wundervoll, und wir besaßen die ganze neue Erde. Wir riefen alle mit lauter Stimme: ‚Ehre, Halleluja!’“ – Erfahrungen und Gesichte, S. 44. „Christus versicherte seinen Jüngern, dass er hingehe, ihnen in des Vaters Haus die Stätte zu bereiten. Wer die Lehren des Wortes Gottes annimmt, wird hinsichtlich der himmlischen Wohnungen nicht völlig unwissend sei.“ – Der große Kampf, S. 673. „Das Erlösungswerk wird vollständig sein. Dort, wo einst die Sünde herrschte, wird die Gnade Gottes überreich vorhanden sein. Die Erde, die Satan als sein Eigentum beansprucht, soll nicht nur losgekauft, sondern erhöht werden. Unserer kleinen Welt, die unter dem Fluch der Sünde der einzige dunkle Fleck in Gottes herrlicher Schöpfung war, soll mehr als allen anderen Welten im Universum Ehre erwiesen werden. Hier, wo einst der Sohn Gottes unter den Menschen Wohnung nahm, wo der König der Herrlichkeit lebte, litt und starb, soll dereinst die ‚Hütte Gottes bei den Menschen’ stehen, wenn er alles neu gemacht haben wird. ‚Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott, wird mit ihnen sein.’ (Offenbarung 21, 3.) Wenn die Erlösten in der Ewigkeit im Lichte des Herrn wandeln, werden sie ihn für seine unaussprechliche Gabe preisen, für Immanuel – Gott mit uns.“ – Das Leben Jesu, S. 16. 17. „Noch befinden wir uns im Schatten und der Unruhe der irdischen Geschäftigkeit. Lasst uns ernstlich an die gesegnete Zukunft denken. Der Glaube wird jede dunkle Wolke durchdringen und den vor Augen sehen, der für die Sünden der Welt starb. Er hat allen, die ihn annehmen und an ihn glauben, die Pforten des Paradieses geöffnet. Ihnen gibt er Kraft, Söhne und Töchter Gottes zu werden. Mögen die Schwierigkeiten, die uns manchmal zu schaffen machen, uns lehren, voranzuschreiten und der hohen Berufung in Christus Jesus zu entsprechen! Möge uns der Gedanke ermutigen, dass der Herr bald kommt! Möge diese Hoffnung unsre Herzen erfreuen! ‚Denn noch über eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und nicht verziehen.’ (Hebräer 10, 37.) ‚Selig sind die Knechte, die der Herr, so er kommt, wachend findet.’ (Lukas 12, 37.) Wir gehen der Heimat entgegen. Der uns so liebte, dass er für uns starb,<a href="https://cgw-staref.at/die-neue-erde/" rel="bookmark">Mehr lesen &#187;<span class="screen-reader-text">Die neue Erde</span></a>]]></description>
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<p>Nachdem die Erde am Ende der tausend Jahre durch das Feuer gereinigt wurde, wird die Verheißung über die neue Erde, die unseren geistlichen Vorvätern gegeben wurde, erfüllt. 1. Mose 12, 7; 17, 7. 8; 2. Mose 6, 5-8; Apostelgeschichte 7, 2. 5; Römer 4, 13; Hebräer 11, 9. 10, 13-16, 39; 13, 14. Die Erde wird erlöst und in ihrem ursprünglichen, paradiesischen Zustand wiederhergestellt sein. Alle Dinge werden neu gemacht. Jesaja 11, 1-11; 32, 16-18; 35, 4-8; 65, 17-25; Psalm 37, 11. 29; Micha 4, 8; Matthäus 5, 5; 2. Petrus 3, 13; Offenbarung 22, 1-5; Daniel 2, 35. 44; 7, 27 (vgl. Offenbarung 11, 15).</p>
<p>„Das von Gott verheißene Erbe ist nicht in dieser Welt. Abraham besaß ‚kein Eigentum darin, auch nicht einen Fuß breit’. (Apostelgeschichte 7, 5)&#8230; Die Abraham und seinen Nachkommen verheißene Schenkung schloss ja nicht nur das Land Kanaan ein, sondern die ganze Erde. Der Apostel sagt: ‚Denn die Verheißung, dass er sollte der Welt Erbe sein, ist Abraham oder seinen Nachkommen nicht geschehen durchs Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens.’ (Römer 4, 13.) Und die Schrift lehrt eindeutig, dass die Abraham gemachten Verheißungen durch Christus erfüllt werden sollen. Alle, die in Christus Jesus sind, sind ‚Abrahams Kinder und nach der Verheißung Erben’, (Galater 3, 29) Erben eines ‚unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbes’, (1. Petrus 1, 4) nämlich der vom Fluch der Sünde befreiten Erde. Denn ‚das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden’, (Daniel 2, 27) und ‚die Elenden werden das Land erben und ihre Freude haben an großem Frieden.’ (Psalm 37, 11.)“ – Patriarchen und Propheten, S. 146. 147.</p>
<p>„‚Und du, Turm Eder, du Feste der Tochter Zion, zu dir wird kommen und einkehren die vorige Herrschaft.’ (Micha 4, 8.) Die Zeit ist gekommen, auf die heilige Männer mit Sehnsucht gewartet haben, seit das Flammenschwert das erste Menschenpaar aus Eden verbannte: die Zeit ‚unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden.’ (Epheser 1, 14.) Die Erde, ursprünglich dem Menschen als sein Reich anvertraut, von ihm in die Hände Satans verraten und von dem mächtigen Feind so lange im Besitz gehalten, ist durch den großen Erlösungsplan wiedergewonnen worden. Alles, was durch die Sünde verloren war ist wiederhergestellt worden. ‚Denn so spricht der Herr&#8230; der die Erde bereitet hat und hat sie gemacht und zugerichtet – und sie nicht gemacht hat, dass sie leer soll sein, sondern sie bereitet hat, dass man darauf wohne solle.’ (Jesaja 45, 18.) Gottes ursprüngliche Absicht bei der Erschaffung der Erde ist erfüllt, da sie zum ewigen Wohnort der Erlösten gemacht ist.’ Die Gerechten erben das Land und bleiben ewiglich darin.‘ (Psalm 37, 29.)“ – Der große Kampf, S. 673.</p>
<p>Auf der neuen Erde, die die ewige Heimat der Erlösten sein wird, wird es kein Leid geben, „denn das Erste ist vergangen.“ Die Sünde und ihr Urheber existieren nicht mehr, und der große Kampf ist zu Ende. Offenbarung 21, 1-7.</p>
<p>Im neuen Jerusalem wird es keine Nacht geben, weil Gottes Licht und Herrlichkeit die Stadt erleuchten wird. Offenbarung 21, 25; 22, 3-5.</p>
<p>„Gottes Volk genießt die Gnade, freie Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn zu haben.“ – Der große Kampf, S. 675.</p>
<p>Von einem Sabbat zum andern werden sich alle vor Gott treffen in alle Ewigkeit. Jesaja 66, 22. 23. Die Stätte, die Gott für die Erlösten vorbereitet hat, wird von Paulus so beschrieben: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“ (1. Korinther 2, 9.)</p>
<p>„Dasselbe Feuer von Gott, das die Gottlosen vernichtete, reinigte auch die ganze Erde. Die zerrissenen und schroffen Berge zerschmolzen vor großer Hitze, die Elemente, ebenso und alle Stoppeln wurden verzehrt. Dann lag unser Erbe vor uns, herrlich und wundervoll, und wir besaßen die ganze neue Erde. Wir riefen alle mit lauter Stimme: ‚Ehre, Halleluja!’“ – Erfahrungen und Gesichte, S. 44.</p>
<p>„Christus versicherte seinen Jüngern, dass er hingehe, ihnen in des Vaters Haus die Stätte zu bereiten. Wer die Lehren des Wortes Gottes annimmt, wird hinsichtlich der himmlischen Wohnungen nicht völlig unwissend sei.“ – Der große Kampf, S. 673.</p>
<p>„Das Erlösungswerk wird vollständig sein. Dort, wo einst die Sünde herrschte, wird die Gnade Gottes überreich vorhanden sein. Die Erde, die Satan als sein Eigentum beansprucht, soll nicht nur losgekauft, sondern erhöht werden. Unserer kleinen Welt, die unter dem Fluch der Sünde der einzige dunkle Fleck in Gottes herrlicher Schöpfung war, soll mehr als allen anderen Welten im Universum Ehre erwiesen werden. Hier, wo einst der Sohn Gottes unter den Menschen Wohnung nahm, wo der König der Herrlichkeit lebte, litt und starb, soll dereinst die ‚Hütte Gottes bei den Menschen’ stehen, wenn er alles neu gemacht haben wird. ‚Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott, wird mit ihnen sein.’ (Offenbarung 21, 3.) Wenn die Erlösten in der Ewigkeit im Lichte des Herrn wandeln, werden sie ihn für seine unaussprechliche Gabe preisen, für Immanuel – Gott mit uns.“ – Das Leben Jesu, S. 16. 17.</p>
<p>„Noch befinden wir uns im Schatten und der Unruhe der irdischen Geschäftigkeit. Lasst uns ernstlich an die gesegnete Zukunft denken. Der Glaube wird jede dunkle Wolke durchdringen und den vor Augen sehen, der für die Sünden der Welt starb. Er hat allen, die ihn annehmen und an ihn glauben, die Pforten des Paradieses geöffnet. Ihnen gibt er Kraft, Söhne und Töchter Gottes zu werden. Mögen die Schwierigkeiten, die uns manchmal zu schaffen machen, uns lehren, voranzuschreiten und der hohen Berufung in Christus Jesus zu entsprechen! Möge uns der Gedanke ermutigen, dass der Herr bald kommt! Möge diese Hoffnung unsre Herzen erfreuen! ‚Denn noch über eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und nicht verziehen.’ (Hebräer 10, 37.) ‚Selig sind die Knechte, die der Herr, so er kommt, wachend findet.’ (Lukas 12, 37.)</p>
<p>Wir gehen der Heimat entgegen. Der uns so liebte, dass er für uns starb, hat eine Stadt für uns erbaut. Das neue Jerusalem ist unser Ruheort. In der Stadt Gottes wird es keine Traurigkeit geben. Kein Wehklagen, kein Klagelied zerstörter und begrabener Hoffnungen wird je wieder gehört werden. Bald werden die Kleider der Mühsal gegen Hochzeitsgewänder ausgewechselt. Bald werden wir Zeugen der Krönung unsres Königs sein. Alle, deren Leben in Christus verborgen gewesen ist, die auf Erden den guten Kampf des Glaubens gekämpft haben, werden im Reiche Gottes die Herrlichkeit des Erlösers widerstrahlen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Band 9, S. 269.</p>
<p>„Der große Kampf ist beendet. Sünde und Sünder sind nicht mehr. Das ganze Weltall ist rein. Eintracht und Freude herrschen in der ganzen unermesslichen Schöpfung. Von dem, der alles erschuf, fließt Leben, Licht und Freude über alle Gebiete des grenzenlosen Raumes. Vom kleinsten Atom bis zum größten Weltenkörper erklärt alle lebende und unbelebte Natur in ungetrübter Schönheit und vollkommener Freude: Gott ist die Liebe.“ – Der große Kampf, S. 677.</p>
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		<title>Das Millennium</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christliches Gesundheitswerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 10:09:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die tausend Jahre beginnen beim zweiten Kommen Jesu mit der Auferstehung der gerechten Toten (1. Thessalonicher 4, 13-16), wenn die lebenden Sünder vernichtet (2. Thessalonicher 1, 7, 8; Jesaja 11, 4; Jeremia 25, 31-33), und die Gerechten gen Himmel genommen werden (Johannes 14, 1-3). Satan wird dann gebunden werden. Während der tausend Jahre wird die Erde in einem Zustand der Verwüstung bleiben, ohne Menschen, und Satan wird durch eine Kette von Umständen für tausend Jahre „gebunden“. Jesaja 24, 22; Jeremia 4, 23-26; Offenbarung 20, 2. 3. Während dieser Zeit von tausend Jahren regiert Christus mit den Heiligen im Himmel, und das Gericht über die Gottlosen findet statt. 1. Korinther 6, 2-3; Offenbarung 20, 4. Die Verwüstung der Erde „Jetzt findet das Ereignis statt, auf das die letzte feierliche Handlung des Versöhnungstages hinwies. Nachdem der Dienst im Allerheiligsten vollendet und die Sünden Israels kraft des Opferblutes aus dem Heiligtum entfernt worden waren, wurde der Sündenbock lebend vor den Herrn gebracht, und im Beisein des Volkes bekannte der Hohepriester ‚auf ihn alle Missetat der Kinder Israel und alle ihre Übertretung in allen ihren Sünden’ und legte sie dem lebenden Bock auf das Haupt. (3. Mose 16, 21.) Auf die gleiche Weise werden, wenn das Versöhnungswerk im himmlischen Heiligtum vollendet ist, in der Gegenwart Gottes und der heiligen Engel und der Schar der Erlösten die Sünden des Volkes Gottes auf Satan gelegt; er wird all des Bösen schuldig erklärt werden, das er veranlasst hat. Und wie der lebende Bock in eine unbewohnte Gegend gejagt wurde, so wird Satan auf die verwüstete Erde verbannt werden, in eine unbewohnte, öde Wildnis.“ – Der große Kampf, S. 656. 657. „Die Erde glich einer Wüste. Städte und Dörfer, die vom Erdbeben zerstört worden waren, lagen verwüstet. Berge waren aus ihren Örtern bewegt worden und hatten große Höhlen gebildet. Graue Felsen, die vom Meere ausgeworfen oder aus der Erde selbst herausgerissen worden waren, lagen zerstreut über die ganze Oberfläche. Große Bäume lagen entwurzelt umher. Dies soll 1000 Jahre hindurch die Heimat Satans und seiner bösen Engel sein. Auf diesen Ort beschränkt, kann er über die gespaltete Oberfläche auf und ab wandern und die Folge seiner Empörung gegen Gottes Gesetz wahrnehmen. 1000 Jahre wird er die Früchte des Fluches, den er heraufbeschworen hat, genießen. Er wird nur auf die Erde beschränkt sein und nicht das Recht haben, zu andern Planeten zu gehen und diejenigen, die nicht gefallen sind, zu versuchen und zu plagen. Während dieser Zeit muss Satan schrecklich leiden. Seit seinem Fall hat er seine bösen Kräfte fortwährend angewandt. Dann wird er aber seiner Kraft beraubt sein und Gelegenheit haben, über die Rolle, die er seit seinem Falle gespielt hat, nachzudenken, und wird mit Zittern und Bangen in die schreckliche Zukunft blicken, wenn er für alles Böse, das er getan hat, leiden muss, und für alle Sünden, wozu er Veranlassung gegeben hat, bestraft wird.“ – Erfahrungen und Gesichte, S. 283. 284. Das Gericht über die Gottlosen „Während der tausend Jahre zwischen der ersten und der zweiten Auferstehung findet das Gericht über die Gottlosen statt&#8230; Zu dieser Zeit werden, wie Paulus vorausgesagt hat, ‚die Heiligen die Welt richten’. (1. Korinther 6, 2.) Mit Christus richten die Gerechten die Gottlosen, indem sie deren Taten mit dem Gesetzbuch, der Bibel, vergleichen und jeden Fall nach den zu Lebzeiten geschehenen Werken entscheiden. Dann wird ihnen die Strafe, die sie erleiden müssen, nach ihren Werken zugemessen und ihrem Namen gegenüber in das Buch des Todes eingetragen.“ – Der große Kampf, S. 659. Am Ende der tausend Jahre kommt Christus mit den Erlösten und dem Gefolge von Engeln zurück auf die Erde. Die toten Gottlosen werden auferweckt, und sie kommen mit dem gleichen Geist der Rebellion, mit dem sie gestorben sind, aus ihren Gräbern hervor. Das neue Jerusalem kommt vom Himmel herab, und Christus betritt mit den Erlösten und Engeln die heilige Stadt. Sacharja 14, 4. Satan, jetzt los aus seinem Gefängnis, behauptet immer noch, der rechtmäßige Besitzer dieser Welt zu sein und ruft seine Nachfolger auf, die Stadt zu erobern. Dann fällt Feuer von Gott auf seine Feinde und verzehrt sie vollkommen, es bleiben weder Wurzeln noch Zweige. Offenbarung 21, 1-5; 20, 5. 7-9. 14; Maleachi 3, 19; 2. Petrus 3, 7-10; Hesekiel. 28, 18. 19. Die zweite Auferstehung „Am Ende der tausend Jahre kommt Christus wiederum auf die Erde. Die Schar der Erlösten und ein Gefolge von Engeln begleiten ihn. Während er in schreckenerregender Majestät herniedersteigt, befiehlt er den gottlosen Toten, aufzustehen, um ihr Urteil zu empfangen. Sie kommen hervor, eine mächtige Schar, zahllos wie der Sand am Meer. Welch ein Gegensatz zu denen, die bei der ersten Auferstehung erweckt wurden! Die Gerechten waren mit unsterblicher Jugend und Schönheit bekleidet; die Gottlosen aber tragen die Spuren der Krankheit und des Todes.“ – Der große Kampf, S. 660. „Christus kommt auf den Ölberg hernieder, von wo er nach seiner Auferstehung gen Himmel fuhr, und wo die Engel die Verheißung seiner Rückkehr wiederholten. Der Prophet sagt: ‚Da wird dann kommen der Herr, mein Gott, und alle Heiligen mit dir.’ ‚Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberge, der vor Jerusalem liegt gegen Morgen. Und der Ölberg wird sich mitten entzwei spalten &#8230; sehr weit voneinander &#8230; Und der Herr wird König sein über alle Lande. Zu der Zeit wird der Herr nur einer sein und sein Name nur einer.’ (Sacharja 14, 5. 4. 9.) Wenn das neue Jerusalem in seinem verwirrenden Glanz vom Himmel herniederkommt, liegt es auf dem dafür gereinigten und zum Empfang vorbereiteten Platz, und Christus zieht mit seinem Volk und den Engeln in die heilige Stadt ein.“ – Der große Kampf, S. 661. 662. „Satan hält einen Rat mit seinen Engeln und dann mit jenen Königen, Eroberern und großen Männern. Dann blickt er auf das ungeheure Heer und sagt ihnen, dass die Schar in der Stadt nur klein und schwach sei, und dass sie hinaufziehen und die Stadt einnehmen, ihre Bewohner hinausstoßen und Reichtümer und Herrlichkeit selbst besitzen könnten. Satan ist erfolgreich in seiner Verführung, und alle<a href="https://cgw-staref.at/das-millennium/" rel="bookmark">Mehr lesen &#187;<span class="screen-reader-text">Das Millennium</span></a>]]></description>
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<header class="csc-header csc-header-n1">Die tausend Jahre beginnen beim zweiten Kommen Jesu mit der Auferstehung der gerechten Toten (1. Thessalonicher 4, 13-16), wenn die lebenden Sünder vernichtet (2. Thessalonicher 1, 7, 8; Jesaja 11, 4; Jeremia 25, 31-33), und die Gerechten gen Himmel genommen werden (Johannes 14, 1-3). Satan wird dann gebunden werden.</p>
<p>Während der tausend Jahre wird die Erde in einem Zustand der Verwüstung bleiben, ohne Menschen, und Satan wird durch eine Kette von Umständen für tausend Jahre „gebunden“. Jesaja 24, 22; Jeremia 4, 23-26; Offenbarung 20, 2. 3.</p>
<p>Während dieser Zeit von tausend Jahren regiert Christus mit den Heiligen im Himmel, und das Gericht über die Gottlosen findet statt. 1. Korinther 6, 2-3; Offenbarung 20, 4.</p>
<p><b>Die Verwüstung der Erde</b></p>
<p>„Jetzt findet das Ereignis statt, auf das die letzte feierliche Handlung des Versöhnungstages hinwies. Nachdem der Dienst im Allerheiligsten vollendet und die Sünden Israels kraft des Opferblutes aus dem Heiligtum entfernt worden waren, wurde der Sündenbock lebend vor den Herrn gebracht, und im Beisein des Volkes bekannte der Hohepriester ‚auf ihn alle Missetat der Kinder Israel und alle ihre Übertretung in allen ihren Sünden’ und legte sie dem lebenden Bock auf das Haupt. (3. Mose 16, 21.) Auf die gleiche Weise werden, wenn das Versöhnungswerk im himmlischen Heiligtum vollendet ist, in der Gegenwart Gottes und der heiligen Engel und der Schar der Erlösten die Sünden des Volkes Gottes auf Satan gelegt; er wird all des Bösen schuldig erklärt werden, das er veranlasst hat. Und wie der lebende Bock in eine unbewohnte Gegend gejagt wurde, so wird Satan auf die verwüstete Erde verbannt werden, in eine unbewohnte, öde Wildnis.“ – Der große Kampf, S. 656. 657.</p>
<p>„Die Erde glich einer Wüste. Städte und Dörfer, die vom Erdbeben zerstört worden waren, lagen verwüstet. Berge waren aus ihren Örtern bewegt worden und hatten große Höhlen gebildet. Graue Felsen, die vom Meere ausgeworfen oder aus der Erde selbst herausgerissen worden waren, lagen zerstreut über die ganze Oberfläche. Große Bäume lagen entwurzelt umher. Dies soll 1000 Jahre hindurch die Heimat Satans und seiner bösen Engel sein. Auf diesen Ort beschränkt, kann er über die gespaltete Oberfläche auf und ab wandern und die Folge seiner Empörung gegen Gottes Gesetz wahrnehmen. 1000 Jahre wird er die Früchte des Fluches, den er heraufbeschworen hat, genießen. Er wird nur auf die Erde beschränkt sein und nicht das Recht haben, zu andern Planeten zu gehen und diejenigen, die nicht gefallen sind, zu versuchen und zu plagen. Während dieser Zeit muss Satan schrecklich leiden. Seit seinem Fall hat er seine bösen Kräfte fortwährend angewandt. Dann wird er aber seiner Kraft beraubt sein und Gelegenheit haben, über die Rolle, die er seit seinem Falle gespielt hat, nachzudenken, und wird mit Zittern und Bangen in die schreckliche Zukunft blicken, wenn er für alles Böse, das er getan hat, leiden muss, und für alle Sünden, wozu er Veranlassung gegeben hat, bestraft wird.“ – Erfahrungen und Gesichte, S. 283. 284.</p>
<p><b>Das Gericht über die Gottlosen</b></p>
<p>„Während der tausend Jahre zwischen der ersten und der zweiten Auferstehung findet das Gericht über die Gottlosen statt&#8230; Zu dieser Zeit werden, wie Paulus vorausgesagt hat, ‚die Heiligen die Welt richten’. (1. Korinther 6, 2.) Mit Christus richten die Gerechten die Gottlosen, indem sie deren Taten mit dem Gesetzbuch, der Bibel, vergleichen und jeden Fall nach den zu Lebzeiten geschehenen Werken entscheiden. Dann wird ihnen die Strafe, die sie erleiden müssen, nach ihren Werken zugemessen und ihrem Namen gegenüber in das Buch des Todes eingetragen.“ – Der große Kampf, S. 659.</p>
<p>Am Ende der tausend Jahre kommt Christus mit den Erlösten und dem Gefolge von Engeln zurück auf die Erde. Die toten Gottlosen werden auferweckt, und sie kommen mit dem gleichen Geist der Rebellion, mit dem sie gestorben sind, aus ihren Gräbern hervor. Das neue Jerusalem kommt vom Himmel herab, und Christus betritt mit den Erlösten und Engeln die heilige Stadt. Sacharja 14, 4. Satan, jetzt los aus seinem Gefängnis, behauptet immer noch, der rechtmäßige Besitzer dieser Welt zu sein und ruft seine Nachfolger auf, die Stadt zu erobern. Dann fällt Feuer von Gott auf seine Feinde und verzehrt sie vollkommen, es bleiben weder Wurzeln noch Zweige. Offenbarung 21, 1-5; 20, 5. 7-9. 14; Maleachi 3, 19; 2. Petrus 3, 7-10; Hesekiel. 28, 18. 19.</p>
<p><b>Die zweite Auferstehung</b></p>
<p>„Am Ende der tausend Jahre kommt Christus wiederum auf die Erde. Die Schar der Erlösten und ein Gefolge von Engeln begleiten ihn. Während er in schreckenerregender Majestät herniedersteigt, befiehlt er den gottlosen Toten, aufzustehen, um ihr Urteil zu empfangen. Sie kommen hervor, eine mächtige Schar, zahllos wie der Sand am Meer. Welch ein Gegensatz zu denen, die bei der ersten Auferstehung erweckt wurden! Die Gerechten waren mit unsterblicher Jugend und Schönheit bekleidet; die Gottlosen aber tragen die Spuren der Krankheit und des Todes.“ – Der große Kampf, S. 660.</p>
<p>„Christus kommt auf den Ölberg hernieder, von wo er nach seiner Auferstehung gen Himmel fuhr, und wo die Engel die Verheißung seiner Rückkehr wiederholten. Der Prophet sagt: ‚Da wird dann kommen der Herr, mein Gott, und alle Heiligen mit dir.’ ‚Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberge, der vor Jerusalem liegt gegen Morgen. Und der Ölberg wird sich mitten entzwei spalten &#8230; sehr weit voneinander &#8230; Und der Herr wird König sein über alle Lande. Zu der Zeit wird der Herr nur einer sein und sein Name nur einer.’ (Sacharja 14, 5. 4. 9.) Wenn das neue Jerusalem in seinem verwirrenden Glanz vom Himmel herniederkommt, liegt es auf dem dafür gereinigten und zum Empfang vorbereiteten Platz, und Christus zieht mit seinem Volk und den Engeln in die heilige Stadt ein.“ – Der große Kampf, S. 661. 662.</p>
<p>„Satan hält einen Rat mit seinen Engeln und dann mit jenen Königen, Eroberern und großen Männern. Dann blickt er auf das ungeheure Heer und sagt ihnen, dass die Schar in der Stadt nur klein und schwach sei, und dass sie hinaufziehen und die Stadt einnehmen, ihre Bewohner hinausstoßen und Reichtümer und Herrlichkeit selbst besitzen könnten. Satan ist erfolgreich in seiner Verführung, und alle bereiten sich sofort auf den Kampf vor.“ – Erfahrungen und Gesichte, S. 286.</p>
<p><b>Vernichtung der Gottlosen</b></p>
<p>„Die Gottlosen sahen dann, was sie verloren hatten; und es fiel Feuer von Gott auf sie und verzehrte sie. Das war die Vollziehung des Gerichtes. Die Gottlosen empfingen dann, was die Heiligen in Übereinstimmung mit Jesu während der tausend Jahre zugemessen hatten.“ – Erfahrungen und Gesichte, S. 44.</p>
<p>„Der Engel sagte: ‚Satan ist die Wurzel, seine Kinder sind die Zweige. Sie sind jetzt mit Wurzel und Zweig verzehrt. Sie sind eines ewigen Todes gestorben. Sie werden nie auferstehen, und Gott wird ein reines Weltall haben.’“ – Erfahrungen und Gesichte, S. 288.</p>
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		<title>Die Natur des Menschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christliches Gesundheitswerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 10:06:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glaubenspunkte]]></category>
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					<description><![CDATA[Gott schuf den Menschen als eine lebendige Seele, ein sittliches Wesen, nach dem Bilde Gottes und zu seiner Ehre. 1. Mose 1, 26-28; 2, 7; Psalm 8, 5-7; Jesaja 43, 7. Er war nicht mit natürlicher, bedingungsloser Unsterblichkeit ausgestattet. Nur durch Gehorsam gegenüber Gott und durch das Essen vom Lebensbaum konnte er seine Existenz bewahren. 1. Mose 2, 9. 16. 17. Wegen seines Ungehorsams verwirkte er seinen Zutritt zum Baum des Lebens, ermangelte der Herrlichkeit seines Schöpfers und wurde von der Quelle des Lebens getrennt. Die Sünde brachte Adam und allen seinen Nachkommen den Tod. 1. Mose 3, 19. 22-24; Prediger 12, 7; Jesaja 59, 2; Römer 5, 12. 17; Hesekiel 18, 4; Römer 6, 23. Nach Gottes Bild geschaffen „Gott schuf den Menschen nach seinem eigenen Bilde. Hier ist kein Geheimnis. Es gibt auch keinen Grund für die Annahme, der Mensch habe sich aus niederen Formen tierischen oder pflanzlichen Lebens Schritt für Schritt entwickelt. Solche Lehre erniedrigt das große Werk des Schöpfers auf die Ebene enger, irdischer Vorstellungen. Die Menschen sind so sehr darauf bedacht, Gott von der Herrschaft des Weltalls auszuschließen, dass sie lieber sich selbst erniedrigen und um die Würde ihres Ursprungs bringen. Er, der die Sternenwelten schuf, der den Blumen auf dem Felde mit unübertrefflicher Kunstfertigkeit zarte Farben verlieh, der Himmel und Erde mit den Wundern seiner Macht füllte, der versäumte nicht, ein Wesen zu schaffen, das der Hand seines Schöpfers würdig war, damit es auf der schönen Erde herrsche und Gottes herrliches Werk kröne. Die Abstammung unseres Geschlechts, wie sie Gottes Geist uns vermittelt, geht nicht auf eine Reihe von Keimen, Weichtieren und Vierfüßlern zurück, die sich entwickelten, sondern auf den großen Schöpfer. Adam war, obgleich aus Staub gebildet, der Sohn Gottes.“ – Patriarchen und Propheten, S. 21. Bedingte Unsterblichkeit „Die dem Menschen unter der Bedingung des Gehorsams verheißene Unsterblichkeit war durch die Übertretung verwirkt worden. Adam konnte seiner Nachkommenschaft nichts überlassen, was er selbst nicht besaß, und es hätte keine Hoffnung für die gefallene Menschheit gegeben, wenn Gott den Menschen durch die Hingabe seines Sohnes nicht den Weg zur Unsterblichkeit gewiesen hätte. Der große Betrüger versprach Adam Leben im Ungehorsam. Die Erklärung, die die Schlange der Eva im Paradiese gab – ‚Ihr werdet mitnichten des Todes sterben!’ – war die erste über die Unsterblichkeit der Seele gehaltene Predigt. Und doch hallt diese Erklärung, die auf der Autorität Satans beruht, von den Kanzeln der Christenheit wider und wird von der Mehrzahl der Menschen ebenso bereitwillig angenommen, wie sie von unseren ersten Eltern angenommen worden ist.“ – Der große Kampf, S. 536. „Solange Adam schuldlos war, erfreute er sich des unmittelbaren Umgangs mit seinem Schöpfer. Aber die Sünde trennte Gott und Mensch voneinander. Allein die Versöhnung durch Christus konnte den Abgrund überbrücken und Segen und Heil vom Himmel herab vermitteln. Dabei blieb dem Menschen zwar der direkte Zugang zu seinem Schöpfer noch versagt, aber durch Christus und die Engel wollte Gott mit ihm in Verbindung treten.“ – Patriarchen und Propheten, S. 45. „Die Augen Adams und Evas wurden geöffnet, aber wozu? – Um ihre eigene Schande und ihren Verfall zu sehen und zu erkennen, dass die Kleider von himmlischem Licht, die sie bedeckten, sie nicht mehr länger als Schutz umhüllten. Sie sahen, dass Nacktheit das Ergebnis der Übertretung war. Als sie die Stimme ihres Schöpfers im Garten hörten, versteckten sie sich vor ihm. Denn sie erwarteten das, was sie vorher nicht gekannt hatten – die Verdammnis Gottes.“ – Signs of the Times, 29. Mai 1901. „[Nach seiner Übertretung] lebte auch Adam zuerst der Vorstellung, eine höhere Daseinsstufe zu erreichen. Aber nur zu bald erfüllte ihn der Gedanke an seine Sünde mit Entsetzen. Die Luft, die bis dahin mild und gleichmäßig angenehm war, ließ das schuldige Paar erschauern. Liebe und Friede waren dahin. Stattdessen ahnten sie, was Sünde ist, empfanden Furcht vor der Zukunft und fühlten sich schutzlos. Das Lichtgewand, das sie einhüllte, verschwand. Um es zu ersetzen, halfen sie sich mit Schurzen aus Blättern. Denn sie konnten den Augen Gottes und der heiligen Engel nicht unbekleidet begegnen.“ – Patriarchen und Propheten, S. 33. Unsterblichkeit nur durch Christus erhältlich Als Folge von Adams Fall wurde der Mensch sterblich, dem Tode geweiht. Auch seine Nachkommen wurden mit einer natürlichen Neigung zum Ungehorsam geboren. Psalm 51, 7; Römer 3, 10-18; Markus 7, 20-23; Jeremia 17, 9. Der Mensch kann nur durch Christus von der Sünde befreit werden, den Charakter Gottes in ihm wiederhergestellt bekommen und seine ursprüngliche Stellung vor Gott wiedergewinnen (Matthäus 5, 48); Römer 3, 23-26; Apostelgeschichte 4, 12; Johannes 8, 36; 14, 6; 2. Korinther 5, 19; Titus 2, 13. 14; 3, 3-6. Diejenigen, die diese Verheißung annehmen und nach dem ewigen Leben trachten, werden beim zweiten Kommen Christi die Unsterblichkeit erlangen, wenn die schlafenden Heiligen durch die Stimme Jesu, des Erzengels, ins Leben zurückgerufen werden. Römer 2, 6. 7; 6, 22. 23; 8, 11; 1. Korinther 15, 20-23. 51-54. 1. Thessalonicher 4, 13-17. „Im Garten Eden fiel der Mensch von seiner hohen Stellung und wurde infolge der Übertretung dem Tode unterworfen. Der ganze Himmel erkannte, dass menschliche Wesen dem Untergang geweiht waren, und das mitleidsvolle Herz Gottes wurde bewegt. Zu unendlichen Kosten sah er ein Mittel zur Abhilfe vor. Er liebte die Welt so, ‚dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.’ (Johannes 3, 16.) Es gab für den Übertreter keine andere Hoffnung, als nur durch Christum.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 8, S. 34. „Die Folge des Genusses vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen tritt in jedes Menschen Erfahrung zutage. Zu seiner Natur gehört ein Hang zum Bösen, ein Drang, dem er ohne Hilfe nicht widerstehen kann. Um dieser Gewalt zu trotzen und jenes Hochziel zu erreichen, das er im Innersten seiner Seele als allein würdig bejaht, kann er nur bei einer einzigen Macht Hilfe finden. Diese Macht ist Christus. Das Zusammenwirken mit ihr tut dem Menschen am meisten not.“ – Erziehung, S. 25. „Christi Lehren sollten für<a href="https://cgw-staref.at/die-natur-des-menschen/" rel="bookmark">Mehr lesen &#187;<span class="screen-reader-text">Die Natur des Menschen</span></a>]]></description>
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<header class="csc-header csc-header-n1">Gott schuf den Menschen als eine lebendige Seele, ein sittliches Wesen, nach dem Bilde Gottes und zu seiner Ehre. 1. Mose 1, 26-28; 2, 7; Psalm 8, 5-7; Jesaja 43, 7. Er war nicht mit natürlicher, bedingungsloser Unsterblichkeit ausgestattet. Nur durch Gehorsam gegenüber Gott und durch das Essen vom Lebensbaum konnte er seine Existenz bewahren. 1. Mose 2, 9. 16. 17. Wegen seines Ungehorsams verwirkte er seinen Zutritt zum Baum des Lebens, ermangelte der Herrlichkeit seines Schöpfers und wurde von der Quelle des Lebens getrennt. Die Sünde brachte Adam und allen seinen Nachkommen den Tod. 1. Mose 3, 19. 22-24; Prediger 12, 7; Jesaja 59, 2; Römer 5, 12. 17; Hesekiel 18, 4; Römer 6, 23.</p>
<p><b>Nach Gottes Bild geschaffen</b></p>
<p>„Gott schuf den Menschen nach seinem eigenen Bilde. Hier ist kein Geheimnis. Es gibt auch keinen Grund für die Annahme, der Mensch habe sich aus niederen Formen tierischen oder pflanzlichen Lebens Schritt für Schritt entwickelt. Solche Lehre erniedrigt das große Werk des Schöpfers auf die Ebene enger, irdischer Vorstellungen. Die Menschen sind so sehr darauf bedacht, Gott von der Herrschaft des Weltalls auszuschließen, dass sie lieber sich selbst erniedrigen und um die Würde ihres Ursprungs bringen. Er, der die Sternenwelten schuf, der den Blumen auf dem Felde mit unübertrefflicher Kunstfertigkeit zarte Farben verlieh, der Himmel und Erde mit den Wundern seiner Macht füllte, der versäumte nicht, ein Wesen zu schaffen, das der Hand seines Schöpfers würdig war, damit es auf der schönen Erde herrsche und Gottes herrliches Werk kröne. Die Abstammung unseres Geschlechts, wie sie Gottes Geist uns vermittelt, geht nicht auf eine Reihe von Keimen, Weichtieren und Vierfüßlern zurück, die sich entwickelten, sondern auf den großen Schöpfer. Adam war, obgleich aus Staub gebildet, der Sohn Gottes.“ – Patriarchen und Propheten, S. 21.</p>
<p><b>Bedingte Unsterblichkeit</b></p>
<p>„Die dem Menschen unter der Bedingung des Gehorsams verheißene Unsterblichkeit war durch die Übertretung verwirkt worden. Adam konnte seiner Nachkommenschaft nichts überlassen, was er selbst nicht besaß, und es hätte keine Hoffnung für die gefallene Menschheit gegeben, wenn Gott den Menschen durch die Hingabe seines Sohnes nicht den Weg zur Unsterblichkeit gewiesen hätte.</p>
<p>Der große Betrüger versprach Adam Leben im Ungehorsam. Die Erklärung, die die Schlange der Eva im Paradiese gab – ‚Ihr werdet mitnichten des Todes sterben!’ – war die erste über die Unsterblichkeit der Seele gehaltene Predigt. Und doch hallt diese Erklärung, die auf der Autorität Satans beruht, von den Kanzeln der Christenheit wider und wird von der Mehrzahl der Menschen ebenso bereitwillig angenommen, wie sie von unseren ersten Eltern angenommen worden ist.“ – Der große Kampf, S. 536.</p>
<p>„Solange Adam schuldlos war, erfreute er sich des unmittelbaren Umgangs mit seinem Schöpfer. Aber die Sünde trennte Gott und Mensch voneinander. Allein die Versöhnung durch Christus konnte den Abgrund überbrücken und Segen und Heil vom Himmel herab vermitteln. Dabei blieb dem Menschen zwar der direkte Zugang zu seinem Schöpfer noch versagt, aber durch Christus und die Engel wollte Gott mit ihm in Verbindung treten.“ – Patriarchen und Propheten, S. 45.</p>
<p>„Die Augen Adams und Evas wurden geöffnet, aber wozu? – Um ihre eigene Schande und ihren Verfall zu sehen und zu erkennen, dass die Kleider von himmlischem Licht, die sie bedeckten, sie nicht mehr länger als Schutz umhüllten. Sie sahen, dass Nacktheit das Ergebnis der Übertretung war. Als sie die Stimme ihres Schöpfers im Garten hörten, versteckten sie sich vor ihm. Denn sie erwarteten das, was sie vorher nicht gekannt hatten – die Verdammnis Gottes.“ – Signs of the Times, 29. Mai 1901.</p>
<p>„[Nach seiner Übertretung] lebte auch Adam zuerst der Vorstellung, eine höhere Daseinsstufe zu erreichen. Aber nur zu bald erfüllte ihn der Gedanke an seine Sünde mit Entsetzen. Die Luft, die bis dahin mild und gleichmäßig angenehm war, ließ das schuldige Paar erschauern. Liebe und Friede waren dahin. Stattdessen ahnten sie, was Sünde ist, empfanden Furcht vor der Zukunft und fühlten sich schutzlos. Das Lichtgewand, das sie einhüllte, verschwand. Um es zu ersetzen, halfen sie sich mit Schurzen aus Blättern. Denn sie konnten den Augen Gottes und der heiligen Engel nicht unbekleidet begegnen.“ – Patriarchen und Propheten, S. 33.</p>
<p><b>Unsterblichkeit nur durch Christus erhältlich</b></p>
<p>Als Folge von Adams Fall wurde der Mensch sterblich, dem Tode geweiht. Auch seine Nachkommen wurden mit einer natürlichen Neigung zum Ungehorsam geboren. Psalm 51, 7; Römer 3, 10-18; Markus 7, 20-23; Jeremia 17, 9. Der Mensch kann nur durch Christus von der Sünde befreit werden, den Charakter Gottes in ihm wiederhergestellt bekommen und seine ursprüngliche Stellung vor Gott wiedergewinnen (Matthäus 5, 48); Römer 3, 23-26; Apostelgeschichte 4, 12; Johannes 8, 36; 14, 6; 2. Korinther 5, 19; Titus 2, 13. 14; 3, 3-6.</p>
<p>Diejenigen, die diese Verheißung annehmen und nach dem ewigen Leben trachten, werden beim zweiten Kommen Christi die Unsterblichkeit erlangen, wenn die schlafenden Heiligen durch die Stimme Jesu, des Erzengels, ins Leben zurückgerufen werden. Römer 2, 6. 7; 6, 22. 23; 8, 11; 1. Korinther 15, 20-23. 51-54. 1. Thessalonicher 4, 13-17.</p>
<p>„Im Garten Eden fiel der Mensch von seiner hohen Stellung und wurde infolge der Übertretung dem Tode unterworfen. Der ganze Himmel erkannte, dass menschliche Wesen dem Untergang geweiht waren, und das mitleidsvolle Herz Gottes wurde bewegt. Zu unendlichen Kosten sah er ein Mittel zur Abhilfe vor. Er liebte die Welt so, ‚dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.’ (Johannes 3, 16.) Es gab für den Übertreter keine andere Hoffnung, als nur durch Christum.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 8, S. 34.</p>
<p>„Die Folge des Genusses vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen tritt in jedes Menschen Erfahrung zutage. Zu seiner Natur gehört ein Hang zum Bösen, ein Drang, dem er ohne Hilfe nicht widerstehen kann. Um dieser Gewalt zu trotzen und jenes Hochziel zu erreichen, das er im Innersten seiner Seele als allein würdig bejaht, kann er nur bei einer einzigen Macht Hilfe finden. Diese Macht ist Christus. Das Zusammenwirken mit ihr tut dem Menschen am meisten not.“ – Erziehung, S. 25.</p>
<p>„Christi Lehren sollten für uns wie die Blätter des Lebensbaumes sein. Wenn wir das Brot des Lebens essen und verdauen, werden wir einen ausgewogenen Charakter offenbaren.“ – Bibelkommentar, S. 320.</p>
<p><b>Die Toten wissen nichts</b></p>
<p>Der erste Tod, dem wir alle verfallen sind, ist ein Zustand vollkommener Leblosigkeit und wird als ein tiefer Schlaf bezeichnet. Prediger 9, 5. 6; Psalm 6, 6; 115, 17; 146, 4; Prediger 3, 20; Jesaja 38, 18. 19; Johannes 11, 11-14.</p>
<p><b>Die Toten sind im Grab</b></p>
<p>Beim Tod geht ein guter Mensch nicht in den Himmel, und ein schlechter Mensch geht nicht in die Hölle (Feuerpfuhl). Alle, Gute und Böse, gehen ins Grab. Hiob 7, 9. 10; 14, 10-14; 17, 13-16. Prediger 9, 10; Psalm 89, 49; 104, 29; Apostelgeschichte 2, 29. 34; Daniel 12, 13; Hebräer 11, 13; Offenbarung 11, 18.</p>
<p><b>Leben nach dem Tod nur durch Auferstehung</b></p>
<p>Die gerechten Toten werden auferstehen. Hiob 14, 14. 15; 19, 25-27. Hosea 13, 14; Hebräer 11, 39. 40; Johannes 11, 38. 39. 43; 1. Korinther 15, 51; 2. Timotheus 4, 7. 8; Johannes 11, 25. Beim zweiten Kommen Christi werden sie in den Himmel genommen. 1. Thessalonicher 4, 13-17; Johannes 14, 1-3. Die gottlosen Toten sind nicht an einem Ort der Qual. 2. Petrus 2, 9; Johannes 5, 28. 29. Sie werden am Ende der tausend Jahre (Millennium) auferstehen. Offenbarung 20, 5. 6.</p>
<p>„Christus stellt seinen Kindern den Tod als Schlaf dar; ihr Leben ist mit Christus verborgen in Gott, und bis zum Schall der letzten Posaune werden die Gestorbenen in ihm schlafen.“ – Das Leben Jesu, S. 520.</p>
<p>„Christus wurde eins mit uns im Fleisch, damit wir im Geiste eins würden mit ihm. Kraft dieses Einsseins werden wir aus dem Grabe wieder hervorkommen, nicht nur als Bekundung der Macht Christi, sondern weil durch den Glauben sein Leben zu dem unsrigen wurde. Wer das wahre Wesen Christi erkennt und ihn in seinem Herzen aufnimmt, hat das ewige Leben. Durch den Geist wohnt Christus in uns, und der Geist Gottes, den unser Herz im Glauben empfängt, ist der Beginn des ewigen Lebens.“ – Das Leben Jesu, S. 379.</p>
<p>„Unsere persönliche Eigentümlichkeit wird in der Auferstehung bewahrt bleiben, obwohl es nicht dieselben Elemente der Materie oder dieselbe materielle Substanz sein wird, die wir besaßen, als wir ins Grab gelegt wurden. Die wunderbaren Werke Gottes sind dem Menschen ein Geheimnis. Der Geist, nämlich der Charakter des Menschen, wird Gott zurückgegeben, um dort aufbewahrt zu werden. Bei der Auferstehung wird jeder Mensch seinen eigenen Charakter haben. Gott wird die Toten zu seiner Zeit aus ihren Gräbern rufen, ihnen den Odem des Lebens wiedergeben und den dürren Gebeinen befehlen, dass sie leben. Die gleiche Gestalt wird hervorkommen, doch wird sie frei von Krankheit und jedem Gebrechen sein. Sie lebt wieder und hat dieselbe Eigentümlichkeit der Züge, so dass ein Freund den andern erkennen wird. Es gibt kein Gesetz Gottes in der Natur, das zeigt, dass Gott die gleichen, übereinstimmenden Elemente der Materie zurückgibt, aus denen der Körper vor seinem Tode bestanden hat. Gott wird den gerechten Toten einen Leib geben, der ihm wohlgefällt. Paulus veranschaulicht dieses Thema mit einem Getreidekorn, das in den Acker gesät wird. Das gesäte Korn verwest, aber es entsteht ein neues Korn. Die natürliche Substanz im Korn wird niemals wie zuvor erstehen. Doch Gott gibt ihm einen ‚Körper’, wie es ihm gefällt. Aus viel feinerem Material wird der menschliche Körper bestehen, denn er ist eine Neuschöpfung, eine neue Geburt.“ – Bibelkommentar, S. 400.</p>
<p><b>Das Schicksal der Gottlosen</b></p>
<p>Nachdem die gottlosen Menschen gerichtet wurden (Offenbarung 20, 4), werden sie den zweiten Tod erleiden (Vernichtung, Ausrottung, Vertilgung), der ihnen am Ende der tausend Jahre (des Millenniums aus Offenbarung 20) zugemessen wird. Offenbarung 20, 9. 15. 14; Maleachi 3, 19. 21; Psalm 37, 9. 10. 20. 38; Obadja 15. 16.</p>
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		<title>Die Wiederkunft Christi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christliches Gesundheitswerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 09:54:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glaubenspunkte]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Grundgedanke der Heiligen Schrift ist die Lehre über das zweite Kommen Christi, um sein Werk der Erlösung zu vollenden und die Regierung der Gerechtigkeit zu gründen. Dieses prophezeite Ereignis – welches zu allen Zeiten die große Hoffnung der Diener Gottes war – ist mehrmals im Alten und Neuen Testament erwähnt. Hiob 19, 25-27; Psalm 50, 3; 97, 3-5; Jesaja 66, 15 (vgl. 2. Thessalonicher 1, 5-10); Apostelgeschichte 1, 11; Hebräer 9, 28; 10, 37; Judas 14; Offenbarung 22, 20.Der Zweck der Wiederkunft Christi Der Hauptgrund seiner Wiederkunft ist es, sein Volk in die himmlischen Wohnungen, ins neue Jerusalem, zu sich zu nehmen. Jesaja 25, 9; Johannes 14, 1-3; Matthäus 24, 31; 25; 31-34; 1. Thessalonicher 4, 13-17; Offenbarung 22, 12. Er wird dann den Königreichen dieser Welt ein Ende bereiten, ein Gericht an den Gottlosen vollziehen und das Reich seinen Heiligen für immer übergeben. Daniel 2, 44. 45; 7, 27; Judas 15; Apostelgeschichte 17, 31; 2. Timotheus 4, 1; 1. Thessalonicher, 4, 17.Die Zeichen des zweiten Kommens unseres Heilandes Viele Zeichen weisen auf die Nähe des Kommens Christi, aber wir wissen nicht den genauen Zeitpunkt dieses großen Ereignisses. Jesaja 24, 4-6. 17-21; Joel 1, 15-20; 3, 3. 4.; 4, 9-16; Matthäus 24, 2-31; 1. Thessalonicher 5, 1-3; 2. Thessalonicher 2, 1-5. Satan wird versuchen, das zweite Kommen Christi darzustellen, aber er wird nicht in der Lage sein, die Auserwählten zu täuschen. Matthäus 24, 23-26; 2. Korinther 11, 14.Vorbereitung auf das zweite Kommen Bei seiner Wiederkunft wird Christus nur jene annehmen, die „bereit“ sind. Er wird uns dann nicht fehlerlos machen; er wird uns „fehlerlos“ vorfinden. Wir müssen untadelig werden, solange die Tür der Gnade offen ist, so dass wir „ohne Fehl“ bis zum Kommen unseres Herrn Jesus Christus erfunden werden. Judas 24; Matthäus 25, 10; 1. Thessalonicher 5, 23; 2. Petrus 3, 11. 12. 14; 1. Johannes 3, 2. 3; Epheser 5, 27; Off. 21, 27.Die Art der Wiederkunft Christi Das Kommen Jesu wird persönlich, buchstäblich, sichtbar, hörbar und allgemein sein. Lukas 9, 26; Matthäus 24, 27. 30; Titus 2, 13; 2. Thessalonicher 2, 8; Offenbarung 1, 7; 6, 15-17; 19, 11-16. Es kann nicht vom Satan nachgeahmt werden. 1. Thessalonicher 4, 16.Einige wichtige Ereignisse in Verbindung mit seiner Wiederkunft (a) Die Tür der Gnade wird kurz vor dem zweiten Kommen Jesu Christi geschlossen. Matthäus 7, 22. 23; 25, 6-13; Lukas 13, 23-25; Offenbarung 22, 11. (b) Durch die sieben letzten Plagen wird die Fülle des Zornes Gottes über die Erde kommen. Wenn die sechste Plage ausgegossen wird, ist alles für die Schlacht von Harmagedon vorbereitet. Am Anfang der siebten Plage wird ein starkes Erdbeben die ganze Erde erschüttern. Offenbarung 16, 1-21. (siehe Der große Kampf, S. 636. 637.) (c) Kurz vor der Wiederkunft Jesu wird es eine Teilauferstehung geben. Daniel 12, 2; Matthäus 26, 64; Offenbarung 1, 7. „Gräber öffnen sich, und ‚viele, so unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen: etliche zu ewigem Leben, etliche zu ewiger Schmach und Schande’. (Daniel 12, 2.) Alle, die im Glauben an die dritte Engelsbotschaft gestorben sind, kommen verklärt aus ihren Gräbern hervor, um mit denen, die Gottes Gesetz gehalten haben, den Friedensbund Gottes zu vernehmen. Auch ‚die ihn zerstochen haben’ (Offenbarung 1, 7), die Christus in seinem Todesschmerz verspotteten und verlachten und die heftigsten Widersacher seiner Wahrheit und seines Volkes werden auferweckt, um ihn in seiner Herrlichkeit zu schauen und die den Treuen und Gehorsamen verliehenen Ehren wahrzunehmen.“ – Der große Kampf, S. 637. (d) Bei der Wiederkunft Christi werden die gerechten Toten auferstehen in Unsterblichkeit, und die lebendigen Gerechten werden verwandelt von Sterblichkeit in Unsterblichkeit. Sie werden dem Herrn in der Luft entgegengerückt und in den Himmel genommen, wo sie vor dem Throne Gottes stehen werden. Johannes 5, 25. 28. 29; 1. Korinther 15, 50-54; 1. Thessalonicher 4, 14-17; Philipper 3, 20. 21; Offenbarung 7, 4. 9-12. „Die lebenden Gerechten werden ‚plötzlich, in einem Augenblick’, verwandelt. Beim Ertönen der Stimme Gottes wurden sie verherrlicht; nun empfangen sie Unsterblichkeit und werden mit den auferstandenen Heiligen dem Herrn in der Luft entgegengerückt.“ – Der große Kampf, S. 644. (e) Die Ungerechten, die die sieben Plagen überlebten, werden durch die Herrlichkeit seines Kommens vernichtet. Jesaja 24, 6; Lukas 17, 29. 30; 2. Thessalonicher 1, 7-10; Offenbarung 6, 15-17 (vgl. Jesaja 2, 19-21). Es wird für sie keine zweite Gelegenheit mehr geben. Jesaja 26, 10; Jeremia 8, 20; Lukas 13, 24-28; 2. Korinther 6, 2. (f) Die ganze Erde wird verwüstet werden. Jesaja 13, 6-13; Jeremia 4, 23-26; 2. Petrus 3, 10. Die Identifizierung des Antichristen Lest bitte Matthäus 24, 23-25. „Wir werden gewarnt, dass er in den letzten Tagen mit Zeichen und lügenhaften Wundern wirken wird. Und er wird diese Wunder bis zum Ende der Gnadenzeit fortsetzen, auf dass er auf sie verweisen kann: als einen Beweis dafür, dass er ein Engel des Lichts und nicht der Finsternis ist.“ – Bibelkommentar, S. 273. „Satan kam als Engel des Lichts in die Wüste der Versuchung, um Christus zu täuschen. Er kommt nicht in hässlicher Gestalt zum Menschen, wie er manchmal dargestellt wird, sondern als Engel des Lichts. Er wird kommen und sich als Jesus Christus ausgeben, mächtige Wunder tun, und die Menschen werden sich vor ihm beugen und ihn als Jesus Christus anbeten. Auch uns wird befohlen werden, dieses Wesen, das die Welt für Christus hält, anzubeten. Was werden wir tun? – Sagt ihnen, dass uns Christus gerade vor einem solchen Feind gewarnt hat, dem schlimmsten Feind des Menschen, der behauptet, Gott zu sein. Wenn Christus erscheint, wird es mit Kraft und großer Herrlichkeit sein, begleitet von zehntausend mal zehntausend Engeln und tausend mal tausend; und dass wir seine Stimme erkennen werden, wenn er wiederkommt.“ – Review &#38; Herald, Dec. 18, 1888. „In dieser Zeit wird der Antichrist als wahrer Christus erscheinen, und dann wird Gottes Gesetz von den Nationen auf Erden gänzlich für null und nichtig erklärt werden. Die Empörung gegen Gottes heiliges Gesetz wird völlig zur Reife gelangt sein. Aber der wahre Anführer dieser Empörung ist Satan, gekleidet als Engel<a href="https://cgw-staref.at/die-wiederkunft-christi/" rel="bookmark">Mehr lesen &#187;<span class="screen-reader-text">Die Wiederkunft Christi</span></a>]]></description>
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<header class="csc-header csc-header-n1">Der Grundgedanke der Heiligen Schrift ist die Lehre über das zweite Kommen Christi, um sein Werk der Erlösung zu vollenden und die Regierung der Gerechtigkeit zu gründen. Dieses prophezeite Ereignis – welches zu allen Zeiten die große Hoffnung der Diener Gottes war – ist mehrmals im Alten und Neuen Testament erwähnt. Hiob 19, 25-27; Psalm 50, 3; 97, 3-5; Jesaja 66, 15 (vgl. 2. Thessalonicher 1, 5-10); Apostelgeschichte 1, 11; Hebräer 9, 28; 10, 37; Judas 14; Offenbarung 22, 20.Der Zweck der Wiederkunft Christi Der Hauptgrund seiner Wiederkunft ist es, sein Volk in die himmlischen Wohnungen, ins neue Jerusalem, zu sich zu nehmen. Jesaja 25, 9; Johannes 14, 1-3; Matthäus 24, 31; 25; 31-34; 1. Thessalonicher 4, 13-17; Offenbarung 22, 12. Er wird dann den Königreichen dieser Welt ein Ende bereiten, ein Gericht an den Gottlosen vollziehen und das Reich seinen Heiligen für immer übergeben. Daniel 2, 44. 45; 7, 27; Judas 15; Apostelgeschichte 17, 31; 2. Timotheus 4, 1; 1. Thessalonicher, 4, 17.Die Zeichen des zweiten Kommens unseres Heilandes Viele Zeichen weisen auf die Nähe des Kommens Christi, aber wir wissen nicht den genauen Zeitpunkt dieses großen Ereignisses. Jesaja 24, 4-6. 17-21; Joel 1, 15-20; 3, 3. 4.; 4, 9-16; Matthäus 24, 2-31; 1. Thessalonicher 5, 1-3; 2. Thessalonicher 2, 1-5. Satan wird versuchen, das zweite Kommen Christi darzustellen, aber er wird nicht in der Lage sein, die Auserwählten zu täuschen. Matthäus 24, 23-26; 2. Korinther 11, 14.Vorbereitung auf das zweite Kommen Bei seiner Wiederkunft wird Christus nur jene annehmen, die „bereit“ sind. Er wird uns dann nicht fehlerlos machen; er wird uns „fehlerlos“ vorfinden. Wir müssen untadelig werden, solange die Tür der Gnade offen ist, so dass wir „ohne Fehl“ bis zum Kommen unseres Herrn Jesus Christus erfunden werden. Judas 24; Matthäus 25, 10; 1. Thessalonicher 5, 23; 2. Petrus 3, 11. 12. 14; 1. Johannes 3, 2. 3; Epheser 5, 27; Off. 21, 27.Die Art der Wiederkunft Christi Das Kommen Jesu wird persönlich, buchstäblich, sichtbar, hörbar und allgemein sein. Lukas 9, 26; Matthäus 24, 27. 30; Titus 2, 13; 2. Thessalonicher 2, 8; Offenbarung 1, 7; 6, 15-17; 19, 11-16. Es kann nicht vom Satan nachgeahmt werden. 1. Thessalonicher 4, 16.Einige wichtige Ereignisse in Verbindung mit seiner Wiederkunft (a) Die Tür der Gnade wird kurz vor dem zweiten Kommen Jesu Christi geschlossen. Matthäus 7, 22. 23; 25, 6-13; Lukas 13, 23-25; Offenbarung 22, 11.</p>
<p>(b) Durch die sieben letzten Plagen wird die Fülle des Zornes Gottes über die Erde kommen. Wenn die sechste Plage ausgegossen wird, ist alles für die Schlacht von Harmagedon vorbereitet. Am Anfang der siebten Plage wird ein starkes Erdbeben die ganze Erde erschüttern. Offenbarung 16, 1-21. (siehe Der große Kampf, S. 636. 637.)</p>
<p>(c) Kurz vor der Wiederkunft Jesu wird es eine Teilauferstehung geben. Daniel 12, 2; Matthäus 26, 64; Offenbarung 1, 7. „Gräber öffnen sich, und ‚viele, so unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen: etliche zu ewigem Leben, etliche zu ewiger Schmach und Schande’. (Daniel 12, 2.) Alle, die im Glauben an die dritte Engelsbotschaft gestorben sind, kommen verklärt aus ihren Gräbern hervor, um mit denen, die Gottes Gesetz gehalten haben, den Friedensbund Gottes zu vernehmen. Auch ‚die ihn zerstochen haben’ (Offenbarung 1, 7), die Christus in seinem Todesschmerz verspotteten und verlachten und die heftigsten Widersacher seiner Wahrheit und seines Volkes werden auferweckt, um ihn in seiner Herrlichkeit zu schauen und die den Treuen und Gehorsamen verliehenen Ehren wahrzunehmen.“ – Der große Kampf, S. 637.</p>
<p>(d) Bei der Wiederkunft Christi werden die gerechten Toten auferstehen in Unsterblichkeit, und die lebendigen Gerechten werden verwandelt von Sterblichkeit in Unsterblichkeit. Sie werden dem Herrn in der Luft entgegengerückt und in den Himmel genommen, wo sie vor dem Throne Gottes stehen werden. Johannes 5, 25. 28. 29; 1. Korinther 15, 50-54; 1. Thessalonicher 4, 14-17; Philipper 3, 20. 21; Offenbarung 7, 4. 9-12. „Die lebenden Gerechten werden ‚plötzlich, in einem Augenblick’, verwandelt. Beim Ertönen der Stimme Gottes wurden sie verherrlicht; nun empfangen sie Unsterblichkeit und werden mit den auferstandenen Heiligen dem Herrn in der Luft entgegengerückt.“ – Der große Kampf, S. 644.</p>
<p>(e) Die Ungerechten, die die sieben Plagen überlebten, werden durch die Herrlichkeit seines Kommens vernichtet. Jesaja 24, 6; Lukas 17, 29. 30; 2. Thessalonicher 1, 7-10; Offenbarung 6, 15-17 (vgl. Jesaja 2, 19-21). Es wird für sie keine zweite Gelegenheit mehr geben. Jesaja 26, 10; Jeremia 8, 20; Lukas 13, 24-28; 2. Korinther 6, 2.</p>
<p>(f) Die ganze Erde wird verwüstet werden. Jesaja 13, 6-13; Jeremia 4, 23-26; 2. Petrus 3, 10.</p>
<p><b>Die Identifizierung des Antichristen</b></p>
<p>Lest bitte Matthäus 24, 23-25.<br />
„Wir werden gewarnt, dass er in den letzten Tagen mit Zeichen und lügenhaften Wundern wirken wird. Und er wird diese Wunder bis zum Ende der Gnadenzeit fortsetzen, auf dass er auf sie verweisen kann: als einen Beweis dafür, dass er ein Engel des Lichts und nicht der Finsternis ist.“ – Bibelkommentar, S. 273.</p>
<p>„Satan kam als Engel des Lichts in die Wüste der Versuchung, um Christus zu täuschen. Er kommt nicht in hässlicher Gestalt zum Menschen, wie er manchmal dargestellt wird, sondern als Engel des Lichts. Er wird kommen und sich als Jesus Christus ausgeben, mächtige Wunder tun, und die Menschen werden sich vor ihm beugen und ihn als Jesus Christus anbeten. Auch uns wird befohlen werden, dieses Wesen, das die Welt für Christus hält, anzubeten. Was werden wir tun? – Sagt ihnen, dass uns Christus gerade vor einem solchen Feind gewarnt hat, dem schlimmsten Feind des Menschen, der behauptet, Gott zu sein. Wenn Christus erscheint, wird es mit Kraft und großer Herrlichkeit sein, begleitet von zehntausend mal zehntausend Engeln und tausend mal tausend; und dass wir seine Stimme erkennen werden, wenn er wiederkommt.“ – Review &amp; Herald, Dec. 18, 1888.</p>
<p>„In dieser Zeit wird der Antichrist als wahrer Christus erscheinen, und dann wird Gottes Gesetz von den Nationen auf Erden gänzlich für null und nichtig erklärt werden. Die Empörung gegen Gottes heiliges Gesetz wird völlig zur Reife gelangt sein. Aber der wahre Anführer dieser Empörung ist Satan, gekleidet als Engel des Lichts. Die Menschen werden so verblendet sein, daß sie ihn an Stelle Gottes anbeten und ihn vergöttern. Aber der Allmächtige wird dazwischentreten und über die gefallenen Kirchen, die sich vereint haben, Satan Anbetung zu zollen, wird der Urteilsspruch ausgesprochen werden: Darum werden ihre Plagen auf einen Tag kommen: Tod, Leid und Hunger; mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der Herr, der sie richten wird. (Offenbarung 18, 8.)“ – Zeugnisse für Prediger, S. 50.</p>
<p><b>Der wahre Christus</b></p>
<p>„Eine der feierlichsten und zugleich köstlichsten aller in der Bibel offenbarten Wahrheiten ist die von der Wiederkunft Christi zur Vollendung des großen Erlösungswerkes.“ – Der große Kampf, S. 303.</p>
<p>„Die Wiederkunft des Herrn war in allen Zeiten die Hoffnung seiner wahren Nachfolger.“ – Der große Kampf, S. 306.</p>
<p>„Die Verkündigung des Gerichts ist gleichzeitig die Verkündigung des nahen zweiten Kommens Christi und wird ‚ein ewiges Evangelium’ genannt. Somit ist die Predigt von der Nähe der Wiederkunft Christi ein ganz wesentlicher Bestandteil der Evangeliums­verkündigung.“ – Christi Gleichnisse, S. 159.</p>
<p>„Gegen Osten erscheint ein kleines schwarzes Wölkchen, ungefähr halb so groß wie eines Mannes Hand. Es ist die Wolke, die den Heiland umgibt und die in der Entfernung in Finsternis gehüllt zu sein scheint. Gottes Volk weiß, dass dies das Zeichen des Menschensohnes ist. In ernstem Schweigen blicken alle unverwandt auf diese Wolke, wie sie der Erde näher rückt und zusehends heller und herrlicher wird, bis sich eine große weiße Wolke entfaltet, deren Grund wie verzehrendes Feuer aussieht und über welcher der Regenbogen des Bundes schwebt. Jesus reitet als mächtiger Sieger voraus&#8230; Da die Wolke noch näher kommt, sieht jedes Auge den Lebensfürsten. Keine Dornenkrone entstellt sein erhabenes Haupt, sondern das Diadem der Herrlichkeit ruht auf seiner heiligen Stirn. Sein Angesicht überstrahlt die blendende Mittagssonne. ‚Und er hat einen Namen geschrieben auf seinem Kleid und auf seiner Hüfte also: Ein König aller Könige und ein Herr aller Herren.’ (Offenbarung 19, 16.)“ – Der große Kampf, S. 640. 641.</p>
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		<title>Zehnten und Gaben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christliches Gesundheitswerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 09:41:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glaubenspunkte]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dem Vers in Psalm 24, 1 gehört alles dem Herrn. 1. Chronik 29, 11. 12. Wie groß oder klein unser Besitz auch sein mag, er ist uns nur anvertraut. Für unser Leben, unsere Kraft, Geschicklichkeit, Zeit, Talente, Möglichkeiten und Mittel, müssen wir Gott Rechenschaft ablegen. 1. Korinther 4, 1. 2; Matthäus 25, 14-30. „Die Menschen&#8230; denken anscheinend, dass sie das Recht haben, mit ihrem Besitz ohne Rücksicht auf das, was der Herr geboten hat oder auf die Bedürfnisse ihrer Nächsten, zu tun, was ihnen gefällt. Sie vergessen, dass alles, was sie als ihr Eigentum betrachten, ihnen nur anvertraut wurde.“ – Counsels on Stewardship, p. 112. „Wir haben unser Geld nicht bekommen, um uns selbst Ehre und Berühmtheit zu verschaffen, vielmehr sollen wir es als treue Haushalter zur Ehre und zum Ruhme Gottes verwenden&#8230; Alle unsere Habe ist des Herrn, und ihm sind wir für ihre Nutzung verantwortlich. Mit der Verwendung auch des kleinsten Geldstückes geben wir zu erkennen, ob wir Gott über alles und unseren Nächsten wie uns selbst lieben. Das Geld hat einen großen Wert, weil es viel Gutes schaffen kann. In den Händen der Kinder Gottes ist es Nahrung für die Hungrigen, Trank für die Durstigen und Kleidung für die Nackten; es dient der Verteidigung der Unterdrückten und wirkt Hilfe für die Kranken. Wird es aber zu etwas anderem als zur Befriedigung der Lebensbedürfnisse, zum Segen der Mitmenschen und zur Förderung des Werkes Christi angewandt, so ist es im Grunde nicht mehr wert als der Sand.“ – Christi Gleichnisse, S. 251. „Übergeben wir uns als lebendiges Opfer, und geben wir alles Jesus hin. Es ist seins, wir sind sein erkauftes Eigentum. Diejenigen, die Empfänger seiner Gnade sind, die über sein Opfer am Kreuz von Golgatha nachsinnen, werden nicht um den Betrag feilschen, sondern auch die reichsten Gaben als zu mager und gar nicht im Verhältnis zum großen Opfer, das er durch die Dahingabe seines eingeborenen Sohnes brachte, betrachten. Durch Selbstverleugnung wird auch der Ärmste in der Lage sein, etwas zu erlangen, was er Gott zurückgeben kann.“ – Counsels on Stewardship, p. 200. Treue und kluge Haushalter Ein kluger und treuer Haushalter geht mit dem, was ihm von Gott gegeben wurde, achtsam um. Matthäus 24, 45-47; 2. Thessalonicher 3, 10-13; Sprüche 11, 24. 25. Obwohl wir an das baldige Kommen Jesu glauben, haben wir doch die Anweisung erhalten, dass „wenn aber jemand die Seinen, besonders seine Hausgenossen, nicht versorgt, hat er den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Heide.“ (1. Timotheus 5, 8.) Deswegen sollte jetzt jeder Vorsorge für die ungewisse Zukunft, bis zur Wiederkunft unseres Heilandes, treffen. Lukas 19, 13. Der Zehnte In Anerkennung, dass Gott der Besitzer aller Güter ist, sind wir verpflichtet, ihm ein Zehntel (den Zehnten) von allen unseren Einkommen zurückzugeben. 3. Mose 27, 30-33; Matthäus 23, 23; 1. Korinther 9, 14. Die Bibel lehrt uns, dass das Zurückhalten des Zehnten eine Übertretung des achten Gebots ist (2. Mose 20, 15). Maleachi 3, 8. 9. Während des Priestertums nach der Ordnung Melchisedeks und auch heute noch beansprucht Gott unseren Zehnten. Hebräer 7, 1-8 (vgl. Offenbarung 1, 18). Der Zehnte des Herrn muss regelmäßig an die Gemeinde abgeführt werden, in der man Mitglied oder Besucher ist. 5. Mose 12, 5. 6; Nehemia 13, 11. 12. Unser Wohlergehen hängt von unserer Treue zu diesem Grundsatz ab. Sprüche 3, 9. 10; Maleachi 3, 10. 11. „Lasst uns regelmäßig unser Einkommen überprüfen, welches ein Segen von Gott ist, und lasst uns den Zehnten, der dem Herrn geweiht ist, beiseite legen. Diese Mittel sollten auf keinem Fall für etwas anderes verwendet werden; sie sind einzig und allein für den Unterhalt des Predigtamtes bestimmt, im Dienst des Evangliums. Nachdem der Zehnte abgesondert ist, sollten die anderen Gaben und Opfer auf die Seite gelegt werden, im Verhältnis‚wie der Herr uns gesegnet hat’.“ – Counsels on Stewardship, p. 81. „Mir ist eine sehr klare und bestimmte Botschaft an unser Volk aufgetragen worden. Mir ist befohlen worden, Gottes Kindern zu sagen, dass sie einen Fehler begehen, wenn sie den Zehnten für Zwecke verwenden, die zwar an sich gut sind, aber doch nicht dem Zweck entsprechen, für den nach dem Wort des Herrn der Zehnte eigentlich verwandt werden sollte. Alle, die einen solchen Gebrauch von dem Zehnten machen, weichen von der Anordnung des Herrn ab. Gott wird sie dafür zur Rechenschaft ziehen. Einer meint, dass der Zehnte für Schulzwecke verwandt werden sollte; andere wiederum, dass man Buch- und Zeitschriften-Kolporteure vom Zehnten unterhalten könnte: Man begeht aber einen großen Fehler, wenn man den Zehnten dem Zweck entzieht, für den er eigentlich benutzt werden sollte, nämlich den Unterhalt der Prediger. Wo heute nur ein Arbeiter im Felde ist, sollten hundert wohlbefähigte Arbeiter tätig sein.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 9, S. 235. 236. „Für die anderen Zweige des Werkes sollte auch Vorsorge getroffen werden. Sie sollen unterhalten werden, aber nicht vom Zehnten. Gott wandelt sich nicht. Der Zehnte soll auch heute noch zum Unterhalt des Predigtamtes verwandt werden. Die Inangriffnahme neuer Felder erfordert mehr Prediger, als wir jetzt haben; darum sollten Mittel in Gottes Schatzhaus vorhanden sein.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 9, S. 237. „Unsre Vereinigungen erwarten von unsren Schulen ausgebildete und gut unterrichtete Arbeiter. Dafür sollten sie auch den Schulen in wärmster und verständnisvollster Weise Unterstützung gewähren. Nach dem Licht, das mir darüber gegeben worden ist, sollten jene, die an unsern Schulen dienen, das Wort Gottes lehren, die Schrift auslegen und die Schüler in göttlichen Dingen unterweisen, vom Zehnten unterhalten werden.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 6, S. 218. „Manche bekannten, dass sie den Zehnten schon seit Jahren nicht gegeben hatten. Wir wissen, dass Gott diejenigen, die ihn berauben, nicht segnen kann, und dass die Gemeinde unter den Folgen der Sünden ihrer einzelnen Mitglieder leiden muss.“ – Counsels on Stewardship, p. 95. „Wenn alle die Schrift wörtlich nehmen und ihre Herzen dem Wort des Herrn öffneten, würde keiner sagen: ‚Ich kann die Frage des Zehnten nicht verstehen. Ich kann nicht einsehen, dass ich, in meinen Umständen, den Zehnten bezahlen<a href="https://cgw-staref.at/zehnten-und-gaben/" rel="bookmark">Mehr lesen &#187;<span class="screen-reader-text">Zehnten und Gaben</span></a>]]></description>
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<p>Nach dem Vers in Psalm 24, 1 gehört alles dem Herrn. 1. Chronik 29, 11. 12. Wie groß oder klein unser Besitz auch sein mag, er ist uns nur anvertraut. Für unser Leben, unsere Kraft, Geschicklichkeit, Zeit, Talente, Möglichkeiten und Mittel, müssen wir Gott Rechenschaft ablegen. 1. Korinther 4, 1. 2; Matthäus 25, 14-30.</p>
<p>„Die Menschen&#8230; denken anscheinend, dass sie das Recht haben, mit ihrem Besitz ohne Rücksicht auf das, was der Herr geboten hat oder auf die Bedürfnisse ihrer Nächsten, zu tun, was ihnen gefällt. Sie vergessen, dass alles, was sie als ihr Eigentum betrachten, ihnen nur anvertraut wurde.“ – Counsels on Stewardship, p. 112.</p>
<p>„Wir haben unser Geld nicht bekommen, um uns selbst Ehre und Berühmtheit zu verschaffen, vielmehr sollen wir es als treue Haushalter zur Ehre und zum Ruhme Gottes verwenden&#8230; Alle unsere Habe ist des Herrn, und ihm sind wir für ihre Nutzung verantwortlich. Mit der Verwendung auch des kleinsten Geldstückes geben wir zu erkennen, ob wir Gott über alles und unseren Nächsten wie uns selbst lieben.</p>
<p>Das Geld hat einen großen Wert, weil es viel Gutes schaffen kann. In den Händen der Kinder Gottes ist es Nahrung für die Hungrigen, Trank für die Durstigen und Kleidung für die Nackten; es dient der Verteidigung der Unterdrückten und wirkt Hilfe für die Kranken. Wird es aber zu etwas anderem als zur Befriedigung der Lebensbedürfnisse, zum Segen der Mitmenschen und zur Förderung des Werkes Christi angewandt, so ist es im Grunde nicht mehr wert als der Sand.“ – Christi Gleichnisse, S. 251.</p>
<p>„Übergeben wir uns als lebendiges Opfer, und geben wir alles Jesus hin. Es ist seins, wir sind sein erkauftes Eigentum. Diejenigen, die Empfänger seiner Gnade sind, die über sein Opfer am Kreuz von Golgatha nachsinnen, werden nicht um den Betrag feilschen, sondern auch die reichsten Gaben als zu mager und gar nicht im Verhältnis zum großen Opfer, das er durch die Dahingabe seines eingeborenen Sohnes brachte, betrachten. Durch Selbstverleugnung wird auch der Ärmste in der Lage sein, etwas zu erlangen, was er Gott zurückgeben kann.“ – Counsels on Stewardship, p. 200.</p>
<p><b>Treue und kluge Haushalter</b></p>
<p>Ein kluger und treuer Haushalter geht mit dem, was ihm von Gott gegeben wurde, achtsam um. Matthäus 24, 45-47; 2. Thessalonicher 3, 10-13; Sprüche 11, 24. 25.</p>
<p>Obwohl wir an das baldige Kommen Jesu glauben, haben wir doch die Anweisung erhalten, dass „wenn aber jemand die Seinen, besonders seine Hausgenossen, nicht versorgt, hat er den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Heide.“ (1. Timotheus 5, 8.) Deswegen sollte jetzt jeder Vorsorge für die ungewisse Zukunft, bis zur Wiederkunft unseres Heilandes, treffen. Lukas 19, 13.</p>
<p><b>Der Zehnte</b></p>
<p>In Anerkennung, dass Gott der Besitzer aller Güter ist, sind wir verpflichtet, ihm ein Zehntel (den Zehnten) von allen unseren Einkommen zurückzugeben. 3. Mose 27, 30-33; Matthäus 23, 23; 1. Korinther 9, 14. Die Bibel lehrt uns, dass das Zurückhalten des Zehnten eine Übertretung des achten Gebots ist (2. Mose 20, 15). Maleachi 3, 8. 9.</p>
<p>Während des Priestertums nach der Ordnung Melchisedeks und auch heute noch beansprucht Gott unseren Zehnten. Hebräer 7, 1-8 (vgl. Offenbarung 1, 18). Der Zehnte des Herrn muss regelmäßig an die Gemeinde abgeführt werden, in der man Mitglied oder Besucher ist. 5. Mose 12, 5. 6; Nehemia 13, 11. 12. Unser Wohlergehen hängt von unserer Treue zu diesem Grundsatz ab. Sprüche 3, 9. 10; Maleachi 3, 10. 11.</p>
<p>„Lasst uns regelmäßig unser Einkommen überprüfen, welches ein Segen von Gott ist, und lasst uns den Zehnten, der dem Herrn geweiht ist, beiseite legen. Diese Mittel sollten auf keinem Fall für etwas anderes verwendet werden; sie sind einzig und allein für den Unterhalt des Predigtamtes bestimmt, im Dienst des Evangliums. Nachdem der Zehnte abgesondert ist, sollten die anderen Gaben und Opfer auf die Seite gelegt werden, im Verhältnis‚wie der Herr uns gesegnet hat’.“ – Counsels on Stewardship, p. 81.</p>
<p>„Mir ist eine sehr klare und bestimmte Botschaft an unser Volk aufgetragen worden. Mir ist befohlen worden, Gottes Kindern zu sagen, dass sie einen Fehler begehen, wenn sie den Zehnten für Zwecke verwenden, die zwar an sich gut sind, aber doch nicht dem Zweck entsprechen, für den nach dem Wort des Herrn der Zehnte eigentlich verwandt werden sollte. Alle, die einen solchen Gebrauch von dem Zehnten machen, weichen von der Anordnung des Herrn ab. Gott wird sie dafür zur Rechenschaft ziehen.</p>
<p>Einer meint, dass der Zehnte für Schulzwecke verwandt werden sollte; andere wiederum, dass man Buch- und Zeitschriften-Kolporteure vom Zehnten unterhalten könnte: Man begeht aber einen großen Fehler, wenn man den Zehnten dem Zweck entzieht, für den er eigentlich benutzt werden sollte, nämlich den Unterhalt der Prediger. Wo heute nur ein Arbeiter im Felde ist, sollten hundert wohlbefähigte Arbeiter tätig sein.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 9, S. 235. 236.</p>
<p>„Für die anderen Zweige des Werkes sollte auch Vorsorge getroffen werden. Sie sollen unterhalten werden, aber nicht vom Zehnten. Gott wandelt sich nicht. Der Zehnte soll auch heute noch zum Unterhalt des Predigtamtes verwandt werden. Die Inangriffnahme neuer Felder erfordert mehr Prediger, als wir jetzt haben; darum sollten Mittel in Gottes Schatzhaus vorhanden sein.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 9, S. 237.</p>
<p>„Unsre Vereinigungen erwarten von unsren Schulen ausgebildete und gut unterrichtete Arbeiter. Dafür sollten sie auch den Schulen in wärmster und verständnisvollster Weise Unterstützung gewähren. Nach dem Licht, das mir darüber gegeben worden ist, sollten jene, die an unsern Schulen dienen, das Wort Gottes lehren, die Schrift auslegen und die Schüler in göttlichen Dingen unterweisen, vom Zehnten unterhalten werden.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 6, S. 218.</p>
<p>„Manche bekannten, dass sie den Zehnten schon seit Jahren nicht gegeben hatten. Wir wissen, dass Gott diejenigen, die ihn berauben, nicht segnen kann, und dass die Gemeinde unter den Folgen der Sünden ihrer einzelnen Mitglieder leiden muss.“ – Counsels on Stewardship, p. 95.</p>
<p>„Wenn alle die Schrift wörtlich nehmen und ihre Herzen dem Wort des Herrn öffneten, würde keiner sagen: ‚Ich kann die Frage des Zehnten nicht verstehen. Ich kann nicht einsehen, dass ich, in meinen Umständen, den Zehnten bezahlen muss.’ ‚Sollte der Mensch Gott berauben?’ Die Folgen einer solchen Einstellung sind eindeutig dargelegt und ich möchte sie nicht auf mich nehmen. Alle, die eine entschiedene, ganzherzige Stellung Gott gegenüber einnehmen; alle, die das für Gott Vorgesehene – sein eigenes Geld – nicht dafür benutzen, um ihre Schulden zu begleichen; alle, die Gott den Teil erstatten, den er für sich beansprucht, werden den Segen Gottes empfangen, den er denen verheißen hat, die ihm gehorsam sind.“ – Counsels on Stewardship, p. 92, 93.</p>
<p>„Ein Zehntel von allen Erträgen gehörte dem Herrn; den Zehnten vorzuenthalten wurde als Beraubung Gottes angesehen.“ – Das Wirken der Apostel, S. 336.</p>
<p><b>Die Erstlingsgabe</b></p>
<p>So wie Gott die Erstgeborenen bei der letzten Plage in Ägypten verschont hat, hat er die Erstlinge von all unserem Einkommen als sein Eigentum beansprucht. 2. Mose 23, 19 erster Teil; 3. Mose 23, 10; Sprüche 3, 9.</p>
<p><b>Freiwillige Gaben</b></p>
<p>Während Gott ein Zehntel unseres Einkommens als Pflicht ihm gegenüber beansprucht, gibt er uns die restlichen neun Zehntel zur freien Verfügung, sie so zu verwenden, wie uns unsere Liebe zu ihm bewegt. Ein Maßstab unserer Liebe zu Gott offenbart sich in der Freigebigkeit und Freude, mit welcher wir sein Werk auf Erden mit freiwilligen Gaben unterstützen. Diese Gaben sollten im Verhältnis zu unserem Wohlstand stehen. 2. Mose 25, 2; 5. Mose 16, 16. 17; 1. Chronik 16, 29; Psalm 96, 8.</p>
<p>„Praktizierte Wohltätigkeit gäbe Tausenden geistliches Leben, die die Wahrheit nur dem Namen nach bekennen und jetzt über ihre Finsternis klagen. Sie wandelte egoistische, habsüchtige Anbeter des Mammons um in ernste, treue Mitarbeiter Christi bei der Rettung von Sündern.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 3, S. 408.</p>
<p>„Die von den Hebräern für gottesdienstliche und wohltätige Zwecke verlangten Beiträge machten ein reichliches Viertel ihres Einkommens aus. Man könnte meinen, dass solche schwere Besteuerung sie arm gemacht hätte. Aber die gewissenhafte Beachtung dieser Vorschriften war im Gegenteil eine der Bedingungen ihres Wohlstandes.“ – Patriarchen und Propheten, S. 508.</p>
<p>„Einige haben sich auf Grund ihrer Schulden von der Unterstützung des Werkes Gottes entschuldigt. Hätten sie ihre Herzen genau überprüft, dann würden sie entdeckt haben, dass ihre Selbstsucht sie daran gehindert hat, dem Herrn die freiwilligen Gaben zu bringen. Manche werden immer in Schulden bleiben. Wegen ihrer Habsucht wird die segnende Hand Gottes nicht mit ihnen sein, um ihre Unternehmungen zu fördern. Sie lieben diese Welt mehr als die Wahrheit. Sie sind für das Königreich Gottes nicht geeignet und vorbereitet.“ – Counsels on Stewardship, p. 93.</p>
<p>„Zur Zeit Israels brachte man Zehnten und freiwillige Gaben, um den Gottesdienst aufrechtzuerhalten. Sollte Gottes Volk heute weniger geben? Christus selbst stellte den Grundsatz auf, dass unsere Gaben für Gott im Verhältnis zu der Erkenntnis und den Vorzügen stehen sollten, die wir genießen.“ – Patriarchen und Propheten, S. 509.</p>
<p>„Nun ja, sagt jemand, aber die Aufforderungen, für das Werk zu geben, nehmen kein Ende. Ich bin des Gebens müde. Bist du es wirklich? Dann lass mich fragen: Bist du es auch müde, aus Gottes wohltätiger Hand zu empfangen? So lange wie er dich segnet, wirst du in seiner Schuld stehen, ihm den Anteil wiederzugeben, den er fordert. Er segnet dich auch, damit du anderen Gutes tun kannst. Wenn du des Empfangens müde bist, dann darfst du sagen: Ich bin der vielen Aufforderungen zu geben müde. Von allem, was wir empfangen, behält Gott sich einen Teil vor. Wenn ihm dieser zurückerstattet ist, dann ist das uns Verbleibende gesegnet. Aber wenn wir es zurückbehalten, dann verfällt das Ganze früher oder später dem Fluch. Gottes Anspruch kommt zuerst, alles andere ist zweitrangig.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 5, S. 159.</p>
<p><b>Der Zentner</b></p>
<p>„Alles was wir haben, gehört dem Herrn. Unser Geld, unsere Zeit, wir selbst, alles gehört ihm. Er hat es uns anvertraut, um uns zu prüfen und um herauszufinden, was in unseren Herzen vorgeht. Falls wir selbstsüchtig auf die von Gott großzügig verliehenen Gunstbezeugungen als unser Eigentum beharren, werden wir einen großen Verlust erleiden, denn, dadurch dass wir Gott berauben, werden wir uns selbst des himmlischen Segens berauben und des Segensspruches, den Christus über seine treuen und gehorsamen Diener ausgesprochen hat: ‚Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!’ (Matthäus 25, 23.)“ – Signs of the Times, April 1, 1875.</p>
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		<title>Die Gemeinde Christi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christliches Gesundheitswerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 09:36:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In jedem Zeitalter, von Anbeginn der Welt, bestand die Gemeinde Gottes aus treuen Seelen. 1. Mose 4, 26; 1. Petrus 2, 9; Apostelgeschichte 2, 47; 1. Korinther 1, 2. Durch diese auserwählten Botschafter, seine Sprecher, hat er zu den Menschenkindern geredet und ihnen die „mannigfaltige Weisheit Gottes“ offenbart. Hesekiel 33, 7-9; Apostelgeschichte 20, 28. Durch die sichtbare, organisierte Gemeinde hat das Evangelium allen Menschen das Licht und die Wahrheit gebracht, und ihnen den Weg zurück zu Gott und seinem herrlichen Königreich gewiesen. 2. Korinther 5, 18-20; Apostelgeschichte 16, 17. „In Zeiten geistlicher Finsternis glich die Gemeinde Gottes einer Stadt auf dem Berge. Von Generation zu Generation haben sich in ihr Jahrhunderte hindurch die reinen Lehren des Himmels entfaltet.“ – Das Wirken der Apostel, S. 11. Das Fundament Gott ist Wahrheit; Christus ist die Wahrheit; sein Heiliger Geist ist die Wahrheit; sein Evangelium ist das Wort der Wahrheit; sein Gesetz ist die Wahrheit. 5. Mose 32, 4; Johannes 14, 6; 16, 13; 1. Johannes 5, 6; Epheser 1, 13; Psalm 119, 142. Folglich bilden alle, die durch das Wort der Wahrheit gezeugt wurden, verbunden zu einer organisierten Einheit, die eine wahre Gemeinde, „die Grundfeste der Wahrheit.“ (1. Timotheus 3, 15.) Christus bezog sich auf sich selbst als er sagte: „Auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde.“ Dieser Fels ist Christus selbst [hart im Sinne von „Fels“; 1. Samuel 2, 2; Jesaja 44, 8 („Hort“ im Sinne von Fels).] 1. Korinther 3, 10. 11; Matthäus 7, 24. 25; 24, 35; 1. Petrus 1, 25. „Wir bauen auf Christus, wenn wir seinem Wort gehorchen.“ – Gedanken vom Berg der Seligpreisung, S. 140. „Das Wort unseres Gottes, ist das einzig Standhafte, was diese Welt kennt. Es ist die sichere Grundlage“ – Gedanken vom Berg der Seligpreisung, S. 139. Das Reich Gottes auf Erden ist auf zwei Grundprinzipien aufgerichtet – Liebe zu Gott und Liebe zu unserem Nächsten. Diese Grundsätze sind deutlich im Worte Gottes ausgedrückt. Matthäus 22, 36-40; Lukas 10, 25-28; Matthäus 7, 12. Solange die Gläubigen auf diesem Fundament bleiben, können die Pforten der Hölle sie nicht überwinden, denn Christus ist mit ihnen. Aber diejenigen, die sich vom Fundament der Wahrheit abwenden, können die Gegenwart Christi nicht beanspruchen. Dadurch ist die Gemeinde Christi auf Erden die Nachkommenschaft der wahren Gläubigen. 2. Timotheus 2, 19; Matthäus 16, 16-18; Jeremia 11, 4 ; Johannes 8, 31; Lukas 12, 32; Römer 11, 1-6; 9, 27; 2. Chronik 15, 2. „‚Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.’ (1. Korinther 3, 11.) ‚Auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde’, sagte der Herr (Matthäus 16, 18). In der Gegenwart Gottes und aller himmlischen Wesen, in der Gegenwart der unsichtbaren Heere der Hölle gründete Christus seine Gemeinde auf den lebendigen Felsen. Er selbst ist dieser Felsen – sein eigener Leib, der für uns verwundet und zerschlagen wurde. Die Pforten der Hölle werden die auf diesem Grund erbaute Gemeinde nicht überwältigen.“ – Das Leben Jesu, S. 409. Der Zweck „Die Gemeinde ist das von Gott erwählte Werkzeug, Menschen zum Heil zu führen. Sie wurde gegründet, um zu dienen, und ihre Aufgabe ist es, der Welt das Evangelium zu bringen. Von Anbeginn war es Gottes Plan, dass seine Gemeinde der Welt die ‚Fülle seines Wesens’ (Kolosser 2, 10; Gute Nachricht) und seiner Kraft widerspiegelt. Die Glieder der Gemeinde, die Gott aus ‚der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht’ (1. Petrus 2, 9) berufen hat, sollen seinen Ruhm verkündigen. Die Gemeinde ist das Schatzhaus des Reichtums der Gnade Christi; durch sie wird schließlich sogar ‚den Mächten und Gewalten im Himmel’ (Epheser 3, 10) die letzte und völlige Entfaltung der Liebe Gottes kundgetan werden.“ – Das Wirken der Apostel, S. 9. „Christus hat der Gemeinde eine heilige Pflicht auferlegt. Jedes Glied sollte gleichsam ein Kanal sein, durch den Gott der Welt die Schätze seiner Gnade und den unausforschlichen Reichtum Christi zufließen lassen kann. Nichts wünscht der Heiland sehnlicher, als Menschen, die seinen Geist und sein Wesen der Welt kundmachen. Und die Welt bedarf nichts so sehr wie eine Offenbarung der Liebe des Heilandes durch Menschen. Der ganze Himmel wartet auf Männer und Frauen, durch die Gott die Kraft des Christentums offenbaren kann. Die Gemeinde ist Gottes Werkzeug zur Verkündigung der Wahrheit; er hat sie zugerüstet, ein besonderes Werk zu tun. Wenn sie ihm treu ist und willig seinen Geboten gehorcht, wird die göttliche Gnade in ihrer ganzen Herrlichkeit in ihr wohnen. Wird sie ihrem Bund treu bleiben und den Herrn, den Gott Israels, ehren, dann wird keine Macht ihr widerstehen können.“ – Das Wirken der Apostel, S. 595. „Wir werden Überwinder, indem wir anderen helfen zu überwinden: durch das Blut des Lammes und das Wort unseres Zeugnisses.“ – Bibelkommentar, S. 532. „Um selbst glücklich zu sein, muss man leben, um andere glücklich zu machen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 3, S. 267. Der geistliche Bau Christus ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Kolosser 1, 18. Er ist auch der Eckstein des geistlichen Tempels. Epheser 2, 20. Alle, die durch den Glauben Christus als ihren Heiland annehmen, Buße und Bekehrung zeigen, werden in alle Wahrheit geleitet. Markus 16, 15. 16; Apostelgeschichte 2, 38; Johannes 16, 13. Der Heilige Geist fügt sie durch Glaubensbekenntnis und Taufe zu der Gemeinde, dem Leib Christi, hinzu. Apostelgeschichte 2, 47. Sie wachsen zu einem heiligen Tempel, indem sie fest auf dem ewigen Fundament der Wahrheit gegründet sind. 1. Korinther 12, 27; Epheser 2, 21. 22; 1. Petrus 2, 5; 1. Korinther 3, 9. 12. 16. 17. Die Mitgliedschaft „Die Verbindung mit Christus&#8230; beinhaltet die Bindung zur Gemeinde.“ – Erziehung, S. 246 „Alle, die daran glauben, sollen in einer Gemeinde zusammengeführt werden“ – Desire of Ages, p. 821. „Die Gemeinde ist jedoch sehr wertvoll in seinen Augen. Sie ist die Truhe, die seine Juwelen birgt; der Schafstall, der seine Herde umschließt, und er möchte sie gern ohne einen Flecken oder Runzel oder des etwas sehen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 6, S. 262. „Der Geist Gottes überzeugt Sünder<a href="https://cgw-staref.at/die-gemeinde-christi/" rel="bookmark">Mehr lesen &#187;<span class="screen-reader-text">Die Gemeinde Christi</span></a>]]></description>
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<p>In jedem Zeitalter, von Anbeginn der Welt, bestand die Gemeinde Gottes aus treuen Seelen. 1. Mose 4, 26; 1. Petrus 2, 9; Apostelgeschichte 2, 47; 1. Korinther 1, 2. Durch diese auserwählten Botschafter, seine Sprecher, hat er zu den Menschenkindern geredet und ihnen die „mannigfaltige Weisheit Gottes“ offenbart. Hesekiel 33, 7-9; Apostelgeschichte 20, 28. Durch die sichtbare, organisierte Gemeinde hat das Evangelium allen Menschen das Licht und die Wahrheit gebracht, und ihnen den Weg zurück zu Gott und seinem herrlichen Königreich gewiesen. 2. Korinther 5, 18-20; Apostelgeschichte 16, 17.</p>
<p>„In Zeiten geistlicher Finsternis glich die Gemeinde Gottes einer Stadt auf dem Berge. Von Generation zu Generation haben sich in ihr Jahrhunderte hindurch die reinen Lehren des Himmels entfaltet.“ – Das Wirken der Apostel, S. 11.</p>
<p><b>Das Fundament</b></p>
<p>Gott ist Wahrheit; Christus ist die Wahrheit; sein Heiliger Geist ist die Wahrheit; sein Evangelium ist das Wort der Wahrheit; sein Gesetz ist die Wahrheit. 5. Mose 32, 4; Johannes 14, 6; 16, 13; 1. Johannes 5, 6; Epheser 1, 13; Psalm 119, 142. Folglich bilden alle, die durch das Wort der Wahrheit gezeugt wurden, verbunden zu einer organisierten Einheit, die eine wahre Gemeinde, „die Grundfeste der Wahrheit.“ (1. Timotheus 3, 15.)</p>
<p>Christus bezog sich auf sich selbst als er sagte: „Auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde.“ Dieser Fels ist Christus selbst [hart im Sinne von „Fels“; 1. Samuel 2, 2; Jesaja 44, 8 („Hort“ im Sinne von Fels).] 1. Korinther 3, 10. 11; Matthäus 7, 24. 25; 24, 35; 1. Petrus 1, 25.</p>
<p>„Wir bauen auf Christus, wenn wir seinem Wort gehorchen.“ – Gedanken vom Berg der Seligpreisung, S. 140.</p>
<p>„Das Wort unseres Gottes, ist das einzig Standhafte, was diese Welt kennt. Es ist die sichere Grundlage“ – Gedanken vom Berg der Seligpreisung, S. 139.</p>
<p>Das Reich Gottes auf Erden ist auf zwei Grundprinzipien aufgerichtet – Liebe zu Gott und Liebe zu unserem Nächsten. Diese Grundsätze sind deutlich im Worte Gottes ausgedrückt. Matthäus 22, 36-40; Lukas 10, 25-28; Matthäus 7, 12.</p>
<p>Solange die Gläubigen auf diesem Fundament bleiben, können die Pforten der Hölle sie nicht überwinden, denn Christus ist mit ihnen. Aber diejenigen, die sich vom Fundament der Wahrheit abwenden, können die Gegenwart Christi nicht beanspruchen. Dadurch ist die Gemeinde Christi auf Erden die Nachkommenschaft der wahren Gläubigen. 2. Timotheus 2, 19; Matthäus 16, 16-18; Jeremia 11, 4 ; Johannes 8, 31; Lukas 12, 32; Römer 11, 1-6; 9, 27; 2. Chronik 15, 2.</p>
<p>„‚Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.’ (1. Korinther 3, 11.) ‚Auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde’, sagte der Herr (Matthäus 16, 18). In der Gegenwart Gottes und aller himmlischen Wesen, in der Gegenwart der unsichtbaren Heere der Hölle gründete Christus seine Gemeinde auf den lebendigen Felsen. Er selbst ist dieser Felsen – sein eigener Leib, der für uns verwundet und zerschlagen wurde. Die Pforten der Hölle werden die auf diesem Grund erbaute Gemeinde nicht überwältigen.“ – Das Leben Jesu, S. 409.</p>
<p><b>Der Zweck</b></p>
<p>„Die Gemeinde ist das von Gott erwählte Werkzeug, Menschen zum Heil zu führen. Sie wurde gegründet, um zu dienen, und ihre Aufgabe ist es, der Welt das Evangelium zu bringen. Von Anbeginn war es Gottes Plan, dass seine Gemeinde der Welt die ‚Fülle seines Wesens’ (Kolosser 2, 10; Gute Nachricht) und seiner Kraft widerspiegelt. Die Glieder der Gemeinde, die Gott aus ‚der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht’ (1. Petrus 2, 9) berufen hat, sollen seinen Ruhm verkündigen. Die Gemeinde ist das Schatzhaus des Reichtums der Gnade Christi; durch sie wird schließlich sogar ‚den Mächten und Gewalten im Himmel’ (Epheser 3, 10) die letzte und völlige Entfaltung der Liebe Gottes kundgetan werden.“ – Das Wirken der Apostel, S. 9.</p>
<p>„Christus hat der Gemeinde eine heilige Pflicht auferlegt. Jedes Glied sollte gleichsam ein Kanal sein, durch den Gott der Welt die Schätze seiner Gnade und den unausforschlichen Reichtum Christi zufließen lassen kann. Nichts wünscht der Heiland sehnlicher, als Menschen, die seinen Geist und sein Wesen der Welt kundmachen. Und die Welt bedarf nichts so sehr wie eine Offenbarung der Liebe des Heilandes durch Menschen. Der ganze Himmel wartet auf Männer und Frauen, durch die Gott die Kraft des Christentums offenbaren kann.<br />
Die Gemeinde ist Gottes Werkzeug zur Verkündigung der Wahrheit; er hat sie zugerüstet, ein besonderes Werk zu tun. Wenn sie ihm treu ist und willig seinen Geboten gehorcht, wird die göttliche Gnade in ihrer ganzen Herrlichkeit in ihr wohnen. Wird sie ihrem Bund treu bleiben und den Herrn, den Gott Israels, ehren, dann wird keine Macht ihr widerstehen können.“ – Das Wirken der Apostel, S. 595.</p>
<p>„Wir werden Überwinder, indem wir anderen helfen zu überwinden: durch das Blut des Lammes und das Wort unseres Zeugnisses.“ – Bibelkommentar, S. 532.</p>
<p>„Um selbst glücklich zu sein, muss man leben, um andere glücklich zu machen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 3, S. 267.</p>
<p><b>Der geistliche Bau</b></p>
<p>Christus ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Kolosser 1, 18. Er ist auch der Eckstein des geistlichen Tempels. Epheser 2, 20. Alle, die durch den Glauben Christus als ihren Heiland annehmen, Buße und Bekehrung zeigen, werden in alle Wahrheit geleitet. Markus 16, 15. 16; Apostelgeschichte 2, 38; Johannes 16, 13. Der Heilige Geist fügt sie durch Glaubensbekenntnis und Taufe zu der Gemeinde, dem Leib Christi, hinzu. Apostelgeschichte 2, 47. Sie wachsen zu einem heiligen Tempel, indem sie fest auf dem ewigen Fundament der Wahrheit gegründet sind. 1. Korinther 12, 27; Epheser 2, 21. 22; 1. Petrus 2, 5; 1. Korinther 3, 9. 12. 16. 17.</p>
<p><b>Die Mitgliedschaft</b></p>
<p>„Die Verbindung mit Christus&#8230; beinhaltet die Bindung zur Gemeinde.“ – Erziehung, S. 246<br />
„Alle, die daran glauben, sollen in einer Gemeinde zusammengeführt werden“ – Desire of Ages, p. 821.</p>
<p>„Die Gemeinde ist jedoch sehr wertvoll in seinen Augen. Sie ist die Truhe, die seine Juwelen birgt; der Schafstall, der seine Herde umschließt, und er möchte sie gern ohne einen Flecken oder Runzel oder des etwas sehen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 6, S. 262.</p>
<p>„Der Geist Gottes überzeugt Sünder von der Wahrheit, und er legt sie in die Arme der Gemeinde.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 4, S. 78.</p>
<p>„Als Glieder der sichtbaren Gemeinde und als Arbeiter im Weinberg des Herrn müssen wir alle unsere persönliche Verantwortung erkennen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 4, S. 21.</p>
<p>„Gemeindezugehörigkeit garantiert uns nicht den Himmel. Wir müssen in Christus bleiben und seine Liebe in uns.“ &#8211; (Review and Herald, June 3, 1884)</p>
<p><b>Einigkeit</b></p>
<p>Lest Psalm 133, 1; Johannes 17, 21-23; 1. Korinther 1, 10; Philipper 2, 2-5; 1. Johannes 1, 7.</p>
<p>„Wenn die Welt erkennt, dass in der Gemeinde Gottes vollendete Harmonie besteht, wird das für sie ein machtvoller Beweis zugunsten der christlichen Religion sein. Uneinigkeit, unglückselige Streitigkeiten und kleinlicher Richtgeist in der Gemeinde verunehren unseren Erlöser. All diese Meinungsverschiedenheiten können vermieden werden, wenn wir unser Ich dem Herrn übergeben und als Nachfolger Christi der Stimme der Gemeinde gehorchen. Unglaube redet uns ein, dass persönliche Unabhängigkeit uns größere Geltung verschaffte und dass es eine Schwäche sei, unsre eigenen Gedanken von dem, was recht und angebracht ist, dem Urteil der Gemeinde zu unterstellen. Sich derartigen Empfindungen und Anschauungen hinzugeben, ist gefährlich. Sie bringen uns zur Gesetzlosigkeit und Verwirrung. Christus erkannte, dass Zusammenhalten und christliche Eintracht für Gottes Werk notwendig sind. Deshalb schärfte er diese Forderung seinen Jüngern ein. Die Geschichte des Christentums bis auf den heutigen Tag beweist überzeugend, dass Stärke nur in völliger Einigkeit zu finden ist. Unterstellt euer persönliches Urteil der Autorität der Gemeinde!“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 4, S. 24. 25.</p>
<p>„Der Grund für Entzweiung und Unstimmigkeiten in der Gemeinde ist die Trennung von Christus. Das Geheimnis der Einigkeit ist die Gemeinschaft mit Christus. Christus ist der große Mittelpunkt. Wir sollten im gleichen Verhältnis einander näher kommen, wie wir uns dem Mittelpunkt nähern. Wenn wir mit Christus vereint sind, werden wir auch sicherlich mit unseren Geschwistern im Glauben vereint sein. Christ zu sein bedeutet viel mehr als im Allgemeinen angenommen wird. Ein Christ ist Christus ähnlich. Die Mitgliedschaft in der Gemeinde macht uns nicht zu Christen.“ – E. G. White Materials, S. 1125, 1888.</p>
<p>„Wenn der Sturm der Verfolgung wirklich über uns hereinbricht, werden die wahren Schafe die Stimme des wahren Hirten hören. Selbstverleugnende Anstrengungen werden gemacht, die Verlorenen zu retten, und viele, die sich von der Herde verirrt hatten, werden zurückkommen und dem großen Hirten folgen. Das Volk Gottes wird sich zusammenschließen und dem Feind eine vereinte Front bieten.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 6, S. 399.</p>
<p>„Einigkeit ist das sichere Resultat christlicher Vollkommenheit“ – Sanctified Life, p. 85.</p>
<p>„Wir sollen uns vereinen, aber nicht auf der Basis des Irrtums“ – Manuscripts Releases, vol. 15, p. 259.</p>
<p><b>Apostolische Nachfolge</b></p>
<p>Apostolische Nachfolge beruht nicht lediglich auf direkter Abstammung oder Übertragung von kirchlicher Autorität, sondern auf geistlicher Verwandtschaft oder Ähnlichkeit des Charakters. 2. Mose 33, 13-16; Matthäus 3, 9; Johannes 8, 39; Römer 9, 6-8; Galater 3, 7. Nur jene, welche die Bedingungen erfüllen, die im Worte Gottes niedergeschrieben sind, nämlich seinen Willen tun und die Gebote Gottes halten, können Anspruch auf apostolische Nachfolge erheben. 2. Mose 19, 5; Matthäus 7, 21; Lukas 3, 8; Johannes 8, 31.</p>
<p>„Für die Abstammung von Abraham entschieden weder Namen noch Stammbaum, sondern die Wesensgleichheit. Genauso beruht die apostolische Nachfolge nicht auf der Weitergabe kirchlicher Autorität, sondern auf der geistlichen Verwandtschaft. Ein Leben, das im Geiste der Apostel geführt wird, der Glaube und die Lehre, die sie verkündeten, sind der echte Beweis für die apostolische Nachfolge. Nur dadurch werden Menschen zu Nachfolgern der ersten Lehrer des Evangeliums.“ – Das Leben Jesu, 462. 463.</p>
<p><b>Die „Pforten der Hölle“ werden sie nicht überwältigen</b></p>
<p>„Die Gemeinde ist Gottes feste Burg, sein Ort der Zuflucht inmitten einer aufrührerischen Welt. Jeder Verrat an der Gemeinde ist zugleich ein Treubruch dem gegenüber, der die Menschheit mit dem Blut seines eingeborenen Sohnes erkaufte. Von Anfang an bildeten gläubige Menschen die irdische Gemeinde Gottes. Zu allen Zeiten hatte der Herr seine Wächter, die vor ihren Mitmenschen ein zuverlässiges Zeugnis ihres Glaubens ablegten. Diese Wächter verkündigten die Warnungsbotschaft. Mussten sie ihre Waffenrüstung ablegen, dann übernahmen andere den Dienst. Gott schloss mit diesen Zeugen einen Bund und vereinigte so die irdische Gemeinde mit der himmlischen. Er hat seine Engel ausgesandt, dass sie seiner Gemeinde dienen, und die Pforten der Hölle haben sein Volk nicht zu überwältigen vermocht.“ – Das Wirken der Apostel, S. 10. 11.</p>
<p>„Die Apostel bauten auf einen sicheren Grund, auf Christus, den ewigen Fels. Auf dieses Fundament legten sie die ‚Steine’, die sie aus der Welt gebrochen hatten. Das geschah nicht ohne Hindernisse. Ihr Werk wurde durch den Widerstand der Feinde Christi sehr erschwert. Die Apostel hatten gegen Fanatismus, Vorurteil und Hass von Seiten derer zu kämpfen, die auf einen falschen Grund bauten.“ – Das Wirken der Apostel, S. 592.</p>
<p>„Der Feind der Gerechtigkeit ließ nichts unversucht, um das Werk, das den Bauleuten des Herrn anvertraut war, zum Stillstand zu bringen. Aber Gott hat ‚sich selbst nicht unbezeugt gelassen’. (Apostelgeschichte 14, 17.) Mitarbeiter wurden erweckt, die sieghaft den Glauben verteidigten, der einst den Heiligen übergeben worden war.“ – Das Wirken der Apostel, S. 593.</p>
<p><b>Organisation</b></p>
<p>Der Gott, den wir anbeten, ist ein Gott der Ordnung. Folglich erwartet Gott auch, dass Ordnung und Disziplin in allen Angelegenheiten des Gemeindelebens herrscht. 1. Korinther 14, 33. 40. Der erste Schritt in der Organisation der Gemeinde des Neuen Testaments war die Einsetzung der zwölf Apostel. Markus 3, 14. Weitere Schritte wurden später unternommen. Die apostolische Gemeinde wurde mit „geistlichen Gaben“ gesegnet, wie der Apostel Paulus es beschreibt: „Und Gott hat gesetzt in der Gemeinde aufs erste die Apostel, aufs andre die Propheten, aufs dritte die Lehrer, darnach die Wundertäter, darnach die Gaben, gesund zu machen, Helfer, Regierer, mancherlei Sprachen.“ (1. Korinther 12, 28.) Die Notwendigkeit der Gemeindeorganisation wird in der Bibel durch verschiedene Symbole nachdrücklich betont, die zeigen, dass die Gemeinde eine organisierte Einheit ist. Epheser 4, 11-16; 1. Korinther 12, 20-27 (ein Leib, nicht zerstreute Glieder); Johannes 10, 16 (eine Herde, nicht zerstreute Schafe); 1. Korinther 10, 17. (ein Laib Brot, keine zerstreuten Krümel); Epheser 2, 19-22 (ein Bau, keine zerstreuten Steine).</p>
<p>„Der Geist, sich von den Mitarbeitern loszureißen, der Geist der Unordnung, macht sich überall breit. Einige betrachten jede Bemühung, die Ordnung zu festigen, als gefährlich, als eine Einschränkung der persönlichen Freiheit, die deshalb ebenso gefürchtet werden müsste wie das Papsttum. Diese betrogenen Seelen sind stolz auf ihre Freiheit, ganz unabhängig denken und handeln zu können. Sie erklären, dass sie sich nicht an Menschenwort halten und keinem Menschen verantwortlich sind. Mir wurde gezeigt, dass Satan besondere Anstrengungen macht, Menschen dahin zu bringen, zu glauben, Gott habe Wohlgefallen daran, wenn sie unabhängig von dem Rat ihrer Brüder ihre eigenen Wege wählen&#8230;<br />
Wie würde Satan frohlocken, wenn er Erfolg hätte, in dieses Volk einzudringen und das Werk in einer Zeit zu desorganisieren, da es auf eine feste Ordnung ankommt. Sie wird die größte Macht sein, falsche Erhebungen fernzuhalten und Ansprüche zu widerlegen, die keine Stütze im Worte Gottes haben! Wir müssen die Zügel gleichmäßig straff halten, damit Organisation und Ordnung nicht umgestoßen werden, die so weise und sorgfältig aufgebaut wurden. Beglaubigungsscheine dürfen nicht an Leute ausgehändigt werden, die das Werk in dieser Zeit beherrschen möchten.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 9, S. 243. 244.</p>
<p>„Einige haben den Gedanken verbreitet, dass mit dem Herannahen des Endes jedes Kind Gottes unabhängig von irgendeiner religiösen Organisation handeln werde. Der Herr hat mich unterwiesen, dass es in diesem Werk keine solche Unabhängigkeit gibt…</p>
<p>Einige Prediger arbeiten mit aller Kraft, die Gott ihnen gegeben hat, aber sie haben noch nicht gelernt, dass sie nicht allein arbeiten sollten. Anstatt sich abzusondern, sollten sie in Einklang mit ihren Mitarbeitern wirken. Tun sie es nicht, werden sie ihre Kraft zu unrechter Zeit und in der falschen Weise einsetzen. Oft werden sie das Gegenteil von dem tun, was Gott wünscht, und auf diese Weise schadet ihr Wirken mehr, als es nützt.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 9, S. 244. 245.</p>
<p><b>Die Autorität</b></p>
<p>„Gott hat seine Gemeinde mit besonderer Autorität und Macht ausgerüstet, und niemand ist berechtigt, diese zu missachten und zu verschmähen, denn wenn er das tut, verachtet er Gottes Stimme.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 3, S. 441.</p>
<p>„Christus will, dass seine Nachfolger in der Gemeinde zusammengebracht werden, eine Ordnung beobachten, Regeln und Zucht haben, einander untertan sind und dass einer den andern höher achtet als sich selbst.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 3, S. 471.</p>
<p>„Wo der Heiland der Welt eine Gemeinde hat, billigt er in Glaubensdingen keine Erfahrungen und kein Handeln unabhängig von seiner organisierten und anerkannten Gemeinde. Viele vertreten die Auffassung, dass sie Christo für ihre Erkenntnis und Erfahrung allein verantwortlich sind, unabhängig von seinen anerkannten Nachfolgern in der Welt. Dies wird aber von Christo in seinen Lehren und in den Beispielen und Tatsachen, die er zu unserer Unterweisung gegeben hat, verurteilt.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 3, S. 457. 458.</p>
<p>„Es wird nicht gutgeheißen, dass jemand auf eigene Verantwortung sich hervortut und Lieblingsansichten ohne Rücksicht auf das Urteil der Gemeinde vertritt. Gott hat seiner Gemeinde die höchste Gewalt unter dem Himmel verliehen. Es ist die Stimme Gottes in seinem vereinten Volk, die es in der Eigenschaft der Gemeinde in jeder Weise zu achten gilt.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 3, S. 477.</p>
<p>„Der Gemeinde ist die Macht übertragen worden, an Christi Statt zu handeln. Sie ist Gottes Werkzeug zur Bewahrung von Ordnung und Disziplin unter seinem Volk. Der Herr hat ihr die Macht verliehen, alle Fragen zu regeln, die ihr Gedeihen, ihre Reinheit und Ordnung betreffen. Sie trägt die Verantwortung, Unwürdige, die durch ihr unchristliches Verhalten der Wahrheit Unehre bereiten, aus ihrer Gemeinschaft auszuschließen. Wenn die Gemeinde in Übereinstimmung mit den in Gottes Wort gegebenen Anweisungen handelt, wird es im Himmel gutgeheißen werden.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 7, S. 247. 248.</p>
<p><b>Die Mission der Gemeinde Gottes auf Erden</b></p>
<p>(a) Die wahren Nachfolger Christi sind durch ihr göttliches Leben ein mächtiges Zeugnis für die Welt. Jesaja 43, 10; Matthäus 5, 13-16; Johannes 12, 35; 13, 34. 35; 1. Petrus 2, 9-12.</p>
<p>(b) Die Gläubigen in Christus bewahren und lehren die Wahrheit und arbeiten für die Errettung von Seelen. 2. Korinther 5, 20; Matthäus 28, 19. 20; Römer 1, 14-16; 1. Korinther 9, 16; Epheser 3, 8-11; 1. Timotheus 2, 3-7; Markus 16, 15; Lukas 14, 21. 23; Hesekiel 33, 7-9.</p>
<p>(c) Die Gemeinde der Übrigen hat eine bestimmte Botschaft, die gegenwärtige Wahrheit, den verlorenen Schafen des Hauses Israel, den gefallenen Kirchen und der Welt im Allgemeinen zu bringen. Matthäus 10, 6; 2. Petrus 1, 12; Offenbarung 14, 6-12; 18, 1-4; Habakuk 2, 14; Jesaja 60, 1; Matthäus 24, 14.</p>
<p>(d) Die Glieder des Leibes Christi sind berufen, Leiden zu lindern. Jesaja 58, 7. 8; Matthäus 10, 8; 25, 34-40; Markus 14, 7; Jakobus 1, 27.</p>
<p>(e) Das wichtigste Werk, welches Gott durch die gläubigen Übrigen in diesen letzten Tagen vollbringen will, ist die Vorbereitung eines Volkes auf die baldige Wiederkunft Christi. Epheser 5, 26. 27; Amos 4, 12; Matthäus 24, 44; Lukas 1, 17; 2. Petrus 1, 3-12; 1. Thessalonicher 5, 2. 14-23; Titus 2,11-14.</p>
<p><b>Die Verantwortlichkeiten der Gemeindeglieder</b></p>
<p>Alle christlichen Verantwortungen gründen sich auf gegenseitige Liebe und Respekt unter den „Jüngern“ (Johannes 13, 34. 35) und es sind sowohl Vorrechte als auch Pflichten. Römer 12, 10; 1. Petrus 5, 5. 6. Diese Verantwortlichkeiten schließen ein:</p>
<p>(a) Unsere Verbindung mit Jesus Christus aufrecht erhalten. Römer 11, 17-24; Johannes 15, 1-8, Galater 2, 20.</p>
<p>(b) Teilt die Evangeliumsbotschaft der Erlösung mit anderen. Markus 16, 15. 16; Matthäus 28, 19. 20.</p>
<p>(c) Unterstützt das Werk der Wahrheit regelmäßig mit finanziellen Mitteln in Form von Zehnten und freiwilligen Gaben. 5. Mose 14, 22; 3. Mose 27, 30-32; 4. Mose 18, 21; Maleachi 3, 7-10; Matthäus 23, 23; 1. Korinther 4, 2; 2. Korinther 9, 6-11; Hebräer 7, 8 (vgl. Offenbarung 1, 18).</p>
<p>(d) Nehmt regelmäßig an den anberaumten Gottesdiensten teil. Hebräer 10, 25. 26; Psalm 27, 4; 122, 1.</p>
<p>(e) Bereitet euer Herz vor und nehmt treulich an der Fußwaschung und am Abendmahl teil. Johannes 13, 1-17; Matthäus 26, 21-29; 1. Korinther 11, 23-29; Johannes 6, 53. 54.</p>
<p>(f) Führt treu die übertragenen Verantwortlichkeiten aus. 1. Korinther 4, 1. 2.</p>
<p>(g) Respektiert die Gemeindebeamten und arbeitet für das Wohl der Gemeinde mit ihnen zusammen. Epheser 4, 11-13; Hebräer 13, 17; 1. Thessalonicher 5, 12. 13.</p>
<p>„Der Glaube der meisten Christen wird ins Wanken geraten, wenn sie es ständig versäumen, sich zu Konferenzen und zum Gebet zu versammeln. Wäre es ihnen unmöglich, sich solch religiöser Vorrechte zu erfreuen, würde Gott durch seine Engel direkt Licht vom Himmel senden, um sein zerstreutes Volk zu beleben, zu trösten und zu segnen. Aber es ist nicht seine Absicht, ein Wunder zu wirken, um den Glauben seiner Heiligen zu stärken. Es wird von ihnen gefordert, die Wahrheit genügend zu lieben, um sich zu bemühen, die Vorrechte und Segnungen in Anspruch zu nehmen, die Gott ihnen gewährt.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 4, S. 121.</p>
<p>„Wenn unsere Geschwister freiwillig den Versammlungen fernbleiben, wenn man nicht an Gott denkt und ihn verehrt, wenn man ihn nicht zum Ratgeber und zur Burg der Verteidigung erwählt, wie bald kommen dann weltliche Gedanken und böser Unglaube herein! Eitles Selbstvertrauen und Weltweisheit nehmen die Stelle demütigen, vertrauenden Glaubens ein.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 5, S. 450.</p>
<p>„Jeder Gläubige sollte seiner Gemeinde von ganzem Herzen verbunden sein. Ihr Gedeihen muss ihm in erster Linie am Herzen liegen. Wenn er nicht die heilige Verpflichtung fühlt, seine Verbindung zur Gemeinde vorrangig zu ihrem Wohle zu gestalten, kann sie viel besser ohne ihn fertig werden.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 4, S. 23.</p>
<p>„Die Teilnehmer an Ausschusssitzungen sollten daran denken, dass sie in Gottes Gegenwart treten, der ihnen ihre Aufgabe übertragen hat. Sie sollten mit ehrfürchtigem und geweihtem Herzen zusammenkommen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 7, S. 241.</p>
<p>„Solche, die kein Interesse an geschäftlichen Versammlungen zeigen, haben allgemein kein wahres Interesse für die Sache des Herrn. Sie sind dann geneigt zu glauben, dass die Leitung unserer verschiedenen Unternehmungen eben nicht so ist, wie sie sein sollte.<br />
Geschwister, wenn wir die Wahrheit lieben, die uns aus der Finsternis des Irrtums zum Halten des Gesetzes Gottes gebracht hat, sollen wir alle mit ihr verbundenen Interessen hoch schätzen. Alles wird bei unseren geschäftlichen Versammlungen offen dargelegt, damit alle verstehen können, wie unsere Einrichtungen und verschiedenen Unternehmen geleitet und erhalten werden. Wenn sie die Möglichkeiten haben, dieses zu wissen und es versäumen, zur Förderung beizutragen, dann ist ihre Unwissenheit Sünde.“ – Review and Herald, April, 29, 1884.</p>
<p><b>Gemeindedisziplin (Gemeindezucht)</b></p>
<p>(a) Gemeindezucht ist auf die von Jesus in Matthäus 18, 15. 16 gegebene Verordnung gegründet. Jedes Gemeindeglied hat die Verantwortung, in Liebe Ermahnungen zu geben, ebenso sie nach der im Worte Gottes empfangenen Wahrheit anzunehmen – besonders von den Predigern des Evangeliums. Sprüche 15, 31. 32; 10, 17; 2. Timotheus 4, 2; Titus 1, 9; 2, 15.</p>
<p>(b) Obgleich wir die Verantwortung haben, uns gegenseitig zu ermahnen, müssen wir daran denken, dass jede Ermahnung, damit sie wirksam und andauernd ist, deutlich und im Geiste der Liebe gegeben werden soll: „Siehe auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest“. (Galater 6, 1; Offenbarung 3, 19.) Der Geist der Liebe äußert sich in der Bereitschaft, die Irrenden zu tadeln (Johannes 13, 34; 15, 12) und sogar unser Leben für sie dahinzugeben.</p>
<p>(c) Die Gemeindezucht auferlegt dem Glied, im Gegensatz zum Ausschluss, gewisse Einschränkungen, die zeitlich begrenzt sind, in der es seinen Zustand überprüft und Schritte zur Besserung seiner Verhaltensweise unternimmt. Hebräer 12, 5-12.</p>
<p>„Wenn der Irrende bereut und sich der Zucht Christi unterwirft, muss ihm eine weitere Probezeit gewährt werden. Und auch wenn er nicht bereut, auch wenn er außerhalb der Gemeinde steht, haben Christi Diener immer noch ein Werk für ihn zu tun. Sie müssen ernstlich versuchen, ihn für die Reue zu gewinnen. Wie schlimm seine Übertretung auch gewesen sein mag, wenn er dem Ziehen des Heiligen Geistes nachgibt, seine Sünden bekennt und aufgibt und Beweise der Buße liefert, muss ihm vergeben werden, und er soll wieder willkommen in der Herde sein. Seine Brüder müssen ihn in der rechten Weise ermutigen und ihn so behandeln, wie sie gerne behandelt werden möchten. Sie sollten stets daran denken, dass auch sie versucht werden.“ – Gospel Workers, p. 501.</p>
<p>„Fühlt ihr, wenn ein Bruder irrt, dass ihr euer Leben dahingeben könntet, um ihn zu retten? Wenn das euer Empfinden ist, dann könnt ihr mit ihm sprechen und sein Herz bewegen; dann seid ihr genau der Richtige, jenen Bruder zu besuchen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 1, S. 185.</p>
<p>„An diesem Werk sollen wir teilhaben. ‚So ein Mensch etwa von einem Fehler übereilt würde, so helfet ihm wieder zurecht.’ (Galater 6, 1.) Das Wort, das hier mit ‚wieder zurechthelfen’ übersetzt ist, bedeutet; ein ausgerenktes Glied wieder einrenken. Wie sinnreich ist dieses Bild! Wer in Irrtum oder Sünde fällt, ist zu allem, was ihn umgibt, außer Beziehung gesetzt. Er mag seinen Fehler einsehen und voller Gewissensangst sein, aber er kann sich nicht selbst wieder zurechtbringen. Er lebt in Bestürzung und Verlegenheit, er ist unterlegen und hilflos. Er muss zurückgeholt, geheilt und wiederaufgerichtet werden. ‚Helfet ihm wieder zurecht&#8230; ihr, die ihr geistlich seid.’ Nur die Liebe, die aus dem Herzen Christi fließt, kann heilen. Nur der, in dem diese Liebe kreist wie der Saft im Baume oder das Blut im Körper, kann die verwundete Seele wiederaufrichten.“ – Erziehung S. 104.</p>
<p>„Das Mühen des Menschen, die Seligkeit durch eigene Werke zu gewinnen, führt ihn unweigerlich dahin, sich durch Menschengebote vor der Sünde schützen zu wollen. Wenn er sieht, dass er das Gesetz nicht erfüllen kann, stellt er eigene Regeln und Richtlinien auf, die ihm zum Gehorsam verhelfen sollen. Dadurch aber wird der Sinn von Gott weg und auf das Ich gelenkt. Die Liebe zu Gott erstirbt im Herzen, und damit schwindet auch die zu den Mitmenschen. Das menschliche Gedankengebäude mit seinen zahlreichen Vorschriften macht seine Erbauer zu Richtern über alle, die gegenüber den menschlichen Satzungen in irgendeiner Weise zu kurz kommen. Vor lauter Selbstsucht und Haarspalterei müssen aller Edelmut und alle Großzügigkeit grausam ersticken, und aus dem Menschen wird ein ichsüchtiger Richter und ein kleinlicher Topfgucker.“ – Das bessere Leben, S. 102.</p>
<p>„Gerade beim Versuch, andere zu ändern oder zu bessern, müssen wir sorgfältig auf unsere Worte Acht geben, können sie doch ein Geruch des Lebens zum Leben, aber auch des Todes zum Tode sein. Manche bedienen sich, wenn sie andere tadeln oder beraten, einer scharfen, strengen Sprache, die ganz und gar nicht geeignet ist, wunde Seelen zu heilen. Unangebrachte Ausdrucksweise kann den irrenden Gesprächspartner reizen, ja zur Auflehnung veranlassen. Alle, die die Grundsätze der Wahrheit in der Öffentlichkeit vertreten wollen, brauchen das himmlische Öl der Liebe. Tadel muss unter allen Umständen liebevoll vorgebracht werden: nur so wirken die Worte bessernd, nicht erbitternd. Christus will uns durch seinen Heiligen Geist die Kraft dazu geben, dies ist sein Werk.“ – Christi Gleichnisse S. 239.</p>
<p>(d) Der Ausschluss ist ebenfalls auf die Verordnung Christi gegründet. Matthäus 18, 17. 18; 1. Korinther 5, 11-13; Römer 16, 17; 2. Thessalonicher 3, 6; Titus 3, 10. 11. Die Gemeinde ist vor Gott verpflichtet, solche aus der Gemeinschaft auszuschließen, deren Verhalten in offenem und fortwährendem Widerspruch zu unseren Glaubensgrundsätzen ist.</p>
<p>„Die Namen derer, die sündigen und es ablehnen umzukehren, sollten nicht in den Gemeindebüchern beibehalten werden, auf dass die Heiligen für deren böse Taten nicht verantwortlich gehalten werden. Die einen Weg der Übertretung gehen, sollten besucht, und es sollte mit ihnen gesprochen werden, und wenn sie dann nicht umkehren wollen, sollten sie in Übereinstimmung mit den Richtlinien, die im Worte Gottes festgehalten sind, aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden&#8230;</p>
<p>Die es ablehnen, die Mahnungen und Warnungen zu hören, welche Gottes getreue Boten erteilen, sollten nicht in der Gemeinde beibehalten werden. Sie sollten ausgeschlossen werden, denn sie werden sein wie Achan im Lager Israels – getäuscht und täuschend.“ – Bibelkommentar, S. 269.</p>
<p>„‚Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein.’ (Matthäus 18, 18.) Wenn jede Anweisung Christi in seinem Geist befolgt wurde, dann, und nur dann bestätigt der Himmel die Entscheidung der Gemeinde. Ihre Glieder haben nämlich im Sinne Christi gehandelt, so wie er gehandelt hätte, wenn er auf Erden wäre.“ – Selected Messages, Bd. 3, p. 22.</p>
<p>(e) Nur die Gemeinde, in der die Person Glied ist, und unter der Leitung eines eingesegneten Predigers (oder Ältesten, wenn er dazu beauftragt ist), ist nach Rücksprache mit dem Vorsteher der Vereinigung oder seines Vertreters berechtigt, den Ausschluss rechtmäßig und in Einklang mit dem Worte Gottes durchzuführen. 1. Timotheus 1, 19. 20; 6, 3-5; 1. Korinther 5, 1-13; Titus 3, 10. 11.</p>
<p>(f) Bei dieser Handlung müssen wir uns versichern, dass Matthäus 18, 15-17, im Falle von persönlichen Sünden, befolgt wurde. Öffentliche Sünden mögen eine andere Umgangsweise erfordern, sie mögen sofortiges Handeln erfordern, damit die Gemeinde vor Schande bewahrt bleibt. 1. Timotheus 5, 20. (Vergleiche Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 20. 21.)</p>
<p>(g) Sobald eine Person von der Herde ausgeschlossen wurde und kein Glied mehr ist, sollten wir diese Seele wie „einen Heiden oder Zöllner“ betrachten (wie einen Außenseiter). Besondere Anstrengungen müssen für seine Wiederbekehrung und Wiederherstellung unternommen werden, wie wir für solche wirken würden, die nicht unseres Glaubens sind. Lukas 15, 4-6. Mit solchen, die Zertrennung anrichten, sollen wir keinen weiteren Umgang pflegen. Römer 16, 17.</p>
<p>„Welcherart auch das Vergehen sein mag, das ändert nicht den von Gott zur Schlichtung von Missverständnissen und persönlichen Beleidigungen gewiesenen Weg. Sprich im Geiste Christi allein mit dem, der sich im Irrtum befindet, dann wird die Schwierigkeit meist beseitigt. Geht mit einem von Christi Liebe und Teilnahme erfüllten Herzen zu dem Irrenden und sucht die Angelegenheit zu schlichten. Sprecht ruhig und sanft zu ihm. Lasst euren Lippen keine ärgerlichen Worte entschlüpfen. Wendet euch mit linden Worten an seine bessere Einsicht. Gedenkt der Worte: ‚Wer den Sünder bekehrt hat von dem Irrtum seines Weges, der hat einer Seele vom Tode geholfen und wird bedecken die Menge der Sünden.’ (Jakobus 5, 20.)</p>
<p>‚Hört er die Gemeinde nicht, so halt ihn als einen Heiden und Zöllner.’ (Matthäus 18, 17.) Will er nicht auf die Stimme der Gemeinde hören, weist er alle Bemühungen zu seiner Umkehr zurück, dann ruht auf der Gemeinde die Pflicht, ihn aus der Gemeinschaft auszuschließen. Sein Name soll dann aus den Büchern gestrichen werden.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 7, S. 245. 246. 247.</p>
<p>„Älteste und Diakone sind gewählt, für das Wohlergehen der Gemeinde zu sorgen. Diese Leiter, besonders in jungen Gemeinden, sollten sich nicht nach eigener Ansicht und Verantwortung frei fühlen, schuldige Glieder von der Gemeinde zu trennen, denn sie sind nicht mit dieser Macht ausgestattet. Viele erlauben sich den Eifer Jehus und wagen voreilige Entscheidungen in Dingen von gravierender Wichtigkeit, während sie selbst keine Verbindung mit Gott haben. Sie sollten demütig und ernstlich die Weisheit bei dem suchen, der sie in diese Stellung eingesetzt hat, und sollten sehr zurückhaltend sein, Verantwortlichkeiten anmaßend auf sich zu nehmen. Sie sollten diese Angelegenheit auch dem Vorsteher ihrer Vereinigung vorlegen und sich mit ihm beraten. Zu einer festgesetzten Zeit sollte diese Angelegenheit dann mit Geduld erwogen werden. Die zuständigen Gemeindebeamten sollten sich in der Furcht des Herrn, in großer Demut und Sorge und mit ernstem, demütigem Gebet für die Irrenden, die durch das Blut Christi erkauft sind, mit ihnen befassen. Wie widersprüchlich war doch die Handlungsweise, die mit angemaßter Autorität und einem harten, gefühlslosen Geist der Anschuldigungen durchgeführt wurde und Seelen aus der Gemeinde Christi verstieß.“ (Manuscript 1. October 1878) – vol. 12, Manuscript Releases, p. 113.</p>
<p>„Kein Gemeindebeamter sollte raten, kein Ausschuss empfehlen, keine Gemeinde dafür stimmen, dass der Name eines Gliedes, das Unrecht tut, aus den Gemeindebüchern gestrichen wird, bis die von Christus erteilte Anweisung gewissenhaft befolgt wurde. Ist dies geschehen, dann ist die Gemeinde vor Gott gerechtfertigt. Das Böse muss dann so erscheinen, wie es ist, und muss entfernt werden, damit es sich nicht weiter ausbreitet. Das Wohl und die Reinheit der Gemeinde müssen bewahrt werden, damit sie unbefleckt vor Gott stehe, angetan mit den Kleidern der Gerechtigkeit Christi.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 7, S. 247.</p>
<p>„‚Welchen ihr die Sünden erlasset’, sagte Christus, ‚denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.’ (Johannes 20, 22. 23.) Der Herr gibt damit niemandem die Freiheit, über andere ein Urteil zu fällen. Schon in der Bergpredigt forderte Jesus seine Zuhörer auf, diese Angewohnheit zu lassen; denn das Richten steht allein Gott zu. Der Gemeinde aber als Organisation ist vom Herrn eine Verantwortung für jedes einzelne Glied auferlegt. Gegenüber denen, die in Sünde fallen, hat die Gemeinde die Pflicht, zu warnen, zu belehren und, falls es möglich ist, zu bessern. ‚Weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre’, (2. Timotheus 4, 2) so sagt der Herr. Bleibe ehrlich gegenüber jedem Unrecht; warne jede Seele, die in Gefahr ist; überlasse niemand dem Selbstbetrug; nenne die Sünde bei ihrem richtigen Namen; verkündige, was Gott über die Lüge, über das Brechen des Sabbats, über Stehlen, Abgötterei und jede andere Sünde gesagt hat. ‚Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.’ (Galater 5, 21.) Wenn sie aber in ihrer Sünde beharren, wird das Gericht, das du ihnen aus der Heiligen Schrift angekündigt hast, im Himmel über sie ausgesprochen werden. Indem sie die Sünde wählen, verstoßen sie Christus. Die Gemeinde muss zeigen, dass sie deren Taten nicht gutheißt, oder sie selbst entehrt ihren Herrn. Sie muss über die Sünde ebenso urteilen wie Gott; sie muss die Übertretungen genauso behandeln, wie Gott es vorgeschrieben hat, dann wird ihre Handlungsweise im Himmel bestätigt werden. Wer die Vollmacht der Gemeinde verachtet, der verachtet damit die Autorität Christi.“ – Das Leben Jesu, S. 807.</p>
<p>„Er [Gott] will sein Volk lehren, dass Ungehorsam und Sünde für ihn besonders anstößig sind und nicht leichtfertig betrachtet werden dürfen. Gott zeigt uns, dass sein Volk sofort entschlossen darangehen sollte, jegliche Sünde abzulegen, damit sein Zorn nicht auf ihnen allen ruhe. Wenn aber die Sünden des Volkes von den verantwortlichen Männern übergangen werden, wird sie Gottes Zorn treffen und das Volk Gottes als Ganzes für diese Sünden zur Rechenschaft gezogen werden. Gottes Handlungsweise seinem Volk gegenüber in der Vergangenheit zeigt die Notwendigkeit, die Gemeinde von allem Unrecht zu säubern. Schon ein einziger Sünder vermag soviel Finsternis zu verbreiten, dass die ganze Gemeinde von dem Licht Gottes ausgeschlossen ist.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 3. 281. 282.</p>
<p>„Wenn Verkehrtheiten unter Gottes Volk erscheinen und Gottes Diener gleichgültig daran vorübergehen, unterstützen und rechtfertigen sie im Grunde genommen den Sünder. Sie machen sich in gleicher Weise schuldig und werden ebenso sicher Gottes Missfallen erfahren; denn sie werden für die Sünden der Schuldigen die Verantwortung übernehmen müssen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 3, S. 282.</p>
<p>„Dem, der sich von der Herde verirrt hat, darf man nicht mit harten Worten und einer Peitsche begegnen, sondern mit gewinnenden Einladungen, doch zurückzukommen.“ – Counsels to Parents, Teachers and Students, p. 198.</p>
<p>„Erst wenn du dir gewiss bist, dass du dein Ich, ja selbst dein Leben opfern kannst, um einen irrenden Bruder zu retten, hast du den Balken aus deinem Auge gezogen und bist damit bereit, auch deinem Bruder zu helfen. Nun magst du dich ihm nahen und ihm zu Herzen reden. Durch Tadel und Vorwürfe ist noch nie jemand aus seiner falschen Einstellung befreit worden. Dagegen sind auf diese Weise schon gar viele von Christus abwendig gemacht und dahin gebracht worden, sich gegen jedes bessere Wissen zu verschließen.“ – Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 106.</p>
<p><b>Bekenntnisse</b></p>
<p>„Während Bekenntnisse für die Seele gut sind, ist es notwendig, klug vorzugehen. Mir wurde gezeigt, dass viele, viele Bekenntnisse nie vor den Ohren von Sterblichen gemacht werden sollten. Denn das Ergebnis ist derart, wie das begrenzte Urteilsvermögen sterblicher Wesen es nie voraussehen kann. Der Same des Bösen wird in die Gemüter und Herzen derer ausgestreut, die es hören, und wenn sie in Versuchung geraten, wird diese Saat aufgehen und Frucht tragen, und die gleiche traurige Erfahrung wird wiederholt. Die Versuchten denken, diese Sünden können doch nicht so schwerwiegend sein, da doch diejenigen langjährige Christen sind, die das Bekenntnis abgelegt und solche Dinge getan haben. So wird sich herausstellen, dass offene Bekenntnisse dieser geheimen Sünden in der Gemeinde eher ein Geruch des Todes als ein Geruch des Lebens sind.</p>
<p>Es sollten keine unbedachten, allgemeinen Schritte in dieser Richtung unternommen werden, weil das Werk des Herrn in den Augen von Ungläubigen zwielichtig erscheinen könnte. Wenn sie von denen, die behaupten, Nachfolger Christi zu sein, Bekenntnisse schlechten Verhaltens hören, könnte sein Werk in Schande geraten&#8230;</p>
<p>Es gibt Bekenntnisse, die einigen Auserwählten vorgelegt und vom Sünder in tiefster Demut abgelegt werden sollten. Diese Angelegenheit soll nicht so gehandhabt werden, dass Laster als Tugenden aufgefasst werden und der Sünder auf seine schlechten Taten stolz ist. Wenn schändliche Dinge vorhanden sind, die der Gemeinde vorgelegt werden müssen, dann lasst sie von einigen Ausgewählten gehört werden. Gebt das Werk Christi nicht offener Schande preis, indem ihr die Heuchelei, die in der Gemeinde vorhanden war, überall bekannt macht. Das würde gegen diejenigen Zweifel erwecken, die versucht haben, im Charakter Christo ähnlich zu sein. Diese Dinge sollten beachtet werden.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 5, S. 675. 676.</p>
<p><b>Besondere Warnung</b></p>
<p>„Bei der Anklage wegen Mordes durfte der Beschuldigte nicht auf die Aussage eines einzigen Zeugen hin verurteilt werden, selbst dann nicht, wenn die Umstände klar gegen ihn sprachen. Der Herr befahl: ‚Wer einen Menschen erschlägt, den soll man töten auf den Mund zweier Zeugen hin. Ein einzelner Zeuge aber soll keine Aussage machen, um einen Menschen zum Tode zu bringen.’ (4. Mose 35, 30.) Christus gab Mose diese Anweisungen für Israel, und als er auf Erden weilte, lehrte er seine Jünger, wie man mit Irrenden umgeht. Er wiederholte ihnen, dass eines einzigen Mannes Zeugnis nicht zum Freispruch oder zur Verurteilung genüge, um strittige Dinge zu schlichten. In all solchen Fragen sollen sich zwei oder mehr zusammentun und gemeinsam die Verantwortung tragen, ‚auf dass jegliche Sache stehe auf zweier oder dreier Zeugen Mund’. (Matthäus 18, 16.)“ – Patriarchen und Propheten, S. 496.</p>
<p>„Gott kennt die Verdorbenheit des menschlichen Herzens. Persönliche Feindschaft, oder die Aussicht auf persönlichen Vorteil hat den Ruf und die Brauchbarkeit von tausenden unschuldiger Menschen ruiniert. In vielen Fällen endeten sie dadurch in Verdammnis und Tod. Das wertlose Leben gewalttätiger und böser Menschen wurde durch Bestechung erhalten, während andere, die frei von Schuld und Verbrechen gegenüber den Landesgesetzen waren, leiden mussten. Durch ihren Reichtum oder ihre Macht bestechen Menschen von Stand die Richter und bringen falsche Zeugen gegen die Unschuldigen vor. Die Vorkehrung, dass niemand aufgrund eines Zeugnisses von einem Zeugen verurteilt werden durfte, war gerecht und notwendig. Ein Mann alleine kann von Vorurteil, Selbstsucht oder Boshaftigkeit geleitet werden. Es war jedoch unwahrscheinlich, dass zwei oder mehr Personen so verdorben wären und sich zu einem falschen Zeugnis vereinigen würden. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, dann käme die Wahrheit durch einzelne Befragung doch heraus.<br />
Diese barmherzige Vorkehrung beinhaltet eine Lehre für das Volk Gottes bis zum Ende der Zeit… Gott hat es seinen Dienern als Pflicht auferlegt, einer dem anderen untertan zu sein. Beidseitige Erwägungen und Respekt verleihen dem Dienst eine angemessene Würde und vereint die Diener des Herrn in einem engen Band der Liebe und Harmonie. Während sie von der Kraft und der Weisheit Gottes abhängig sind, sollten sich die Diener des Evangeliums jedoch gemeinsam in allen Dingen, die eine besondere Sorgfalt bedürfen, beraten. ‚Auf dass jegliche Sache stehe auf zweier oder dreier Zeugen Mund’ (Matthäus 18, 16.)“ – Signs of the Times, January 20, 1881.</p>
<p>„Menschen, deren Ausschluss aus der Gemeinde ebenso berechtigt ist wie die Ausstoßung Satans aus dem Himmel, werden immer ihre Sympathisanten finden. Es gibt ständig eine Klasse, die stärker unter menschlichem Einfluss steht, als unter dem Einfluss des Geistes Gottes und gesunder Grundsätze. In ihrem ungeheiligten Zustand sind sie stets geneigt, für die Übeltäter einzutreten und gerade denen ihr Mitleid und Mitgefühl entgegenzubringen, die es am wenigsten verdienen. Diese Parteigänger üben bedeutenden Einfluss auf andere Menschen aus. Gewisse Dinge werden in einem falschen Licht gesehen, großer Schaden entsteht, und viele Seelen gehen zugrunde. Bei seiner Rebellion riss Satan den dritten Teil der Engel mit sich. Sie wandten sich vom Vater und von seinem Sohn ab und schlossen sich dem Anstifter des Aufruhrs an. In Anbetracht dieser Tatsachen sollten wir mit größter Behutsamkeit zu Werke gehen. Was anders als Schwierigkeiten und Verwirrung können wir von unserem Umgang mit Männern und Frauen eigenartiger Ansichten erwarten? Wir müssen dies ertragen und auf das an sich notwendige Ausraufen des Unkrauts verzichten, damit der Weizen nicht auch ausgerauft werde.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 3, S. 124. 125.</p>
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		<title>Die Obrigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christliches Gesundheitswerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 09:28:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist die Pflicht jedes Christen, den Gesetzen des Landes zu gehorchen, solange sie nicht im Widerspruch zum Gesetz Gottes stehen. Römer 13, 1-7. „Die Zehn Vorschriften Jehovas sind das Fundament aller gerechten und guten Gesetze. Diejenigen, die Gottes Gebote lieben, werden sich jedem guten Landesgesetz unterwerfen. Wenn aber die Anforderungen der Regierenden mit den Gesetzen Gottes in Widerstreit stehen, dann ist dies die einzig zu klärende Frage: Sollen wir Gott gehorchen oder den Menschen?“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 1, S. 384. Christen werden die Obrigkeit respektieren (Titus 3, 1; 1. Petrus 2, 13. 14. 17), sie werden gewissenhaft ihre Steuern bezahlen (Matthäus 22, 17-21; Römer 13, 7) und werden für die Männer und Frauen der Obrigkeit beten, so dass Gott das Land mit Gerechtigkeit, Ordnung, Frieden und religiöser Freiheit segnen kann. 1. Timotheus 2, 1-3. Das Wort Gottes erlaubt uns nicht, an politischen Planungen, Untergrundaktivitäten, Aufständen, Blutvergießen oder am Krieg teilzunehmen. Lukas 9, 56; Johannes 18, 36; Matthäus 26, 51. 52; 2. Mose 20, 13; Römer 12, 18-21. Jedoch sind wir als Verweigerer aus Gewissensgründen bereit, zum Wohl der Gesellschaft beizutragen, indem wir Arbeiten von nationaler Wichtigkeit in der Art und Weise verrichten, die nicht unserem Glauben widerspricht. Es ist Gottes Wille, dass unparteiliche Gerechtigkeit allen zuteil wird und dass das religiöse Gewissen jedes Bürgers respektiert wird. Im Falle, dass von uns verlangt wird, im Widerspruch zu einem „So spricht der Herr“ zu handeln, müssen wir dem Beispiel der Diener Gottes in der Vergangenheit folgen und Gott mehr gehorchen als den Menschen. Daniel 3, 14-18; Apostelgeschichte 4, 18-20; 5, 29. „Das Banner der Wahrheit und der religiösen Freiheit, von den Begründern der Evangeliumsgemeinde und von Gottes Zeugen der vergangenen Jahrhunderte hochgehalten, ist in dieser letzten Auseinandersetzung unsern Händen anvertraut worden. Die Verantwortung für diese große Gabe ruht auf denen, die Gott mit der Erkenntnis seines Wortes gesegnet hat. Dieses Wort sollte für uns höchste Autorität sein. Die irdische Regierung sollten wir als gottgegebene Ordnung anerkennen und innerhalb ihres rechtmäßigen Bereiches den Gehorsam ihr gegenüber als heilige Pflicht lehren. Widersprechen ihre Ansprüche aber den Ansprüchen Gottes, müssen wir Gott mehr gehorchen als den Menschen. Gottes Wort steht für einen Christen über jeder menschlichen Gesetzgebung. Ein ‚So spricht der Herr’ kann nicht durch ein ‚So spricht die Gemeinde [Kirche]’ oder ein ‚So spricht der Staat’ aufgehoben werden. Die Krone Christi ist höher zu achten als die Diademe irdischer Machthaber. Wir werden nicht aufgefordert, der Obrigkeit zu trotzen. Unsere Worte, gesprochen oder geschrieben, sollten wir sorgfältig abwägen, damit wir alles meiden, was den Anschein erwecken könnte, als stünden wir Gesetz und Ordnung feindlich gegenüber. Wir sollten nichts sagen oder tun, das uns unnötig den Weg versperren könnte. In Christi Namen sollen wir vorangehen und für die Wahrheit eintreten, die uns anvertraut ist.“ – Das Wirken der Apostel, S. 69. 70. „&#8230;Es ist in jedem Fall unsere Pflicht, den Landesgesetzen zu gehorchen, es sei denn, sie stehen im Widerspruch zu dem höheren Gesetz, welches Gott mit hörbarer Stimme von Sinai verkündigte und mit eigenem Finger auf Steintafeln schrieb: ‚Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein.’ Derjenige, dem Gottes Gesetz ins Herz geschrieben ist, wird Gott mehr gehorchen als den Menschen und wird allen Menschen eher ungehorsam sein, als im Geringsten vom Gebot Gottes abzuweichen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 1, S. 384. „Es ist unsre Aufgabe, das Gesetz herrlich und groß zu machen. Die Wahrheit des heiligen Gotteswortes muss verkündigt werden. Wir sollen die Schrift als Richtschnur des Lebens hochhalten. In aller Bescheidenheit und im Geiste der Gnade und Liebe Gottes sollen wir die Menschen darauf hinweisen, dass Gott der Herr Schöpfer Himmels und der Erde und der siebente Tag der Sabbat des Herrn ist. Im Namen des Herrn haben wir voranzugehen, sein Banner zu entrollen und sein Wort zu verteidigen. Befiehlt die Obrigkeit, dies zu unterlassen, verbietet sie uns, die Gebote Gottes und den Glauben an Jesu zu verkündigen, dann ist es Zeit, wie die Apostel auszurufen: ‚Richtet ihr selbst, ob es vor Gott recht sei, dass wir euch mehr gehorchen denn Gott. Wir können‘s ja nicht lassen, dass wir nicht reden sollten, was wir gesehen und gehört haben.’ (Apostelgeschichte 4, 19. 20.)“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 6, S. 394. „Auf diese Weise zeigen wir, dass wir Gott und sein Gesetz als das Fundament seiner Regierung im Himmel und auf Erden anerkennen. Seine Autorität sollte bestimmt und klar vor der Welt dargestellt werden. Keine Gesetze sollten Anerkennung finden, die mit den Gesetzen Jehovas in Konflikt geraten. Wenn in Herausforderung zu den göttlichen Anordnungen der Welt gestattet wird, ihren Einfluss auf unsere Entscheidungen oder unsere Handlungsweise auszuüben, dann ist Gottes Absicht vereitelt. Wie scheinbar logisch der Vorwand auch sein mag, wenn die Gemeinde hierin wankt, dann ist gegen sie in den Büchern des Himmels Verrat des heiligst Anvertrauten und des Reiches Christi eingetragen. Die Gemeinde soll fest und entschlossen vor dem ganzen himmlischen Universum und vor den Reichen dieser Welt ihre Grundsätze hochhalten. Standhafte Treue im Aufrechterhalten der Ehre und Heiligkeit des Gesetzes Gottes wird sogar die Aufmerksamkeit und Bewunderung der Welt auf sich ziehen, und viele werden durch die guten Werke, die sie sehen, veranlasst werden, unsern Vater im Himmel zu preisen.“ – Zeugnisse für Prediger, S. 12.]]></description>
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<p>Es ist die Pflicht jedes Christen, den Gesetzen des Landes zu gehorchen, solange sie nicht im Widerspruch zum Gesetz Gottes stehen. Römer 13, 1-7.</p>
<p>„Die Zehn Vorschriften Jehovas sind das Fundament aller gerechten und guten Gesetze. Diejenigen, die Gottes Gebote lieben, werden sich jedem guten Landesgesetz unterwerfen. Wenn aber die Anforderungen der Regierenden mit den Gesetzen Gottes in Widerstreit stehen, dann ist dies die einzig zu klärende Frage: Sollen wir Gott gehorchen oder den Menschen?“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 1, S. 384.</p>
<p>Christen werden die Obrigkeit respektieren (Titus 3, 1; 1. Petrus 2, 13. 14. 17), sie werden gewissenhaft ihre Steuern bezahlen (Matthäus 22, 17-21; Römer 13, 7) und werden für die Männer und Frauen der Obrigkeit beten, so dass Gott das Land mit Gerechtigkeit, Ordnung, Frieden und religiöser Freiheit segnen kann. 1. Timotheus 2, 1-3.</p>
<p>Das Wort Gottes erlaubt uns nicht, an politischen Planungen, Untergrundaktivitäten, Aufständen, Blutvergießen oder am Krieg teilzunehmen. Lukas 9, 56; Johannes 18, 36; Matthäus 26, 51. 52; 2. Mose 20, 13; Römer 12, 18-21. Jedoch sind wir als Verweigerer aus Gewissensgründen bereit, zum Wohl der Gesellschaft beizutragen, indem wir Arbeiten von nationaler Wichtigkeit in der Art und Weise verrichten, die nicht unserem Glauben widerspricht.</p>
<p>Es ist Gottes Wille, dass unparteiliche Gerechtigkeit allen zuteil wird und dass das religiöse Gewissen jedes Bürgers respektiert wird. Im Falle, dass von uns verlangt wird, im Widerspruch zu einem „So spricht der Herr“ zu handeln, müssen wir dem Beispiel der Diener Gottes in der Vergangenheit folgen und Gott mehr gehorchen als den Menschen. Daniel 3, 14-18; Apostelgeschichte 4, 18-20; 5, 29.</p>
<p>„Das Banner der Wahrheit und der religiösen Freiheit, von den Begründern der Evangeliumsgemeinde und von Gottes Zeugen der vergangenen Jahrhunderte hochgehalten, ist in dieser letzten Auseinandersetzung unsern Händen anvertraut worden. Die Verantwortung für diese große Gabe ruht auf denen, die Gott mit der Erkenntnis seines Wortes gesegnet hat. Dieses Wort sollte für uns höchste Autorität sein. Die irdische Regierung sollten wir als gottgegebene Ordnung anerkennen und innerhalb ihres rechtmäßigen Bereiches den Gehorsam ihr gegenüber als heilige Pflicht lehren. Widersprechen ihre Ansprüche aber den Ansprüchen Gottes, müssen wir Gott mehr gehorchen als den Menschen. Gottes Wort steht für einen Christen über jeder menschlichen Gesetzgebung. Ein ‚So spricht der Herr’ kann nicht durch ein ‚So spricht die Gemeinde [Kirche]’ oder ein ‚So spricht der Staat’ aufgehoben werden. Die Krone Christi ist höher zu achten als die Diademe irdischer Machthaber.</p>
<p>Wir werden nicht aufgefordert, der Obrigkeit zu trotzen. Unsere Worte, gesprochen oder geschrieben, sollten wir sorgfältig abwägen, damit wir alles meiden, was den Anschein erwecken könnte, als stünden wir Gesetz und Ordnung feindlich gegenüber. Wir sollten nichts sagen oder tun, das uns unnötig den Weg versperren könnte. In Christi Namen sollen wir vorangehen und für die Wahrheit eintreten, die uns anvertraut ist.“ – Das Wirken der Apostel, S. 69. 70.</p>
<p>„&#8230;Es ist in jedem Fall unsere Pflicht, den Landesgesetzen zu gehorchen, es sei denn, sie stehen im Widerspruch zu dem höheren Gesetz, welches Gott mit hörbarer Stimme von Sinai verkündigte und mit eigenem Finger auf Steintafeln schrieb: ‚Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein.’ Derjenige, dem Gottes Gesetz ins Herz geschrieben ist, wird Gott mehr gehorchen als den Menschen und wird allen Menschen eher ungehorsam sein, als im Geringsten vom Gebot Gottes abzuweichen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 1, S. 384.</p>
<p>„Es ist unsre Aufgabe, das Gesetz herrlich und groß zu machen. Die Wahrheit des heiligen Gotteswortes muss verkündigt werden. Wir sollen die Schrift als Richtschnur des Lebens hochhalten. In aller Bescheidenheit und im Geiste der Gnade und Liebe Gottes sollen wir die Menschen darauf hinweisen, dass Gott der Herr Schöpfer Himmels und der Erde und der siebente Tag der Sabbat des Herrn ist.</p>
<p>Im Namen des Herrn haben wir voranzugehen, sein Banner zu entrollen und sein Wort zu verteidigen. Befiehlt die Obrigkeit, dies zu unterlassen, verbietet sie uns, die Gebote Gottes und den Glauben an Jesu zu verkündigen, dann ist es Zeit, wie die Apostel auszurufen: ‚Richtet ihr selbst, ob es vor Gott recht sei, dass wir euch mehr gehorchen denn Gott. Wir können‘s ja nicht lassen, dass wir nicht reden sollten, was wir gesehen und gehört haben.’ (Apostelgeschichte 4, 19. 20.)“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 6, S. 394.</p>
<p>„Auf diese Weise zeigen wir, dass wir Gott und sein Gesetz als das Fundament seiner Regierung im Himmel und auf Erden anerkennen. Seine Autorität sollte bestimmt und klar vor der Welt dargestellt werden. Keine Gesetze sollten Anerkennung finden, die mit den Gesetzen Jehovas in Konflikt geraten. Wenn in Herausforderung zu den göttlichen Anordnungen der Welt gestattet wird, ihren Einfluss auf unsere Entscheidungen oder unsere Handlungsweise auszuüben, dann ist Gottes Absicht vereitelt. Wie scheinbar logisch der Vorwand auch sein mag, wenn die Gemeinde hierin wankt, dann ist gegen sie in den Büchern des Himmels Verrat des heiligst Anvertrauten und des Reiches Christi eingetragen. Die Gemeinde soll fest und entschlossen vor dem ganzen himmlischen Universum und vor den Reichen dieser Welt ihre Grundsätze hochhalten. Standhafte Treue im Aufrechterhalten der Ehre und Heiligkeit des Gesetzes Gottes wird sogar die Aufmerksamkeit und Bewunderung der Welt auf sich ziehen, und viele werden durch die guten Werke, die sie sehen, veranlasst werden, unsern Vater im Himmel zu preisen.“ – Zeugnisse für Prediger, S. 12.</p>
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		<title>Gesundheits- und Kleiderreform</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christliches Gesundheitswerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 09:18:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Christliche Mäßigkeit hat mit allen Belangen unseres Lebens hier auf der Erde zu tun und erkennt die enge Beziehung an, die zwischen den geistlichen, geistigen und körperlichen Aspekten unseres Seins besteht. Der Zustand des Körpers beeinflusst den Geist, der Zustand aber des Geistes beeinflusst nicht nur den Körper, sondern auch die geistliche Beziehung des Menschen zu Gott. Wahre Mäßigkeit kann als ein vollkommener Verzicht auf alle Dinge, die schädlich sind, und das besonnene Verwenden der Dinge, die gesund sind, definiert werden. Der allgemeine Grundsatz bezüglich der Mäßigkeit in allen Dingen wurde im Wort Gottes beschrieben. 1. Korinther 10, 31; 2. Petrus 1, 5-8. Eine Lehre von den griechischen Athleten „Unter Hinweis auf diese Wettläufe als ein Bild für den Kampf des Glaubens hob Paulus hervor, wie wichtig gute Vorbereitungen für den Erfolg der Wettkämpfer sind: strenge Selbstzucht, Enthaltsamkeit in der Ernährung und maßvolle Lebensweise. ‚Ein jeglicher aber, der da kämpft‘, erklärte Paulus, ‚enthält sich alles Dinges.’ (1. Korinther 9, 25.) Die Läufer verzichteten auf jeden Genuss, der ihre körperlichen Kräfte hätte schwächen können, und suchten durch anhaltendes, straffes Training ihre Muskeln zu stärken, damit sie am Wettkampftage ihrem Körper das Äußerste abverlangen konnten. Wie viel wichtiger ist es dann für den Christen, seine Begierden und Leidenschaften der Vernunft und dem Willen Gottes unterzuordnen, steht doch bei ihm das ewige Heil auf dem Spiele! Niemals darf er seine Aufmerksamkeit durch Vergnügungen, Genusssucht oder Bequemlichkeit ablenken lassen. All seine Gewohnheiten und Neigungen gehören unter strenge Selbstzucht. Ein durch das Wort Gottes erleuchteter und vom Heiligen Geist geleiteter Verstand muss über alles die Kontrolle ausüben&#8230; Paulus zeigt ferner den Unterschied auf zwischen dem verwelkenden Lorbeerkranz des Siegers eines Wettlaufs und der unvergänglichen Krone der Herrlichkeit für alle, die den Glaubenskampf siegreich bestehen. Jene setzen sich ein, so sagt er, ‚dass sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen’. (1. Korinther 9, 25.) Die griechischen Wettläufer scheuten weder Mühe noch Disziplin, um einen vergänglichen Preis zu erwerben. Wir aber streben nach einem unendlich wertvolleren Preis, nach der Krone des ewigen Lebens. Wie viel sorgfältiger sollten wir uns da bemühen, wie viel mehr sollten wir zu Opfer und Selbstverleugnung bereit sein!“ – Das Wirken der Apostel, S. 310. 311. Gesundheitsreform aus biblischer Sicht Da ein gesunder Geist in großem Maße von einem gesunden Körper abhängt, hat die Gesundheitsreform ihren Platz im Erlösungsplan. Prediger 10, 17; 3. Johannes 2; 1. Thessalonicher 5, 23. Das Wort Gottes ermahnt uns nicht nur, auf unsere Seele, sondern auch auf unseren Körper zu achten. Römer 12, 1; 1. Korinther 3, 16. 17; 9, 25. 27. Die allgemeinen Grundsätze, die in dem Worte Gottes hervorgehoben werden, beziehen sich auf das Essen und Trinken und auf alles, was unsere körperliche, geistige oder geistliche Gesundheit betrifft. 1. Korinther 10, 31. Als ein Teil der dritten Engelsbotschaft ist die Gesundheitsreform eng mit ihr verknüpft, wie der rechte Arm mit dem Körper (vgl. Offenbarung 14, 12; 2. Petrus 1, 6). 2. Mose 15, 26; Sprüche 3, 7. 8; 4, 20-22. Die Gesundheitsreform ist gleichzusetzen mit dem mäßigen Gebrauch von guten Dingen. Wahre Mäßigkeit verlangt völlige Enthaltsamkeit von allen Dingen, die für den menschlichen Körper schädlich sind, wie beispielsweise: Fleischgerichte (Fisch eingeschlossen), tierisches Fett, schädliche Chemikalien, die in den Fertiggerichten enthalten sind (wie etwa Mono-Sodium Glutamat), alkoholische Getränke, schwarzer Tee, Kaffee, koffeinhaltige Getränke, Tabak, Drogen und Ähnliches. Da auch die längste Liste immer noch unvollständig wäre, führen wir hier nur einige Beispiele an. Hunderte neuer Produkte werden Jahr für Jahr auf den Markt gebracht; deshalb sollte jede Person für sich selbst herausfinden, welche davon abgelehnt werden sollten. Vergleiche mit den Beispielen in Richter 13, 4. 7; Daniel 1, 8. 12-16. 20. Auch eheliche Ausschweifungen und alle Formen sexueller Perversion werden vom Worte Gottes verurteilt. 1. Thessalonicher 4, 3-5; 2. Korinther 7, 1; Römer 1, 24. 26. 27; 13, 11-14; 1. Petrus 4, 2. 3. „Wenn es je eine Zeit gab, in der die Kost so einfach wie möglich sein sollte, so ist es die heutige. Unseren Kindern sollten wir kein Fleisch vorsetzen; denn der Einfluss der Fleischnahrung erregt und stärkt die niederen Leidenschaften, ja er ist sogar imstande, die sittlichen Kräfte abzutöten. Getreidespeisen und Früchte, ohne tierisches Fett zubereitet und in möglichst natürlichem Zustand belassen, sollte die Nahrung sein, die von denen bevorzugt wird, die sich auf die Verwandlung vorbereiten. Je leichter die Kost ist, umso besser können die Leidenschaften beherrscht werden. Es darf niemals in Betracht kommen, den Appetit ohne Rücksicht auf die körperliche, geistige und seelische Gesundheit zu befriedigen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 349. „Gott fordert von seinen Kindern, sich von jeglicher Unreinheit an Körper und Geist zu reinigen und ihre Heiligkeit in der Furcht des Herrn zu vervollkommnen. Alle, die gleichgültig sind, sich von diesem Werk entschuldigen und darauf warten, dass der Herr für sie tue, was sie selbst für sich verrichten sollten, werden für zu leicht befunden, wenn die Frommen dieser Erde, die seine Urteile ausgeführt haben, am Tag des Zornes Gottes in ihm geborgen sind.“ – Counsels on Diet and Foods, S. 33. „Wer heilige Verantwortung trägt, sollte strikte Enthaltsamkeit üben, damit er klar zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kann und genug Grundsatztreue wie auch Weisheit besitzt, um gerecht und barmherzig zu urteilen und zu handeln. Die gleiche Verpflichtung haben alle Nachfolger Christi. Der Apostel Petrus sagt: ‚Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums.’ (1. Petrus 2, 9.) Gott verlangt von uns, alle Kräfte in der bestmöglichen Verfassung zu erhalten, damit wir unserem Schöpfer in annehmbarer Weise dienen können.“ – Patriarchen und Propheten, S. 339. 340. „Eine völlige Übereinstimmung mit den Forderungen Gottes ist für die Gesundheit von Körper und Geist von Nutzen. Um die höchste Stufe an sittlicher und intellektueller Erkenntnis zu erreichen, ist es notwendig, Weisheit und Kraft von Gott zu erbitten und strenge Mäßigkeit in allen Gewohnheiten des Lebens einzuhalten.“ – Counsels on Diet and Foods, S. 32. „Wir möchten Mäßigkeit und Gesundheitsreform vom biblischen Standpunkt aus erläutern, und sehr vorsichtig sein, nicht<a href="https://cgw-staref.at/gesundheits-und-kleiderreform/" rel="bookmark">Mehr lesen &#187;<span class="screen-reader-text">Gesundheits- und Kleiderreform</span></a>]]></description>
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<header class="csc-header csc-header-n1">Christliche Mäßigkeit hat mit allen Belangen unseres Lebens hier auf der Erde zu tun und erkennt die enge Beziehung an, die zwischen den geistlichen, geistigen und körperlichen Aspekten unseres Seins besteht. Der Zustand des Körpers beeinflusst den Geist, der Zustand aber des Geistes beeinflusst nicht nur den Körper, sondern auch die geistliche Beziehung des Menschen zu Gott. Wahre Mäßigkeit kann als ein vollkommener Verzicht auf alle Dinge, die schädlich sind, und das besonnene Verwenden der Dinge, die gesund sind, definiert werden. Der allgemeine Grundsatz bezüglich der Mäßigkeit in allen Dingen wurde im Wort Gottes beschrieben. 1. Korinther 10, 31; 2. Petrus 1, 5-8.</p>
<p><b>Eine Lehre von den griechischen Athleten</b></p>
<p>„Unter Hinweis auf diese Wettläufe als ein Bild für den Kampf des Glaubens hob Paulus hervor, wie wichtig gute Vorbereitungen für den Erfolg der Wettkämpfer sind: strenge Selbstzucht, Enthaltsamkeit in der Ernährung und maßvolle Lebensweise. ‚Ein jeglicher aber, der da kämpft‘, erklärte Paulus, ‚enthält sich alles Dinges.’ (1. Korinther 9, 25.) Die Läufer verzichteten auf jeden Genuss, der ihre körperlichen Kräfte hätte schwächen können, und suchten durch anhaltendes, straffes Training ihre Muskeln zu stärken, damit sie am Wettkampftage ihrem Körper das Äußerste abverlangen konnten. Wie viel wichtiger ist es dann für den Christen, seine Begierden und Leidenschaften der Vernunft und dem Willen Gottes unterzuordnen, steht doch bei ihm das ewige Heil auf dem Spiele! Niemals darf er seine Aufmerksamkeit durch Vergnügungen, Genusssucht oder Bequemlichkeit ablenken lassen. All seine Gewohnheiten und Neigungen gehören unter strenge Selbstzucht. Ein durch das Wort Gottes erleuchteter und vom Heiligen Geist geleiteter Verstand muss über alles die Kontrolle ausüben&#8230;</p>
<p>Paulus zeigt ferner den Unterschied auf zwischen dem verwelkenden Lorbeerkranz des Siegers eines Wettlaufs und der unvergänglichen Krone der Herrlichkeit für alle, die den Glaubenskampf siegreich bestehen. Jene setzen sich ein, so sagt er, ‚dass sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen’. (1. Korinther 9, 25.) Die griechischen Wettläufer scheuten weder Mühe noch Disziplin, um einen vergänglichen Preis zu erwerben. Wir aber streben nach einem unendlich wertvolleren Preis, nach der Krone des ewigen Lebens. Wie viel sorgfältiger sollten wir uns da bemühen, wie viel mehr sollten wir zu Opfer und Selbstverleugnung bereit sein!“ – Das Wirken der Apostel, S. 310. 311.</p>
<p><b>Gesundheitsreform aus biblischer Sicht</b></p>
<p>Da ein gesunder Geist in großem Maße von einem gesunden Körper abhängt, hat die Gesundheitsreform ihren Platz im Erlösungsplan. Prediger 10, 17; 3. Johannes 2; 1. Thessalonicher 5, 23. Das Wort Gottes ermahnt uns nicht nur, auf unsere Seele, sondern auch auf unseren Körper zu achten. Römer 12, 1; 1. Korinther 3, 16. 17; 9, 25. 27.</p>
<p>Die allgemeinen Grundsätze, die in dem Worte Gottes hervorgehoben werden, beziehen sich auf das Essen und Trinken und auf alles, was unsere körperliche, geistige oder geistliche Gesundheit betrifft. 1. Korinther 10, 31.</p>
<p>Als ein Teil der dritten Engelsbotschaft ist die Gesundheitsreform eng mit ihr verknüpft, wie der rechte Arm mit dem Körper (vgl. Offenbarung 14, 12; 2. Petrus 1, 6). 2. Mose 15, 26; Sprüche 3, 7. 8; 4, 20-22.</p>
<p>Die Gesundheitsreform ist gleichzusetzen mit dem mäßigen Gebrauch von guten Dingen. Wahre Mäßigkeit verlangt völlige Enthaltsamkeit von allen Dingen, die für den menschlichen Körper schädlich sind, wie beispielsweise: Fleischgerichte (Fisch eingeschlossen), tierisches Fett, schädliche Chemikalien, die in den Fertiggerichten enthalten sind (wie etwa Mono-Sodium Glutamat), alkoholische Getränke, schwarzer Tee, Kaffee, koffeinhaltige Getränke, Tabak, Drogen und Ähnliches. Da auch die längste Liste immer noch unvollständig wäre, führen wir hier nur einige Beispiele an. Hunderte neuer Produkte werden Jahr für Jahr auf den Markt gebracht; deshalb sollte jede Person für sich selbst herausfinden, welche davon abgelehnt werden sollten. Vergleiche mit den Beispielen in Richter 13, 4. 7; Daniel 1, 8. 12-16. 20.</p>
<p>Auch eheliche Ausschweifungen und alle Formen sexueller Perversion werden vom Worte Gottes verurteilt. 1. Thessalonicher 4, 3-5; 2. Korinther 7, 1; Römer 1, 24. 26. 27; 13, 11-14; 1. Petrus 4, 2. 3.</p>
<p>„Wenn es je eine Zeit gab, in der die Kost so einfach wie möglich sein sollte, so ist es die heutige. Unseren Kindern sollten wir kein Fleisch vorsetzen; denn der Einfluss der Fleischnahrung erregt und stärkt die niederen Leidenschaften, ja er ist sogar imstande, die sittlichen Kräfte abzutöten. Getreidespeisen und Früchte, ohne tierisches Fett zubereitet und in möglichst natürlichem Zustand belassen, sollte die Nahrung sein, die von denen bevorzugt wird, die sich auf die Verwandlung vorbereiten. Je leichter die Kost ist, umso besser können die Leidenschaften beherrscht werden. Es darf niemals in Betracht kommen, den Appetit ohne Rücksicht auf die körperliche, geistige und seelische Gesundheit zu befriedigen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 349.</p>
<p>„Gott fordert von seinen Kindern, sich von jeglicher Unreinheit an Körper und Geist zu reinigen und ihre Heiligkeit in der Furcht des Herrn zu vervollkommnen. Alle, die gleichgültig sind, sich von diesem Werk entschuldigen und darauf warten, dass der Herr für sie tue, was sie selbst für sich verrichten sollten, werden für zu leicht befunden, wenn die Frommen dieser Erde, die seine Urteile ausgeführt haben, am Tag des Zornes Gottes in ihm geborgen sind.“ – Counsels on Diet and Foods, S. 33.</p>
<p>„Wer heilige Verantwortung trägt, sollte strikte Enthaltsamkeit üben, damit er klar zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kann und genug Grundsatztreue wie auch Weisheit besitzt, um gerecht und barmherzig zu urteilen und zu handeln. Die gleiche Verpflichtung haben alle Nachfolger Christi. Der Apostel Petrus sagt: ‚Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums.’ (1. Petrus 2, 9.) Gott verlangt von uns, alle Kräfte in der bestmöglichen Verfassung zu erhalten, damit wir unserem Schöpfer in annehmbarer Weise dienen können.“ – Patriarchen und Propheten, S. 339. 340.</p>
<p>„Eine völlige Übereinstimmung mit den Forderungen Gottes ist für die Gesundheit von Körper und Geist von Nutzen. Um die höchste Stufe an sittlicher und intellektueller Erkenntnis zu erreichen, ist es notwendig, Weisheit und Kraft von Gott zu erbitten und strenge Mäßigkeit in allen Gewohnheiten des Lebens einzuhalten.“ – Counsels on Diet and Foods, S. 32.</p>
<p>„Wir möchten Mäßigkeit und Gesundheitsreform vom biblischen Standpunkt aus erläutern, und sehr vorsichtig sein, nicht in Extreme zu verfallen, indem wir zu schroff für die Gesundheitsreform eintreten. Lasst uns Acht geben, dass wir der Gesundheitsreform nichts beifügen, was unseren eigenen, sonderbaren, überspannten Ideen entspringt und nicht unsere eigenen heftigen Charakterzüge hineinzuweben, sie zu Gottes Stimme zu machen und alle zu verurteilen, die nicht so denken wie wir.“ – SM 3, p. 284.</p>
<p>„Die Gesundheitsreform ist ein Teil des großen Werkes, das ein Volk auf das Kommen des Herrn vorbereiten soll. Sie ist genauso eng mit der dritten Engelsbotschaft verknüpft, wie die Hand mit dem Körper. Das Gesetz der Zehn Gebote wurde vom Menschen nur wenig beachtet, trotzdem wird der Herr nicht kommen, um die Übertreter des Gesetzes zu bestrafen, ohne ihnen vorher eine Warnungsbotschaft gesandt zu haben. Männer und Frauen können nicht, indem sie einem verdorbenen Appetit oder irgendwelchen Leidenschaften nachgeben, das Naturgesetz übertreten, ohne dabei auch das Gesetz Gottes zu übertreten. Deshalb hat er das Licht der Gesundheitsreform auf uns scheinen lassen, damit wir die Sündhaftigkeit der Übertretung der Gesetze, die er in unseren Körper eingepflanzt hat, erkennen.“ – Counsels on Health, S. 20.</p>
<p>„In den Zehn Geboten hat Gott die Gesetze seines Reiches niedergelegt. Jede Übertretung der Naturgesetze ist eine Übertretung des Gesetzes Gottes.“ – Bibelkommentar, S. 40.</p>
<p>„Die Gesetze, welche die physische Natur beherrschen, sind in ihrem Ursprung und Charakter ebenso göttlich wie die zehn Gebote. Der Mensch ist wunderbar gemacht; denn Jehova hat sein Gesetz mit seiner eigenen, mächtigen Hand, jedem Teil des menschlichen Körpers aufgeprägt.</p>
<p>Es ist genauso Sünde die Naturgesetze zu übertreten, wie eines der zehn Gebote zu brechen, denn wir können weder das eine noch das andere tun, ohne an Gottes Gesetz schuldig zu werden.</p>
<p>Der Mensch sündigt gegen Gott, wenn er sorglos und unachtsam in seinen Gewohnheiten und Handlungen ist, die sein physisches Leben und seine Gesundheit betreffen.<br />
Eine Übertretung dieser Gesetze ist eine Verletzung des unveränderlichen Gesetzes Gottes, und die Strafe wird mit Sicherheit folgen.“ – Gesundes Leben, S. 21.</p>
<p>Die christliche Mäßigkeit umfasst unsere gesamten Lebensgewohnheiten und unser Wohlergehen. Daher empfehlen wir zu diesem Punkt folgende Literatur: In den Fußspuren des großen Arztes, Counsels on Health, Counsels on Diet and Foods, Mäßigkeit (Der Weg zur Gesundheit), Christian Temperance and Bible Hygiene und Gesundes Leben.</p>
<p><b>Unser Körper</b></p>
<p>Unser Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes. 1. Korinther 3, 16. 17; 6, 19. 20. Deshalb ist es unsere Pflicht vor Gott, nicht nur sehr sorgfältig unsere geistliche Gesundheit zu erhalten, sondern auch auf unsere körperliche Gesundheit zu achten. Alle, die der Heilige Geist leitet, werden den Grundsätzen der christlichen Mäßigkeit, welche eine Frucht des Geistes ist, entsprechen. Apostelgeschichte 24, 25. Galater 5, 22. 23.</p>
<p><b>Der Genuss von Fleisch in den letzten Tagen</b></p>
<p>Obwohl der Genuss vom Fleisch der „reinen Tiere“ in den Tagen der Apostel geduldet wurde, ist es die Absicht des Evangeliums, alles – und damit auch die Ernährung, wie sie im Garten Eden war – wiederherzustellen. Apostelgeschichte 3, 19-21. Wie der Herr von seinem Volk erwartete, den Genuss von Fleisch vor dem Einzug ins Land Kanaan aufzugeben, so verlangt er von uns in der Endzeit, als Teil unserer Vorbereitung auf das Kommen Christi und das himmlische Kanaan, jegliche Fleischgerichte von unserem Tisch zu verbannen. 4. Mose 11, 4-20. 32-34; Psalm 78, 17-32; 106, 14. 15; 1. Korinther 10, 5. 6. 11 (vgl. Jesaja 22, 12-14. 20-22; Offenbarung 3, 7. 8). Das Zitat in Jesaja 22, 12-14 ist vor allem auf die Zeit des Untersuchungsgerichtes anzuwenden, dass im Jahre 1844 begann.</p>
<p>Diejenigen, die fortfahren, Schweinefleisch, Meerschweinchen, Ratten oder andere Abscheulichkeiten und / oder verbotene Dinge zu essen, obwohl sie sich des Verbotes bewusst sind, werden vernichtet werden. 3. Mose 11, 7; Jesaja 66, 15-17 (vgl. 2. Thessalonicher 1, 7-9); Apostelgeschichte 15, 20; 3. Mose 3, 17.</p>
<p>Die Anweisungen des Geistes der Weissagung, in Bezug auf das Fleischessen in diesen letzten Tagen, stimmen mit der Bibel überein:<br />
„Du wirst vielleicht fragen: Wirst du dich ganz von dem Fleischgenuss trennen? Ich antworte: Es wird schließlich dazu kommen, aber wir sind bis jetzt nicht auf diesen Schritt vorbereitet. Das Fleischessen wird schließlich aufhören. Das Fleisch von Tieren wird nicht länger Teil unserer Nahrung sein, und wir werden die Metzgerei mit Abscheu betrachten.“ – Counsels on Diet and Foods, p. 407 (1884).</p>
<p>„Sein Volk wird kein Fleisch verwenden.“ – Bewusst Essen S. 47 Nr. 115 (1884).</p>
<p>„Diejenigen, welche auf das Kommen des Herrn warten, werden nach und nach das Fleischessen aufgeben. Das Fleisch wird nicht länger Bestandteil ihrer Nahrung sein. Wir sollten uns dieses Ziel stets vor Augen halten und uns beständig bemühen, auf seine Verwirklichung hinzuarbeiten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Gewohnheit des Fleischessens mit dem Licht in Einklang steht, das uns Gott geschenkt hat.“ – Bewusst Essen S.172, Nr.651 (1890).</p>
<p>„Die Frage der Fleischnahrung ist eine ernste Angelegenheit. Sollen sich Menschen vom Fleisch toter Tiere ernähren? Aufgrund der von Gott offenbarten Erkenntnis lautet die Antwort ganz entschieden ‚nein’.“ – Bewusst Essen, S. 179, Nr. 675 (1897).</p>
<p>Obwohl das Licht über die Gesundheitsreform zu dem Zeitpunkt schon gegeben war, und die Hauptgründe, warum auf den Genuss von Fleisch völlig verzichtet werden sollte, genannt worden war, so war das Adventvolk zur Jahrhundertwende (1899-1900) doch noch nicht dazu bereit, das Licht über die Ernährungsfrage anzunehmen.</p>
<p>„Mein Bruder, du musst die Ernährungsfrage nicht zu einem Prüfstein der Gemeindemitgliedschaft machen.“ – Counsels on Diet and Foods, p. 205 (1901).</p>
<p>„Diejenigen, die Fleischnahrung gebrauchen, verachten all die Warnungen, die Gott diesbezüglich gegeben hat. Sie haben keinen Beweis, dass sie auf sicheren Wegen wandeln.“ – Counsels on Diet and Foods, p. 205 (1902).</p>
<p>„Zu diesem Zeitpunkt der Weltgeschichte ist es eine Entehrung Gottes, Fleisch zu essen. Das Essen von Fleisch und der Genuss von Alkohol sind es, die unsere Welt heute wieder in den Zustand, ‚wie er in den Tagen Noahs war’, zurückversetzen.“ – Bible Training School, July 1, 1902.</p>
<p>„&#8230;Viele, die in der Frage des Fleischessens nur halb bekehrt sind, werden Gottes Volk verlassen und nicht mehr mit ihm wandeln.“ – Bewusst Essen S. 173, Nr. 655 (1902).</p>
<p>„Es ist mir deutlich gezeigt worden, dass das Volk Gottes eine entschiedene Haltung gegen das Fleischessen einnehmen sollte.“ – Bewusst Essen S. 174, Nr. 656 (1902).</p>
<p>„Es geschieht zu ihrem Wohl, wenn der Herr der Gemeinde der Übrigen den Ratschlag gibt, auf den Genuss von Fleisch, schwarzem Tee, Bohnenkaffee und anderen schädlichen Nahrungsmitteln zu verzichten. Es gibt genügend andere gesunde und bekömmliche Nahrungsmittel, von denen wir uns ernähren können.“ – Bewusst Essen S. 173, Nr. 654 (1908).</p>
<p>Im Jahr 1909 wurde die Gemeinde angewiesen, „den Genuss von Fleischspeisen nicht zu einem Prüfstein der Gemeindemitgliedschaft zu machen“ (Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 9, S. 153), weil viele Prediger und leitende Brüder immer noch Fleisch aßen. Aus diesem Grund konnte die streng vegetarische Ernährungsweise kein Prüfstein für neue Mitglieder sein. „Die Zeit aber ist noch nicht gekommen, die strengsten Regeln hinsichtlich der Ernährung vorzuschreiben.“ – Zeugnisse für die Gemeinde Bd. 9, S. 156.</p>
<p>Zur gleichen Zeit aber wurde ein weiterer Schritt vorhergesagt, der die Aufgabe von unpassenden Nahrungsbestandteilen erfordern würde.</p>
<p>„Alle, die über die schädlichen Wirkungen von Fleischspeisen, Tee, Bohnenkaffee, Leckerbissen und ungesunden Speisen belehrt wurden und den Entschluss fassten, einen Bund mit Gott zu machen, werden nicht fortfahren, bewusst ihr Verlangen nach ungesunder Nahrung zu befriedigen. Gott fordert, dass man solch Verlangen reinigt und Selbstverleugnung übt in Bezug auf Dinge, die nicht gut sind. Dies muss noch durchgeführt werden, ehe Gottes Volk als vollkommenes Volk vor ihm stehen kann.“ – Zeugnisse für die Gemeinde Bd. 9, S. 147. (1909.)</p>
<p>Heute, wo das Kommen Christi so nahe ist, glauben wir, dass wir eine Zeit erreicht haben, wo diejenigen, die einen Bund mit Gott beim Opfer gemacht haben, nicht mehr ihren Appetit nach Dingen nachgeben werden, die bekannterweise ungesund sind. Deshalb können die Halbbekehrten, die immer noch Fleisch essen wollen, nicht mit Gottes Volk der Übrigen verbunden werden. (Bewusst Essen, Nr. 655), denn Gott verlangt, „die strengsten Regeln hinsichtlich der Ernährung vorzuschreiben.“ – (Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 9, S. 156.)</p>
<p><b>Fortschrittliche Gesundheitsreform</b></p>
<p>„Die Gesundheitsreform sollte fortschreitend sein. So wie die Krankheiten unter den Tieren zunehmen, wird auch der Gebrauch von Milch und Eiern immer unsicherer. Wir sollten uns bemühen, Ersatz für diese Dinge zu suchen, die gesund und nicht zu teuer sind. Die Leute sollten belehrt werden, wie sie, so weit es möglich ist, ohne Milch und Eier kochen und ihre Nahrung doch gesund und schmackhaft zubereiten können.“ – Counsels on Diet and Foods, p. 365.</p>
<p>Während die Krankheiten unter den Tieren im Verhältnis zu der Bosheit der Menschen zunehmen, ist es augenscheinlich, dass die Verwendung von tierischen Produkten nicht mehr sicher ist.</p>
<p>„Die Essensreform muss stufenweise entwickelt werden. Lehrt die Leute, wie sie Speisen ohne Milch und Butter zubereiten können. Sagt ihnen, dass bald die Zeit kommt, da der Genuss von Eiern, Milch, Sahne oder Butter nicht mehr sicher ist, da die Krankheiten unter den Tieren in dem Maße zunehmen wie die Bosheit unter den Menschen. Die Zeit ist nahe, da alle Tiere der Schöpfung wegen der Bosheit des gefallenen Menschengeschlechts unter Krankheiten, dem Fluch unsrer Erde, seufzen werden.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 7, S. 130. 131.</p>
<p><b>Die Wiederherstellung der ursprünglichen Ernährung</b></p>
<p>Am Anfang der Welt, vor dem Sündenfall, sagte Gott zu unseren ersten Eltern Folgendes:<br />
„Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.“ (1. Mose 1, 29.)</p>
<p>„Getreide, Früchte, Nüsse und Gemüse bilden die von unserem Schöpfer für uns gewählte Diät.“ – In den Fußspuren des großen Arztes, S. 300.</p>
<p>„Wenn Fleischspeisen aufgegeben werden, so sollten an deren Stelle verschiedene Getreide, Nüsse, Gemüse und Früchte treten, welche nahrhaft und einladend sind.“ – In den Fußspuren des großen Arztes, S. 322.</p>
<p>„Immer wieder ist mir gezeigt worden, dass Gott bemüht ist, uns Schritt für Schritt zu seinem ursprünglichen Plan zurückzuführen, dass sich der Mensch allein von den natürlichen Produkten der Erde ernähren soll.“ – Bewusst Essen S. 171, Nr. 648.</p>
<p>„Strengstens ausgelebte sittliche Grundsätze werden zum einzigen Schutz der Seele. Wenn es je eine Zeit gab, in der die Kost so einfach wie möglich sein sollte, so ist es die heutige. Unseren Kindern sollten wir kein Fleisch vorsetzen; denn der Einfluss der Fleischnahrung erregt und stärkt die niederen Leidenschaften, ja er ist sogar imstande, die sittlichen Kräfte abzutöten. Getreidespeisen und Früchte, ohne Fett zubereitet und in möglichst natürlichem Zustand belassen, sollte die Nahrung sein, die von denen bevorzugt wird, die sich auf die Verwandlung für den Himmel vorbereiten. Je leichter die Kost ist, umso besser können die Leidenschaften beherrscht werden. Es darf niemals in Betracht kommen, den Appetit ohne Rücksicht auf die körperliche, geistige und seelische Gesundheit zu befriedigen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 349.</p>
<p>Diejenigen, die darauf beharren, dass das Fleischessen in der Bibel nicht verboten ist, auch wenn es missbilligt wird (Sprüche 23, 20; Römer 14, 21; vgl. Jakobus 4, 17), sollten verstehen, dass es nicht „von Anfang an so war“ (Matthäus 19, 8), dass es auch nicht so bleiben wird, wenn das Werk der Wiederherstellung vollendet (Apostelgeschichte 3, 21) und alles neu gemacht wird (Offenbarung 21, 5).</p>
<p>„In der Zeit des Endes soll jede göttliche Verordnung wieder eingesetzt werden.“ – Propheten und Könige, S. 477.</p>
<p><b>Im Reich der Herrlichkeit</b></p>
<p>Auf der neuen Erde werden nach der Vernichtung der Gottlosen, sogar die fleischfressenden Tiere zu pflanzenfressenden, so wie es am Anfang war. 1. Mose 1, 30; Jesaja 11, 6-9; 65, 25; Hesekiel 47, 12.</p>
<p><b>Der Umgang mit Krankheiten</b></p>
<p>Durch die Schöpfung (1. Mose 1, 27; 2, 7) und durch die Erlösung (1. Korinther 6, 19, 20) sind wir Gottes Eigentum. Der Mensch wurde nach Gottes Ebenbild aus Erde geformt. Dieser lebendige Organismus besteht aus drei Bestandteilen – Körper, Seele und Geist – die bestimmten Naturgesetzen unterstehen. Es ist Gottes Plan, sie in heiligem und untadeligem Zustand zu erhalten. 1. Thessalonicher 5, 23. Jeder Einzelne sollte über das Wissen verfügen, wie er für seinen Körper – Gottes Tempel – sorgen muss. Leben und Gesundheit sind Gottes Gaben an uns.</p>
<p>Wenn unser Körper missbraucht wird, ist Krankheit die Folge. In einem solchen Fall sollte die Ursache festgestellt, das schädliche Umfeld verändert und falsche Gewohnheiten korrigiert werden. Dadurch wird der Natur geholfen werden, die Gifte zu beseitigen und das Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen. Sowohl zur Vermeidung, als auch zur Behandlung bereits bestehender Krankheiten besteht die beste Methode darin, die natürlichen Heilmittel anzuwenden, die uns von Gott gegeben wurden, wie beispielsweise: Diät, Hygiene, reine Luft, Sonnenlicht, Mäßigkeit, Ruhe, Bewegung, Wasser, Kräuter, Lehm und der Glaube an die göttliche Kraft. 1. Mose 1, 29; 3, 18; 2. Petrus 1, 6; Markus 6, 31; 1. Mose 2, 15: 2. Könige 5, 10. 14; 20, 7; Johannes 9, 6. 7; Psalm 103, 2. 3; Matthäus 8, 5-13; Markus 5, 25-34; Lukas 5, 20. 24. 25; Psalm 104, 14.</p>
<p>„Zu manchem ehemals Verzweifelten, der geheilt worden war, sagte Jesus: ‚Sündige hinfort nicht mehr, dass dir nicht etwas Ärgeres widerfahre.’ (Johannes 5, 14.) Auf diese Weise lehrte er, dass Krankheit die Folge der Übertretung des göttlichen Gesetzes ist, und zwar sowohl des für die Natur als auch des für das geistliche Leben geltenden Gesetzes. Das große Elend in der Welt bestünde nicht, wenn die Menschen nur in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Schöpfers lebten.“ – Das Leben Jesu, 827. 828.</p>
<p>„Viele würden gesunden, ohne auch nur ein Körnchen Medizin zu nehmen, wenn sie die Gesundheitsgesetze auslebten. Medikamente müssten selten verwendet werden.“ – Medical Ministry, p. 259.</p>
<p>„Wir verwerfen giftige Medizin gemäß der ‚Zeugnisse‘ und sind gegen jede Impfung“, wie in den Glaubensgrundsätzen der STA Reformationsbewegung geschrieben steht. Dies wird wie folgt erklärt:</p>
<p>Der Rat des Anwendens von natürlichen, vorbeugenden Heilmethoden sollten nicht mit akuten Gesundheitsproblemen verwechselt werden. Notfälle sollten von professionellen Medizinern behandelt werden. Lasst uns die Warnung beachten:</p>
<p>„Ich will meine Stimme gegen die Neulinge erheben, die es wagen, Krankheiten angeblich nach der Gesundheitsreform zu behandeln. Gott verhüte, dass wir für sie Versuchsobjekte abgeben!“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 370. 371.</p>
<p>Der Hauptgrund, warum uns der Herr das Licht der Gesundheitsreform gesandt hat, ist der, dass wir seit 1844 im großen Versöhnungstag (Daniel 8, 14) leben, in dem unser Körper als „ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist“ Gott dargebracht werden soll. (Römer 12, 1.)</p>
<p>„Die Ärzte sollten den Gebrauch von Arzneimitteln eher eindämmen, statt ihn auszuweiten. Als Dr. A. zur Gesundheits-Rehabilitationsabteilung kam, legte sie all ihr Wissen über Hygiene beiseite, und verabreichte für fast jedes Leiden kleine Arzneimitteldosen. Das war gegen die von Gott geschenkte Erkenntnis. Außerdem verwirrte es unsere Glieder, die unterwiesen worden waren, auf Arzneimittel in jeder Form zu verzichten.“ – SM 2 : 281.</p>
<p><b>Kleidung und Kosmetik</b></p>
<p>Weil Gott die Gesundheit des ganzen Menschen im Auge hat, sind alle Kleidungsartikel, die einen bestimmten nachteiligen Einfluss auf unsere Gesundheit ausüben deutlich im Worte Gottes verboten. Z. B. Kleidung, die freies Atemholen verhindert, die Deformierung der Wirbelsäule oder anderer Körperteile verursacht, auch ungesunde Chemikalien, die oft auf der Haut angwandt werden, wie Kosmetika und solche, die beim Haare färben verwendet werden. 2. Mose 15, 26.</p>
<p><b>Gesunde Kleidung</b></p>
<p>„Um die gesündeste Kleidung zu sichern, müssen die Bedürfnisse eines jeden Körperteiles sorgfältig beachtet werden. Das Klima, die Umgebung, der Gesundheitszustand, Alter und Beschäftigung müssen alle in Betracht gezogen werden. Jeder Teil der Kleidung sollte bequem sitzen und weder den Blutumlauf noch eine freie, volle, natürliche Atmung behindern. Alles was man trägt sollte so lose sein, dass die Kleidung sich mithebt, wenn man die Arme in die Höhe streckt.“ – In den Fußspuren des großen Arztes, S. 297.</p>
<p>„Das Ausmaß der Leiden, die bei Frauen durch ungesunde Kleidung verursacht werden, kann gar nicht richtig eingeschätzt werden. Viele wurden dadurch, dass sie den Forderungen der Mode nachgegeben haben, zu lebenslangen Invaliden. Gesundheit und Leben wurden diesem unersättlichen Götzen geopfert. Viele scheinen zu denken, sie hätten das Recht, mit ihrem Körper umzugehen, wie es ihnen gefällt; dabei vergessen sie aber, dass ihr Körper nicht ihr Eigentum ist. Der Schöpfer, von dem sie gebildet wurden, hat Forderungen an sie, die sie nicht einfach beiseite schieben können. Jede unnötige Übertretung der Gesetze, denen unser Wesen unterworfen ist, ist in Wirklichkeit eine Übertretung des Gesetzes Gottes, und damit eine Sünde in den Augen des Himmels. Der Schöpfer wusste, wie er den menschlichen Körper formen sollte. Er musste nicht die Modeschöpfer in Bezug auf ihre Ideen von Schönheit befragen. Gott, der alles Schöne und Herrliche in der Natur erschaffen hat, verstand, wie er den menschlichen Körper schön und gesund machen konnte. Die modernen Verbesserungen an seinem Plan sind eine Beleidigung für den Schöpfer. Sie entstellen das, was er vollkommen erschaffen hat.“ – Christian Temperance and Bible Hygiene, S. 87. 88.</p>
<p>„Viele, die vorgeben an die Zeugnisse zu glauben, vernachlässigen das verliehene Licht. Die Kleiderreform wird von vielen sehr gleichgültig behandelt, von andern sogar mit Verachtung, weil sie ein Kreuz einschließt. Ich danke Gott für dieses Kreuz. Genau das benötigen wir, um Gottes Volk, das die Gebote hält, von der Welt zu unterscheiden und zu trennen. Die Kleiderreform stellt für uns das dar, was für das alte Israel die blauen Schnüre und Quasten an ihren Kleidern waren. Die Hochmütigen und jene, welche die heilige Wahrheit nicht lieben, die sie von der Welt trennt, werden dies durch ihre Werke zeigen. Gott hat uns in seiner Vorsehung die Erkenntnis über die Gesundheitsreform geschenkt, damit wir sie in ihrem ganzen Umfang verstehen, dem Licht folgen und durch richtiges Verhalten Gesundheit besitzen und Gott verherrlichen und andern ein Segen sein können.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 3, S. 183.</p>
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		<title>Die Ehe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christliches Gesundheitswerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 09:02:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gott sah, dass es nicht gut für den Menschen war, allein zu sein. 1. Mose 2, 18. Deshalb setzte er die Ehe als eine Einrichtung ein und verkündete das Gesetz der Ehe allen Kindern Adams bis zum Ende der Zeit. Gott selbst gab Adam eine Frau als Begleiterin. „Er verordnete, dass Männer und Frauen in dem heiligen Ehestand verbunden sein sollten, um Familien zu gründen, deren Glieder mit Ehre gekrönt als Glieder der himmlischen Familie anerkannt werden sollten.“ – In den Fußspuren des großen Arztes, S. 362. Nach Gottes Plan sollte in der ehelichen Beziehung der Mann seine Frau als zweites Ich betrachten, als „Bein von seinem Bein und Fleisch von seinem Fleisch“ 1. Mose 2, 18. 23. 24; Markus 10, 6-8; Epheser 5, 28. 29; Kolosser 3, 19. Obwohl die Ehe durch die Sünde degradiert wurde, soll diese göttliche Einrichtung vor Christi Wiederkunft unter Gottes Volk wieder in den ursprünglichen Zustand gebracht werden. Apostelgeschichte 3, 20. 21; Markus 10, 5-9. Wenn die Ehe nach Gottes Willen geführt wird: a. bewahrt sie die sittliche Reinheit von Mann und Frau und sichert das Glück der Menschheit. Hebräer 13, 4; 1. Korinther 7, 2-9; Psalm 128, 1-6; Sprüche 5, 18; 31, 10-31. b. sichert sie die sozialen Bedürfnisse des Menschen. 1. Mose 2, 18. c. erhebt sie die körperliche, geistige und moralische Natur der menschlichen Wesen. Sprüche 18, 22; 19, 14; 1. Petrus 3, 1. 7. d. sichert sie das Überleben und die Vermehrung der menschlichen Rasse in einer sittlichen und gesunden Art und Weise. 1. Mose 1, 27. 28. Es war von Anfang an Gottes Absicht, dass das Ehegelübde beide Seiten aneinander mit einem unauflöslichen Band „fürs Leben“ verbinden sollte. Matthäus 19, 6; Markus 10, 11. 12; Lukas 16, 18. Scheidung ist nicht im Einklang mit dem Willen Gottes. Maleachi 2, 14-16. Im Falle der Trennung, sollen sie bis zum Tod des Partners alleine bleiben oder sich wieder miteinander versöhnen. Römer 7, 1-3; 1. Korinther 7, 10-15. 39 (Matthäus 5, 32 und 19, 9 werden in anderen Veröffentlichungen erklärt, welche zeigen, dass diese beiden Verse Ehescheidung und Wiederheirat weder billigen noch verteidigen). Christen sollten nur mit solchen, die den gleichen Glauben haben, in der Ehe vereinen. Die Ehe mit einem Ungläubigen (nicht Glied der Gemeinde) ist eine ernste Sünde, die eine Trennung von Christus bedeutet. 2. Mose 34, 12. 16; 5. Mose 7, 3. 4; Nehemia 13, 23-27; 2. Korinther 6, 14. „Wie kannst du als Kind Gottes und durch Christi Blut erworbener Untertan seines Reiches dich mit jemandem verbinden, der Jesu Ansprüche nicht anerkennt und sich nicht von seinem Geiste leiten lässt? Die Gebote, die ich angeführt habe, sind nicht Menschen-, sondern Gotteswort. Wäre der Gefährte deiner Wahl auch in jeder anderen Hinsicht würdig (er ist es nicht), so hat er doch die Botschaft für unsere Zeit nicht angenommen. Er ist ungläubig, und dir hat der Himmel verboten, dich mit ihm zu verbinden. Du kannst dieses ausdrückliche Gebot nicht ohne Gefahr für deine Seele missachten.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 5, S. 382. „Das jugendliche Gemüt umgibt die Ehe mit überschwänglicher Romantik, und es ist schwer, sich von der Vorstellung freizumachen, die die Einbildungskraft dem Gemüt eingeflößt hat. Ebenso schwer ist es, dem Verstand die bedeutende Verantwortung einzuprägen, die ein Ehegelübde in sich schließt. Dieses Gelübde verknüpft die Geschicke zweier Menschen durch Bande, die nur durch den Tod getrennt werden sollten.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 4, S. 550. Obwohl Polygamie (Vielehe) in alttestamentlichen Zeiten entgegen Gottes Absicht toleriert wurde, werden im christlichen Zeitalter nur monogame Ehen (Einehe) akzeptiert. 1. Korinther 7, 2; Epheser 5, 23. 33; Matthäus 19, 4-6; Maleachi 2, 15. „Sehr früh wurde die Vielehe üblich. Sie gehörte zu den Sünden, die den Zorn Gottes über die vorsintflutliche Welt herabriefen.“ &#8211; Patriarchen und Propheten, S. 313. Die eheliche Beziehung veranschaulicht die Einheit, die zwischen Christus und seiner Gemeinde besteht. Jesaja 54, 4. 5; Jeremia 3, 14. Epheser 5, 24-28; Hosea 2, 21. 22. „Gott stiftete die erste Ehe. Der Schöpfer des Weltalls wurde auch der Urheber dieser Einrichtung. ‚Die Ehe soll in Ehren gehalten werden.’ (Hebräer 13, 4.) [Der folgende Satz ist nach dem englischen Original zitiert.] Sie war eine der ersten Gaben Gottes an den Menschen, und sie ist eine der beiden Einrichtungen, die Adam nach dem Sündenfall mit aus dem Paradies nahm. Wer die göttlichen Grundsätze in der Ehe anerkennt und beobachtet, für den wird sie zum Segen. Sie hütet die Reinheit und das Glück des Menschengeschlechts. Sie sorgt für die geselligen Bedürfnisse und veredelt seine leibliche, geistige und sittliche Natur.“ – Patriarchen und Propheten, S. 22. „Das Familienband ist das festeste, das zärtlichste und heiligste irgendeiner Verbindung auf Erden. Es war dazu bestimmt, ein Segen für die Menschheit zu sein. Und es dient zum Segen, wenn man in der Furcht Gottes und mit richtiger Erkenntnis für seine Verantwortlichkeit in den Ehebund eintritt.“ – In den Fußspuren des großen Arztes, S. 362. 363. Grundvoraussetzungen „Junge Männer und Frauen sollten, ehe sie die Verantwortlichkeiten übernehmen, die in der Ehe eingeschlossen sind, eine praktische Lebenserfahrung haben, die sie für ihre Pflichten und Lasten vorbereitet. Vom frühen Heiraten sollte man abraten. Eine so wichtige Verbindung wie die Ehe und so weitreichend in ihren Folgen, sollte nicht eilig ohne genügende Vorbereitung eingegangen werden und nicht, ehe die geistigen und körperlichen Kräfte gut entwickelt sind. Beide Teile mögen keinen weltlichen Reichtum besitzen, aber sie sollten den viel größeren Segen einer guten Gesundheit haben. In den meisten Fällen sollte kein großer Altersunterschied herrschen. Eine Vernachlässigung dieser Regel kann eine ernste Schädigung der Gesundheit des Jüngeren zur Folge haben; und oft werden die Kinder der geistigen und körperlichen Kräfte beraubt. Sie können von alten Eltern nicht die Fürsorge und Gesellschaft empfangen, welche ihr junges Leben erfordert. Der Tod beraubt sie vielleicht des Vaters oder der Mutter zu einer Zeit, wo sie ihrer Liebe und ihrer Leitung am meisten bedürfen. Nur in Christo kann man sicher den Bund der Ehe eingehen. Menschliche Liebe sollte ihr festes Band von der göttlichen<a href="https://cgw-staref.at/die-ehe/" rel="bookmark">Mehr lesen &#187;<span class="screen-reader-text">Die Ehe</span></a>]]></description>
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<header class="csc-header csc-header-n1">Gott sah, dass es nicht gut für den Menschen war, allein zu sein. 1. Mose 2, 18. Deshalb setzte er die Ehe als eine Einrichtung ein und verkündete das Gesetz der Ehe allen Kindern Adams bis zum Ende der Zeit. Gott selbst gab Adam eine Frau als Begleiterin. „Er verordnete, dass Männer und Frauen in dem heiligen Ehestand verbunden sein sollten, um Familien zu gründen, deren Glieder mit Ehre gekrönt als Glieder der himmlischen Familie anerkannt werden sollten.“ – In den Fußspuren des großen Arztes, S. 362.</p>
<p>Nach Gottes Plan sollte in der ehelichen Beziehung der Mann seine Frau als zweites Ich betrachten, als „Bein von seinem Bein und Fleisch von seinem Fleisch“ 1. Mose 2, 18. 23. 24; Markus 10, 6-8; Epheser 5, 28. 29; Kolosser 3, 19.</p>
<p>Obwohl die Ehe durch die Sünde degradiert wurde, soll diese göttliche Einrichtung vor Christi Wiederkunft unter Gottes Volk wieder in den ursprünglichen Zustand gebracht werden. Apostelgeschichte 3, 20. 21; Markus 10, 5-9.</p>
<p>Wenn die Ehe nach Gottes Willen geführt wird:</p>
<p>a. bewahrt sie die sittliche Reinheit von Mann und Frau und sichert das Glück der Menschheit. Hebräer 13, 4; 1. Korinther 7, 2-9; Psalm 128, 1-6; Sprüche 5, 18; 31, 10-31.</p>
<p>b. sichert sie die sozialen Bedürfnisse des Menschen. 1. Mose 2, 18.</p>
<p>c. erhebt sie die körperliche, geistige und moralische Natur der menschlichen Wesen. Sprüche 18, 22; 19, 14; 1. Petrus 3, 1. 7.</p>
<p>d. sichert sie das Überleben und die Vermehrung der menschlichen Rasse in einer sittlichen und gesunden Art und Weise. 1. Mose 1, 27. 28.</p>
<p>Es war von Anfang an Gottes Absicht, dass das Ehegelübde beide Seiten aneinander mit einem unauflöslichen Band „fürs Leben“ verbinden sollte. Matthäus 19, 6; Markus 10, 11. 12; Lukas 16, 18. Scheidung ist nicht im Einklang mit dem Willen Gottes. Maleachi 2, 14-16. Im Falle der Trennung, sollen sie bis zum Tod des Partners alleine bleiben oder sich wieder miteinander versöhnen. Römer 7, 1-3; 1. Korinther 7, 10-15. 39 (Matthäus 5, 32 und 19, 9 werden in anderen Veröffentlichungen erklärt, welche zeigen, dass diese beiden Verse Ehescheidung und Wiederheirat weder billigen noch verteidigen).</p>
<p>Christen sollten nur mit solchen, die den gleichen Glauben haben, in der Ehe vereinen. Die Ehe mit einem Ungläubigen (nicht Glied der Gemeinde) ist eine ernste Sünde, die eine Trennung von Christus bedeutet. 2. Mose 34, 12. 16; 5. Mose 7, 3. 4; Nehemia 13, 23-27; 2. Korinther 6, 14.</p>
<p>„Wie kannst du als Kind Gottes und durch Christi Blut erworbener Untertan seines Reiches dich mit jemandem verbinden, der Jesu Ansprüche nicht anerkennt und sich nicht von seinem Geiste leiten lässt? Die Gebote, die ich angeführt habe, sind nicht Menschen-, sondern Gotteswort. Wäre der Gefährte deiner Wahl auch in jeder anderen Hinsicht würdig (er ist es nicht), so hat er doch die Botschaft für unsere Zeit nicht angenommen. Er ist ungläubig, und dir hat der Himmel verboten, dich mit ihm zu verbinden. Du kannst dieses ausdrückliche Gebot nicht ohne Gefahr für deine Seele missachten.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 5, S. 382.</p>
<p>„Das jugendliche Gemüt umgibt die Ehe mit überschwänglicher Romantik, und es ist schwer, sich von der Vorstellung freizumachen, die die Einbildungskraft dem Gemüt eingeflößt hat. Ebenso schwer ist es, dem Verstand die bedeutende Verantwortung einzuprägen, die ein Ehegelübde in sich schließt. Dieses Gelübde verknüpft die Geschicke zweier Menschen durch Bande, die nur durch den Tod getrennt werden sollten.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 4, S. 550.</p>
<p>Obwohl Polygamie (Vielehe) in alttestamentlichen Zeiten entgegen Gottes Absicht toleriert wurde, werden im christlichen Zeitalter nur monogame Ehen (Einehe) akzeptiert. 1. Korinther 7, 2; Epheser 5, 23. 33; Matthäus 19, 4-6; Maleachi 2, 15.</p>
<p>„Sehr früh wurde die Vielehe üblich. Sie gehörte zu den Sünden, die den Zorn Gottes über die vorsintflutliche Welt herabriefen.“ &#8211; Patriarchen und Propheten, S. 313.</p>
<p>Die eheliche Beziehung veranschaulicht die Einheit, die zwischen Christus und seiner Gemeinde besteht. Jesaja 54, 4. 5; Jeremia 3, 14. Epheser 5, 24-28; Hosea 2, 21. 22.</p>
<p>„Gott stiftete die erste Ehe. Der Schöpfer des Weltalls wurde auch der Urheber dieser Einrichtung. ‚Die Ehe soll in Ehren gehalten werden.’ (Hebräer 13, 4.) [Der folgende Satz ist nach dem englischen Original zitiert.] Sie war eine der ersten Gaben Gottes an den Menschen, und sie ist eine der beiden Einrichtungen, die Adam nach dem Sündenfall mit aus dem Paradies nahm. Wer die göttlichen Grundsätze in der Ehe anerkennt und beobachtet, für den wird sie zum Segen. Sie hütet die Reinheit und das Glück des Menschengeschlechts. Sie sorgt für die geselligen Bedürfnisse und veredelt seine leibliche, geistige und sittliche Natur.“ – Patriarchen und Propheten, S. 22.</p>
<p>„Das Familienband ist das festeste, das zärtlichste und heiligste irgendeiner Verbindung auf Erden. Es war dazu bestimmt, ein Segen für die Menschheit zu sein. Und es dient zum Segen, wenn man in der Furcht Gottes und mit richtiger Erkenntnis für seine Verantwortlichkeit in den Ehebund eintritt.“ – In den Fußspuren des großen Arztes, S. 362. 363.</p>
<p><b>Grundvoraussetzungen</b></p>
<p>„Junge Männer und Frauen sollten, ehe sie die Verantwortlichkeiten übernehmen, die in der Ehe eingeschlossen sind, eine praktische Lebenserfahrung haben, die sie für ihre Pflichten und Lasten vorbereitet. Vom frühen Heiraten sollte man abraten. Eine so wichtige Verbindung wie die Ehe und so weitreichend in ihren Folgen, sollte nicht eilig ohne genügende Vorbereitung eingegangen werden und nicht, ehe die geistigen und körperlichen Kräfte gut entwickelt sind.</p>
<p>Beide Teile mögen keinen weltlichen Reichtum besitzen, aber sie sollten den viel größeren Segen einer guten Gesundheit haben. In den meisten Fällen sollte kein großer Altersunterschied herrschen. Eine Vernachlässigung dieser Regel kann eine ernste Schädigung der Gesundheit des Jüngeren zur Folge haben; und oft werden die Kinder der geistigen und körperlichen Kräfte beraubt. Sie können von alten Eltern nicht die Fürsorge und Gesellschaft empfangen, welche ihr junges Leben erfordert. Der Tod beraubt sie vielleicht des Vaters oder der Mutter zu einer Zeit, wo sie ihrer Liebe und ihrer Leitung am meisten bedürfen.</p>
<p>Nur in Christo kann man sicher den Bund der Ehe eingehen. Menschliche Liebe sollte ihr festes Band von der göttlichen Liebe empfangen. Nur wo Christus regiert, kann eine tiefe, wahre selbstlose Zuneigung bestehen.“ – In den Fußspuren des großen Arztes, S. 363. 364.</p>
<p><b>Ein heiliger Kreis</b></p>
<p>„Obgleich Schwierigkeiten, Verwicklungen und Entmutigungen entstehen mögen, sollten weder der Mann noch die Frau den Gedanken hegen, dass ihre Verbindung ein Fehler oder eine Enttäuschung sei. Fasst den Entschluss, einer dem anderen alles zu sein. Erweist einander dieselbe Aufmerksamkeit wie am Anfang. Einer ermutige den anderen auf jede Weise, den Kampf des Lebens auszufechten. Denkt darüber nach, wie einer des anderen Glück fördern kann. Lasst gegenseitige Liebe und Ertragen herrschen. Dann wird die Ehe, anstatt das Ende der Liebe, der Anfang der Liebe sein. Die Wärme wahrer Freundschaft, die Liebe, welche Herz mit Herz verbindet, ist ein Vorgeschmack himmlischer Freuden.“ (In den Fußspuren des großen Arztes, S. 366. 367.)</p>
<p><b>Reinheit und Glück</b></p>
<p>„Aber um der Hurerei willen habe ein jeglicher sein eigen Weib, und eine jegliche habe ihren eigenen Mann.“ (1. Korinther 7, 2.)</p>
<p>„Die Ehe ist ein Segen, sie hütet die Reinheit und das Glück des Menschengeschlechts.“ – Patriarchen und Propheten, S. 22.</p>
<p>„Die Ehe soll ehrlich gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt; die Hurer aber und die Ehebrecher wird Gott richten.“ (Hebräer 13, 4.)</p>
<p>Jeder Christ sollte die Richtlinien in der Bibel und in den Zeugnissen sorgfältig beachten. 1. Korinther 6, 18; 7, 1-13. 27. 28. 39; Kolosser 3, 18. 19.</p>
<p>„Jede Familie ist von einem heiligen Kreis umgeben, welcher ungebrochen bleiben sollte. Kein anderer Mensch hat das Recht, in diesen Kreis zu treten. Weder der Mann noch die Frau sollten einem anderen erlauben, das Vertrauen zu teilen, welches ihnen ganz allein gehört.“ – In den Fußspuren des großen Arztes, S. 367.</p>
<p>„Vermeide die erste Annäherung zur Gefahr. Die Interessen der Seele können nicht leicht genommen werden. Dein Kapital ist dein Charakter. Hege ihn wie einen Goldschatz. Sittliche Reinheit, Selbstachtung und tatkräftiger Widerstand sind fortwährend und entschieden anzuwenden. Es sollte nicht eine Abweichung von der Zurückhaltung geben. Ein Akt der Vertraulichkeit, eine Unbesonnenheit, kann die Seele gefährden, die Tür zur Versuchung öffnen und die Kraft des Widerstandes brechen.“ – Adventist Home, p. 404.</p>
<p>„Wie sorgfältig sollte der Mann und Vater sein, seinem Ehegelübde treu zu sein&#8230; Hier vergessen sich viele. Die Gedanken ihres Herzens tragen nicht den reinen, heiligen Charakter, den Gott verlangt&#8230;“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 5, S. 624.</p>
<p>„Ich bin angewiesen worden, den verheirateten Männern zu sagen: Eure Zuneigung und euer Respekt gebührt euren Frauen, den Müttern eurer Kinder.“ – Adventist Home, p. 337.</p>
<p>„Wenn [unsere Schwestern] diese Haltung einnehmen [der Demut, Bescheidenheit und Zurückhaltung], werden sie nicht mit ungebührlicher Aufmerksamkeit von Männern innerhalb oder außerhalb der Gemeinde bedacht werden. Alle werden fühlen, dass diese gottesfürchtigen Frauen von einer Atmosphäre der Reinheit umgeben sind, die sie vor unerlaubten Freiheiten schützen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 449. 450.</p>
<p>„Viele Eltern trachten nicht nach Erkenntnis betreffs des ehelichen Lebens. Sie sind nicht wachsam, damit Satan sie nicht überliste und ihren Verstand und ihr Leben beherrsche. Sie erkennen nicht, dass Gott von ihnen erwartet, ihr Eheleben von jeglicher Ausschweifung freizuhalten. Nur sehr wenige empfinden, dass es zur religiösen Verantwortung gehört, die Leidenschaften zu bezwingen. Sie haben sich mit dem Gegenstand ihrer Wahl verheiratet und schlussfolgern, dass die Ehe die Zügellosigkeit der niederen Triebe rechtfertige. Sogar Männer und Frauen, die sich zur Frömmigkeit bekennen, lassen ihren wollüstigen Begierden die Zügel schießen und denken nicht daran, dass Gott sie für die unbeherrschte Verschwendung ihrer Lebenskraft, die den gesamten Organismus beeinträchtigt und schwächt, verantwortlich hält.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 466.</p>
<p>„Diese bekenntlichen Christen&#8230; sollten die Resultate jedes Vorrechts der ehelichen Beziehung in Betracht ziehen und geheiligte Grundsätze sollten die Basis jeder Handlung sein. In sehr vielen Fällen haben Eltern&#8230; ihre ehelichen Vorrechte missbraucht und durch Befriedigung ihre niederen Leidenschaften gestärkt. Das Erlaubte im Übermaß zu genießen, macht es zu einer schweren Sünde.“ – The Adventist Home, S. 122.</p>
<p>„Indem der Mensch Christus als persönlichen Heiland annimmt, kommt er in das gleiche innige Verhältnis zu Gott und genießt die besondere Gunst, wie sein geliebter Sohn. Er wird geehrt und verherrlicht und hat ein enges Verhältnis mit Gott. Sein Leben wird durch Christus in Gott geborgen. Oh, welche Liebe, welch wunderbare Liebe! Das ist meine Belehrung über die sittliche Reinheit.“ – Manuscript Releases (MP 120. 1).</p>
<p>„Die Gnade Christi allein kann die Ehe zu dem machen, was sie nach dem Willen Gottes sein soll – eine Zelle, die der Menschheit Segen und Auftrieb verleiht. Solche Familien auf Erden stellen zusammen durch ihre Einigkeit, ihren Frieden und ihre Liebe die höhere, die himmlische Familie dar.“ – Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 75.</p>
<p><b>Sexuelle Unmoral</b></p>
<p>Alle unmoralischen sexuellen Praktiken wie Homosexualität, lesbische Liebe, Perversität, Blutschande und dergleichen werden in Gottes Wort als ein Gräuel bezeichnet. Römer 1, 26. 27; 1. Korinther 6, 9. 10; 3. Mose 18, 6-24; Judas 7.</p>
<p><b>DIE CHRISTLICHE FAMILIE</b></p>
<p>Nachdem er Adam und Eva geschaffen hatte, vereinigte sie Gott als Mann und Frau, segnete sie und sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar und mehret euch und füllt die Erde und machet sie euch untertan.“ (1. Mose 1, 28.) Es war Gottes Absicht, dass die Erde mit Wesen, die nach seinem Bild geschaffen waren, bewohnt und mit Familien gefüllt wurde, die ihm Ehre brachten und Mitglieder der großen Familie im Himmel würden. Jesaja 45, 18; Epheser 3, 14. 15. Obwohl Gottes ursprüngliche Absicht als Folge der Sünde des Menschen vereitelt wurde, ist ihre schließliche Erfüllung sicher. Römer 8, 28; Offenbarung 21, 3. 5.</p>
<p>Die Familie ist das erste Glied der Gesellschaft. In der christlichen Familie wird Gott die höchste Anbetung gebracht. Er ist das Haupt, der Beschützer, der Führer und der Lehrer solcher Familien. Die christliche Familie ist die kleinste Einheit der Gemeinde Gottes auf Erden. Matthäus 18, 20. Die christliche Familie ist auch eine Schule, wo ihre Mitglieder sowohl Lehrer als auch Schüler sind, die ihr Wissen teilen und voneinander lernen. Das Wort Gottes sollte, zusammen mit dem Buch der Natur, die Haupt-Unterrichtsquelle in der Familienschule sein. Das Anliegen der Familie sollte es sein, ihre Schüler für die Nützlichkeit in diesem Leben und für den Eintritt in die himmlische Schule vorzubereiten. 5. Mose 6, 4-9; Psalm 128, 1-6.</p>
<p>Ein besonderes Werk der Wiederherstellung in der Familie ist für die Zeit vor Christi zweitem Kommen prophezeit. Maleachi 3, 23. 24.</p>
<p><b>Der Ehemann und Vater</b></p>
<p>Der christliche Ehemann, als Vater und Priester der Familie, ist ihr Beschützer, Lehrer, Führer und Ernährer. 1. Mose 3, 19; 1. Korinther 11, 3. Das ist die ihm von Gott zugewiesene Rolle. Er ist verantwortlich für das geistliche, geistige und körperliche Wohlergehen seiner Familie. Epheser 6, 4; 5, 28-31, 33; 1. Timotheus 5, 8; 1. Petrus 3, 7.</p>
<p>Gemeinsam mit seiner Frau soll er seinen Kindern beibringen, Gott zu lieben und ihm zu gehorchen. Er soll sie zur Nützlichkeit in diesem und dem zukünftigen Leben entsprechend den Anweisungen der Bibel erziehen. Als Priester der Familie ist der Vater der Hauptverantwortliche für die religiöse Unterweisung und Ausbildung seiner Kinder. Er ist auch derjenige, der morgens und abends die Andachten in der Familie leiten soll. 1. Mose 18, 19; 35, 2-4; Josua 24, 15; Kolosser 3, 21.</p>
<p><b>Die Ehefrau und Mutter</b></p>
<p>Die christliche Ehefrau ist als Mutter die wichtigste Lehrerin der Kinder, besonders in ihren ersten Lebensjahren. Sie hat eine große und wichtige Verantwortung, ihre Kinder nach den Anweisungen, die ihr im Wort Gottes gegeben wurden, heranzubilden und zu erziehen. Zusammen mit ihrem Mann ist sie für das geistliche, geistige und körperliche Wohlergehen der Kinder verantwortlich und soll in ihren Kindern einen gottähnlichen Charakter für Zeit und Ewigkeit entwickeln. Während der Vater das Band der Familie ist, ist die Mutter die Hausfrau. Sprüche 31, 10-31; Epheser 5, 22-24. 33; 1. Thessalonicher 5, 23; 1. Timotheus 5, 4; Titus 2, 4. 5.</p>
<p><b>Die Kinder in der Familie</b></p>
<p>Kinder sind das Erbe des Herrn. Psalm 127, 3-5; Sprüche 17, 6. Sie sind die Zukunft der Gesellschaft und der Gemeinde Gottes auf Erden. Sie sind den Vätern und Müttern mit dem Ziel anvertraut worden, sie auszubilden und zu erziehen, Mitglieder der himmlischen Familie und nützliche Mitglieder der Gesellschaft auf Erden, zu werden. Psalm 144, 12; Jesaja 8, 18. Kinder sollen lernen, ihre Eltern zu lieben, zu ehren, zu respektieren und ihnen zu gehorchen, so wie es sich im Herrn gebührt. 2. Mose 20, 12. Sie sollen auch lernen, Gott zu lieben und ihm zu gehorchen, sowie den Prediger, Lehrer, Leiter und alle, denen Gott Autorität verliehen hat, zu respektieren. Kinder sollen dazu erzogen und ermutigt werden, sich vorzubereiten, Gottes Mitarbeiter auf Erden zu werden, indem sie Gewerbe und/oder Berufe erlernen, die helfen können, sein Reich zu fördern und das Kommen Christi zu beschleunigen. 3. Mose 19, 32; 2. Könige 2, 23. 24; Psalm 78, 2-7; Sprüche 22, 6; Epheser 6, 1-3; Kolosser 3, 20.</p>
<p>„Gott schuf den Menschen zu seiner eigenen Verherrlichung, damit die menschliche Familie nach Prüfung und Bewährung mit der himmlischen Familie vereint werden könnte. Es war Gottes Absicht, den Himmel mit der menschlichen Familie neu zu bevölkern, wenn sie sich gegenüber einem jeden seiner Worte gehorsam erwiesen. Adam sollte geprüft werden, ob er wie die treuen Engel gehorsam oder ungehorsam sein würde.“ – Bibelkommentar, S. 10.</p>
<p>„In jener Zeit war der Vater zugleich Oberhaupt und Priester der Familie. Und er besaß auch noch Vollmacht über seine Kinder, wenn sie bereits eigene Familien hatten. Seine Kinder und Enkel wurden gelehrt, in Glaubensdingen wie in alltäglichen Angelegenheiten ihn als ihr Oberhaupt anzuerkennen. Diese patriarchalische Lebensform versuchte Abraham beizubehalten, weil sie die Gotteserkenntnis bewahren half. Es war wünschenswert, die Familienglieder fest zusammenzuschließen als Schutzwall gegen die weit verbreitete und tief eingewurzelte Abgötterei. Mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln bemühte er sich, seine Leute vor der Vermischung mit den Heiden zu schützen und sie deren abgöttische Gewohnheiten gar nicht sehen zu lassen. Er wusste, dass die Vertrautheit mit dem Bösen unmerklich die besten Grundsätze verdirbt. Sorgfältig hielt er deshalb jede Art falschen Glaubens von den Seinen fern und pflegte die Erinnerung an den lebendigen, anbetungswürdigen Gott, an seine Majestät und Herrlichkeit.“ – Patriarchen und Propheten, S. 120.</p>
<p>„Damit Eltern und Lehrer dieser Aufgabe gewachsen sind, müssen sie selbst „den Weg“ kennen, den das Kind einschlagen soll. Das umschließt mehr als nur Bücherweisheit. Es gehört alles dazu, was gut, kraftvoll, rechtschaffen und heilig ist. Erziehung umfasst Mäßigkeit, Frömmigkeit, brüderliches Wohlwollen, die Liebe zu Gott und die Liebe untereinander. Um dieses Ziel zu erreichen, erfordert die körperliche, geistige, sittliche und religiöse Erziehung der Kinder besondere Aufmerksamkeit.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 3, S. 141.</p>
<p>„Der frühesten Erziehung des Kindes kann nicht zu viel Wichtigkeit beigelegt werden. Die in den ersten Jahren der Kindheit empfangenen Lehren und gebildeten Gewohnheiten üben einen größeren Einfluss auf die Bildung des Charakters und die Richtung des Lebens aus als alle Belehrungen und Unterweisungen späterer Jahre.“ – In den Fußspuren des großen Arztes, S. 386.</p>
<p>„Mütter mögen viele Dinge gelernt haben, aber das wichtigste Wissen haben sie erst, wenn sie Christus als ihren persönlichen Heiland kennengelernt haben. Wenn Christus im Heim wohnt, wenn Mütter ihn zu ihrem Ratgeber gemacht haben, werden sie ihre Kinder von klein auf in den Grundsätzen echter Frömmigkeit erziehen.“ – Wie führe ich mein Kind?, S. 295.</p>
<p>„Der größte Beweis, der vor der Welt für die Kraft des Christentums abgelegt werden kann, ist eine wohlgeordnete, richtig erzogene Familie.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 4, S. 332.</p>
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		<title>Die Gabe der Weissagung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christliches Gesundheitswerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 08:47:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glaubenspunkte]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem Christus in den Himmel aufgefahren war, und sich die Jünger durch Glauben und Gebet gänzlich Gott übergeben und vollkommene Einigkeit erlangt hatten, wurde der Heilige Geist in seiner Fülle über sie ausgegossen. Lukas 24, 49. Apostelgeschichte 2, 1-4. Ihnen wurden dann geistliche Gaben verliehen, die zum allgemeinen Wohl der Gemeinde und zum Fortschritt des göttlichen Werkes verwendet werden sollten. Die Gaben des Geistes, die den ersten Christen gegeben wurden, beinhalteten das Apostelamt, das Wort der Weisheit, das Wort der Erkenntnis, den Glauben, das Heilen, die Prophetie, das Unterscheiden von Geistern, Wunder zu tun, die Sprachenauslegung, das Lehren, die Verwaltung und die Wohltätigkeit (die reine, tätige Liebe). Amos 3, 7; 1. Korinther 12, 7-11. 28; Epheser 4, 7. 8. 11; 1. Petrus 4, 10. 11. Während er der Gemeinde rät „nach den besten Gaben zu streben“, betont der Apostel Paulus den „noch köstlicheren Weg“ – die Nächstenliebe. 1. Korinther 12, 31; 13, 1-8. 13. Dann fügte er hinzu: „Fleißiget euch der geistlichen Gaben, am meisten aber, dass ihr weissagen möget!“ (1. Korinther 14, 1.) Das sichere Wort der Prophetie ist grundlegend für unseren Glauben. Sprüche 29, 18; Hosea 12, 11. 14; 2. Chronik 20, 20; Matthäus 10, 41; 1. Thessalonicher 5, 19-21; 2. Petrus 1, 19-21. Die Gaben des Geistes sollen vor Christi zweitem Kommen unter den treuen Übrigen wiederhergestellt werden. 1. Korinther 1, 7. 8. Entsprechend der Verheißung Gottes, wurde die Gabe der Prophetie in diesen letzten Tagen in der wahren Gemeinde wiederhergestellt. Joel 3, 1; Apostelgeschichte 2, 14-21; Offenbarung 12, 17. (vgl. Offenbarung 19, 10). Kurz nach der zweiten großen Enttäuschung im Jahr 1844 wurde Ellen G. White von Gott zum prophetischen Dienst unter den ersten Adventisten berufen, und ihr Werk bestand die Prüfung nach Jesaja 8, 20 und Matthäus 7, 16. 20. Das hauptsächliche Ziel der Schriften von Ellen G. White ist es, Männer und Frauen zum vernachlässigten Wort Gottes zurückzubringen, ihre Herzen mit den Wahrheiten, die schon in der Bibel offenbart wurden, zu beeindrucken, und die Gläubigen davor zu bewahren, sich von ihnen zu entfernen. „Gott hat in seinem Wort versprochen, in den ‚letzten Tagen’ Gesichte zu geben, nicht als eine neue Richtschnur des Glauben, sondern zum Trost seines Volkes, und um denen zu helfen, die von der Bibelwahrheit abgewichen sind.“ – Erfahrungen und Gesichte, S. 69. „In alter Zeit sprach Gott zu den Menschen durch den Mund der Propheten und Apostel. In diesen Tagen spricht er zu ihnen durch die Zeugnisse seines Geistes. Nie hat es eine Zeit gegeben, in der Gott seine Kinder hinsichtlich seines Willens und der von ihnen zu befolgenden Lebensführung ernsthafter unterwiesen hätte als jetzt.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 4, S. 165. „In seinem Wort hat der Herr deutlich seinen Willen gegenüber denen offenbart, die Reichtümer besitzen. Weil sie aber sein ausdrückliches Gebot missachtet haben, hat er ihnen in seiner Barmherzigkeit ihre Gefahr durch die Zeugnisse vor Augen geführt. Er vermittelt kein neues Licht, sondern lenkt ihre Aufmerksamkeit auf das Licht, das er bereits in seinem Wort gegeben hat.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 649. „Wenn ihr das Wort Gottes zu eurem Studium gemacht hättet, mit dem Wunsch, den biblischen Standard zu erreichen und zu christlicher Vollkommenheit zu gelangen, so würdet ihr die Zeugnisse nicht nötig gehabt haben. Weil ihr es aber vernachlässigt habt, euch mit Gottes inspiriertem Buch bekannt zu machen, hat er durch einfache, direkte Zeugnisse zu erreichen versucht, eure Aufmerksamkeit auf die Worte der Inspiration zu lenken, denen zu gehorchen ihr vernachlässigt habt.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 595. „Das Wort Gottes genügt, um den beschränktesten Verstand zu erleuchten, und kann von allen verstanden werden, die es verstehen wollen. Trotz allem gibt es einige, die vorgeben Gottes Wort zu studieren, die in direktem Widerspruch zu seinen deutlichen Lehren handeln. Um Männer und Frauen ohne Entschuldigung zu lassen, gibt Gott zusätzlich klare und bestimmte Zeugnisse und führt sie zurück aufs Wort, dem zu folgen sie versäumten.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 448. 449. „Die Bände von Spirit of Prophecy und auch die Zeugnisse sollten in jeder Familie der Sabbathalter zu finden sein. Die Geschwister sollten ihren Wert erkennen und gedrängt werden, sie zu lesen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 4, S. 425. „Gottes Wort ist der unbeirrbare Maßstab. Die Zeugnisse sollten nicht den Platz des Wortes einnehmen. Große Sorgfalt sollte von allen Gläubigen angewandt werden, um diese Fragen sorgfältig voranzubringen, und hört auf darüber zu sprechen, wenn genug gesagt wurde. Alle sollten ihren Standort anhand der Schrift prüfen und jeden Punkt der als Wahrheit ausgerufen wird, am geoffenbarten Wort Gottes nachweisen.“ – Evangelisation, S. 243. „Satan ist&#8230; unaufhörlich bemüht, zum falschen Weg zu drängen und von der Wahrheit abzulenken. Die letzte Täuschung, die sich Satan überhaupt vornimmt, wird darin bestehen, dass das Zeugnis des Geistes Gottes wirkungslos werden soll.“ – Ausgewählte Botschaften, Bd. 1, S. 47.]]></description>
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<p>Nachdem Christus in den Himmel aufgefahren war, und sich die Jünger durch Glauben und Gebet gänzlich Gott übergeben und vollkommene Einigkeit erlangt hatten, wurde der Heilige Geist in seiner Fülle über sie ausgegossen. Lukas 24, 49. Apostelgeschichte 2, 1-4. Ihnen wurden dann geistliche Gaben verliehen, die zum allgemeinen Wohl der Gemeinde und zum Fortschritt des göttlichen Werkes verwendet werden sollten. Die Gaben des Geistes, die den ersten Christen gegeben wurden, beinhalteten das Apostelamt, das Wort der Weisheit, das Wort der Erkenntnis, den Glauben, das Heilen, die Prophetie, das Unterscheiden von Geistern, Wunder zu tun, die Sprachenauslegung, das Lehren, die Verwaltung und die Wohltätigkeit (die reine, tätige Liebe). Amos 3, 7; 1. Korinther 12, 7-11. 28; Epheser 4, 7. 8. 11; 1. Petrus 4, 10. 11.</p>
<p>Während er der Gemeinde rät „nach den besten Gaben zu streben“, betont der Apostel Paulus den „noch köstlicheren Weg“ – die Nächstenliebe. 1. Korinther 12, 31; 13, 1-8. 13. Dann fügte er hinzu: „Fleißiget euch der geistlichen Gaben, am meisten aber, dass ihr weissagen möget!“ (1. Korinther 14, 1.) Das sichere Wort der Prophetie ist grundlegend für unseren Glauben. Sprüche 29, 18; Hosea 12, 11. 14; 2. Chronik 20, 20; Matthäus 10, 41; 1. Thessalonicher 5, 19-21; 2. Petrus 1, 19-21.</p>
<p>Die Gaben des Geistes sollen vor Christi zweitem Kommen unter den treuen Übrigen wiederhergestellt werden. 1. Korinther 1, 7. 8.</p>
<p>Entsprechend der Verheißung Gottes, wurde die Gabe der Prophetie in diesen letzten Tagen in der wahren Gemeinde wiederhergestellt. Joel 3, 1; Apostelgeschichte 2, 14-21; Offenbarung 12, 17. (vgl. Offenbarung 19, 10). Kurz nach der zweiten großen Enttäuschung im Jahr 1844 wurde Ellen G. White von Gott zum prophetischen Dienst unter den ersten Adventisten berufen, und ihr Werk bestand die Prüfung nach Jesaja 8, 20 und Matthäus 7, 16. 20.</p>
<p>Das hauptsächliche Ziel der Schriften von Ellen G. White ist es, Männer und Frauen zum vernachlässigten Wort Gottes zurückzubringen, ihre Herzen mit den Wahrheiten, die schon in der Bibel offenbart wurden, zu beeindrucken, und die Gläubigen davor zu bewahren, sich von ihnen zu entfernen.</p>
<p>„Gott hat in seinem Wort versprochen, in den ‚letzten Tagen’ Gesichte zu geben, nicht als eine neue Richtschnur des Glauben, sondern zum Trost seines Volkes, und um denen zu helfen, die von der Bibelwahrheit abgewichen sind.“ – Erfahrungen und Gesichte, S. 69.<br />
„In alter Zeit sprach Gott zu den Menschen durch den Mund der Propheten und Apostel. In diesen Tagen spricht er zu ihnen durch die Zeugnisse seines Geistes. Nie hat es eine Zeit gegeben, in der Gott seine Kinder hinsichtlich seines Willens und der von ihnen zu befolgenden Lebensführung ernsthafter unterwiesen hätte als jetzt.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 4, S. 165.</p>
<p>„In seinem Wort hat der Herr deutlich seinen Willen gegenüber denen offenbart, die Reichtümer besitzen. Weil sie aber sein ausdrückliches Gebot missachtet haben, hat er ihnen in seiner Barmherzigkeit ihre Gefahr durch die Zeugnisse vor Augen geführt. Er vermittelt kein neues Licht, sondern lenkt ihre Aufmerksamkeit auf das Licht, das er bereits in seinem Wort gegeben hat.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 649.</p>
<p>„Wenn ihr das Wort Gottes zu eurem Studium gemacht hättet, mit dem Wunsch, den biblischen Standard zu erreichen und zu christlicher Vollkommenheit zu gelangen, so würdet ihr die Zeugnisse nicht nötig gehabt haben. Weil ihr es aber vernachlässigt habt, euch mit Gottes inspiriertem Buch bekannt zu machen, hat er durch einfache, direkte Zeugnisse zu erreichen versucht, eure Aufmerksamkeit auf die Worte der Inspiration zu lenken, denen zu gehorchen ihr vernachlässigt habt.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 595.</p>
<p>„Das Wort Gottes genügt, um den beschränktesten Verstand zu erleuchten, und kann von allen verstanden werden, die es verstehen wollen. Trotz allem gibt es einige, die vorgeben Gottes Wort zu studieren, die in direktem Widerspruch zu seinen deutlichen Lehren handeln. Um Männer und Frauen ohne Entschuldigung zu lassen, gibt Gott zusätzlich klare und bestimmte Zeugnisse und führt sie zurück aufs Wort, dem zu folgen sie versäumten.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 448. 449.</p>
<p>„Die Bände von Spirit of Prophecy und auch die Zeugnisse sollten in jeder Familie der Sabbathalter zu finden sein. Die Geschwister sollten ihren Wert erkennen und gedrängt werden, sie zu lesen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 4, S. 425.</p>
<p>„Gottes Wort ist der unbeirrbare Maßstab. Die Zeugnisse sollten nicht den Platz des Wortes einnehmen. Große Sorgfalt sollte von allen Gläubigen angewandt werden, um diese Fragen sorgfältig voranzubringen, und hört auf darüber zu sprechen, wenn genug gesagt wurde. Alle sollten ihren Standort anhand der Schrift prüfen und jeden Punkt der als Wahrheit ausgerufen wird, am geoffenbarten Wort Gottes nachweisen.“ – Evangelisation, S. 243.<br />
„Satan ist&#8230; unaufhörlich bemüht, zum falschen Weg zu drängen und von der Wahrheit abzulenken. Die letzte Täuschung, die sich Satan überhaupt vornimmt, wird darin bestehen, dass das Zeugnis des Geistes Gottes wirkungslos werden soll.“ – Ausgewählte Botschaften, Bd. 1, S. 47.</p>
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